Schweden

Alle freigegebenen Wölfe bereits abgeschossen

05. Jänner 2010 19:06

In weniger als vier Tagen 27 Wölfe erlegt - Scharfe Kritik von Umweltschützern

Stockholm - Die erste offiziell erlaubte Wolfsjagd in Schweden seit  1964 ist nach weniger als vier Tagen bereits wieder vorbei. Alle 27 freigegebenen Wölfe sind erlegt worden. Die Jagd war eigentlich bis Mitte Februar angesetzt, mit zwei am Dienstagnachmittag im Zentrum des Landes erschossenen Tieren war die Obergrenze von 27 Wölfen jedoch erreicht. Umweltschützer kritisierten, dass die Jagd vielerorts zu schnell gegangen sei.

Kritik an Koordination

Zudem seien mehrere Tiere zunächst verletzt und dann erst erlegt worden, sagte Stig-Aake Svenson, Leiter der Umweltbehörde in der Region Dalarna, einer der fünf von der Jagd betroffenen Regionen. Auch die Koordinierung der Jagd habe nicht funktioniert.

Die von der Umweltschutzbehörde des Landes freigegebene Jagd stützte sich auf ein Votum des Parlaments, das im Oktober beschlossen hatte, den Wolfsbestand in den kommenden fünf Jahren auf 210 Tiere und 20 Rudel zu begrenzen. Weil Haus- und Zuchttiere in Schweden immer wieder von Wölfen gerissen und die Wölfe in größeren Städten und Vororten von Stockholm gesichtet werden, sind die Tiere in dem skandinavischen Land äußerst umstritten. (red/APA)

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annato
07.01.2010 16:13
menschenjäger!

so jagd doch den menschen

Politberater
07.01.2010 11:54
schießwütie jägerei

lieber trophäe an der wand - als lebend im wald

Resident11
06.01.2010 22:10
Zum Vergleich

Wolfsbestand: max. 200.000.
Menschen auf der Erde: 6.800.000.000.

Wo liegt also das eigentliche 'Problem'?

Freiheitsliebender
07.01.2010 05:46

Wobei die Hälfte dieser 200.000 auf den Eurasischen Wolf fällt, der in der weiten sibirischen Einöde in Russland zum Glück noch einen halbwegs sicheren Lebensraum hat.

Er gehört zu den sehr wenigen Wolfsarten die nicht bedroht sind.

Fast alle anderen Arten sind stark oder sogar vom Aussterben bedroht. Die Anzahl der Exemplare je nach Art reicht von jeweils einigen Dutzend bis Einige Tausend.

Resident11
06.01.2010 22:18
Zusatz:

"..Votum des Parlaments, das beschlossen hatte, den Wolfsbestand ... auf 210 Tiere und 20 Rudel zu begrenzen"

Können richtig froh dass kein anderes Lebewesen dazu in der Lage ist ähnliches über die Menschheit zu bestimmen. Sonst wärs bald mächtig finster bei uns.

Mal ganz abgesehen vom Nutzfaktor des Menschen für die Erde/Umwelt.

flattop
06.01.2010 14:34
"Zudem seien mehrere Tiere zunächst verletzt und dann erst erlegt worden, sagte Stig-Aake Svenson"

wie halt immer beim Jagen...

EquinoxOmega
06.01.2010 13:44
Jägerlogik

Wir müssen das Raubwild schießen, weil sie sonst die anderen Tiere(meist um Mitleid zu erregen: Babyhasen) umbringen.

Wir müssen das "Nutzwild" schießen, weil es kaum Raubwild mehr gibt und sie sich sonst zu stark vermehren.

Yuya
06.01.2010 14:13

Dennoch wäre es grausam, nicht zahlreich Nutzwild durch den Winter zu füttern..
(Jägerlogik II)

Freiheitsliebender
06.01.2010 14:47

Schließlich gäbs dann ja im nächsten Jahr nicht mehr soviel zu schießen. Und wo würd dann der "Spaß" (pervers) bleiben.

Freiheitsliebender
06.01.2010 14:45

Bingo, hätten die Jäger nicht vor 100 oder 150 Jahren die Wölfe (und andere Räuber) bei uns ausgerottet, gäbs wohl kaum eine derartige Überbevölkerung beim Wild....

Harti01
06.01.2010 12:37
Wer von den Postern FLEISCH ißt

und sich über die paar toten Wölfe aufregt......

Student der Magie
09.01.2010 20:07
habe noch nie einen Wolf gegessen;)

Matador
 
09.01.2010 19:02

vegetarier.
stinksauer.
vergleichen is scheisse.

