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Gruppenbild mit Herren: Jacob Zuma mit seinen nunmehr drei Ehefrauen Sizakele Khumalo (re.), Nompumelo Ntuli (li.) und Thobeka Mabhija (2. v. li.).
Kapstadt - Südafrikas Präsident Jacob Zuma heiratet wieder: Bei einer traditionellen Hochzeitszeremonie seines Zulu-Stammes will der 67 Jahre alte Polygamist am Montag seine langjährige Lebensgefährtin Thobeka Mabhija ehelichen. Der Präsident habe bereits 2008 den bei den Zulus üblichen Brautpreis bezahlt, berichtete die "Cape Times". Die 37-Jährige ist seine dritte Ehefrau, allerdings ist es für Zuma bereits die fünfte Hochzeit.
In Südafrika ist Polygamie nicht verboten. Abgesehen von den Stammesgebieten haben auch wohlhabende Städter oft mehrere Ehefrauen. Auf die Kritik mancher Bürgerrechtsgruppen und Frauenorganisationen, dies sei eine frauenverachtende Kultur, hatte Zuma entgegnet, durch Ehe legalisierte Beziehungen seien besser als wilde Affären.
Zu der aufwendigen Hochzeitsfeier in seiner Heimatprovinz KwaZulu- Natal werden zahlreiche Familienangehörige, Politiker und südafrikanische Prominente erwartet. Zuma hat mit seiner Braut lokalen Medien zufolge bereits drei gemeinsame Kinder. Der Präsident ist auch noch mit seiner ersten Frau Sizakele Khumalo verheiratet, die er 1973 heiratete; Nompumelelo Ntuli-Zuma, eine Mittdreißigerin, ehelichte er vor zwei Jahren. Alle drei "First Ladies" waren bei der Inauguration des Präsidenten im Mai 2009 anwesend.
Zuma war auch verheiratet mit seinem Kabinettsmitglied, Innenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma. Die beiden ließen sich 1998 scheiden. Eine andere Ehefrau hatte sich 2000 selbst getötet. (APA)
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Vor allem bezueglich HIV/Aids. Viele Meanner in Suedafrika leben polygam - auch wenn sie nur mit einer Frau verhairatet sind. Und Kondome gelten als schwerst uncool. Das Heiratsverhalten des Herrn Praesidenten ist hier sicherlich nicht sehr hilfreich.
solange alle Beteiligten zustimmen und mit den Eherechten und Pflichten einverstanden sind - von mir aus.
Zwei Probleme wird keiner leugnen:
1. Merkwürdigerweise haben immer nur Männer mehrere Frauen in diesen Ländern und nie umgekehrt
2. Gefühle wie Respekt, Liebe, Vertrauen und Geborgenheit können meiner Ansicht nach nie gleich wachsen - es wird mit jedem Partner Unterschiede geben. Kann man das aufteilen?
Die europäische Gesellschaft ist darauf aufgebaut, dass eine "gute" Frau mit einem Mann verheiratet ist, Kinder bekommt, für sie sorgt und so nebenbei auch noch Erwerbstätigkeit, Haushalt, Krankenpflege etc erledigt. Solange diese Erwartungshaltung besteht, kann sich an der Diskriminierung nicht viel verbessern.
Verschiedene Möglichkeiten für legalisierte Partnerschaften wären für die Frauen eine Chance das Dilemma der alten Rollenbilder zu durchbrechen.
Und bei Polygamie passiert dasselbe, nur dass mehr Frauen zu Hause bei den Kindern hocken und die Erwberswahrscheinlichkeit nicht gerade steigt, zudem mehr frustrierte junge Männer übrigbleiben, die man im heiligen oder sonstigen Krieg verheizen kann.
Frauenfreundliche Regierungen versuchen Polygamie abzuschaffen (Tunesien, TR) oder zu erschweren (wie in Marokko), die wissen nämlich, wie der Hase in der Praxis läuft und bewegen sich nicht als Superchecker durch schummrig beleuchtete Luftschlösser.
Die Staaten, wo sie vorkommt, sind mit wenigen Ausnahmen frauenrechtliche (und menschenrechtliche generell) Katastrophengebiete ersten Ranges, größtenteils auch ökonomische.
http://en.wikipedia.org/wiki/File... ldwide.png
find ich durchaus diskussionswürdig (sollte natürlich für polygamie UND polyandrie gelten bzw. auch die entsprechenden - mir leider jetzt unbekannten - begriffe bei schwulen und lesben).
das problem ist aus meiner sicht, daß eine legalisierung von polygamie (und es gäbe dann wohl viel mehr polygamische als polyandrische eheschließungen) ein klarer emanzipatorischer rückschritt wäre. das sollte man auf jeden fall mitbedenken.
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