Gilgamesh
06.01.2010 11:12

Danke, die Jäger zeigen uns allen mal wieder, was für ein dummes Volk sie doch sind.....

Töten nur zum "Spaß"...


Kontrahent1
06.01.2010 12:11
Kein Verständnis ?

Die wollen doch auch einmal einen Orgasmus erleben und mit einem soooo Kleinen braucht man eben eine Flinte als Verlängerung. (Bei den Jägerinnen ist es dann wahrscheinlich Penisersatz). Also sein's nicht so missgünstig. Was sind schon ein paar umgebrachte Tiere....

ranchorelaxo
06.01.2010 09:35

reissen wölfe denn auch hundsviecher?
dann hätte ich gern wölfe bei uns freilaufend
:)

Kontrahent1
06.01.2010 12:12
Hund und Wolf sind Feinde

wobei der Wolf im Rudel natürlich überlegen ist, der Einzelne wohl eher gleich stark.

Gilgamesh
10.01.2010 11:51

Feinde??

Was für ein Schlagwort..

Sie sind Konkurrenten, Feinde haben nur Menschen...

sentenza
07.01.2010 17:10
feinde?

aber nur, da die hundebesitzer ihre schützlinge gegen die bösen wölfe aufhetzen! andernfalls wären sie bestimmt "freunde" ;-)

Kontrahent1
07.01.2010 18:14
Definitiv.

Der Haushund hat sich zu weit entwickelt. Er jagt auch einen Fuchs und auch Wölfe haben kein Problem, einen einzelnen Hund zu reißen. Auch wenn sie aufgrund ihrer Menschenscheu nicht allzu oft in Kontakt kommen. Will uns eigentlich genausowenig in den Kopf wie das Beutschema verschiedener Großkatzen, man meint, die sollten doch die Verwandtschaft spüren.

Freiheitsliebender
06.01.2010 14:36

Na das schau ich mir aber an, dass ein Wolf nicht den Pudel von meiner Nachbarin schnupft :D

Glaube generell, dass Wölfe zumindest den meisten Hunderassen überlegen wären. Sie vereinen größe Stärke und enorme Wendigkeit. Durch Schwächen bei einem davon (oder beidem) würd ein Hund beinahe jeder Rasse recht schnell ins Gras beißen.

major grubert
 
07.01.2010 10:32
also

mein huendchen wuerde sich eher freuen wenn er endlich einen richtigen "spielkameraden" bekommt. aber sie schrieben ja auch "beinahe".

Freiheitsliebender
07.01.2010 11:17

Genau.

Sicher gibts Rassen bei ders anderes aussehen oder sogar der Hund überlegen wäre. Gegen einen Tschechoslowakischen Wolfshund zum Beispiel glaube ich könnte ein ausgewachsener Wolf den kürzeren ziehen. Auch einem gut gebauten Husky würd ich gute Chancen einräumen.

Aber ich glaube die große Masse aller Hunde wäre stark unterlegen. Entweder zu klein, zu fett, zu schwach oder zu träge. Die die stark genug wären sind dann meistens zu träge und langsam oder einfach zu schwer gebaut um mithalten zu können.

Zudem fehlt selbst (den meisten) eigentlich ebenbürtigen Hunden die Kampferfahrung. Is schon was anderes wenn man tagtäglich Büffel oder Rentiere zu Fall bringt oder man sich im Rudel gegen andere Wölfe den Rang erkämpfen muss.

major grubert
 
07.01.2010 11:41
ich denke

schon das bei den entsprechenden hunderassen das "kampfverhalten" teilweise auch schon in den genen liegt. sicher ist ein entsprechenden schulung von aelteren rudelmitglieder nicht von nachteil. ohne rudel wird es auch fuer den staerksten hund schlimm wenn er es nicht gerade mit einem einzelgaenger der sich ein neues rudel sucht zu tun hat. herdenschutzhund wurden und werden daher auch traditionell im rudel gehalten wenn sie als arbeitstiere gehalten werden auch wenn meistens die anwesenheit eines einzigen reicht um die raubtiere fern zu halten.

Freiheitsliebender
07.01.2010 12:03

[2/2]
Also auch bei diesen Rassen spielt es eine Rolle wie sie aufgewachsen sind.

Ohne Rudel ist denk ich sowohl ein Einzelgänger der einen wie auch einer der anderen Art dem Rudel natürlich immer unterlegen.
Ich hab mich eigentlich immer auf einen Kampf Eins gegen Eins bezogen.

Wie ist das mit den Herdenschutzhunden. Würd da wirklich einer reichen um ein Rudel Wölfe von einer Schafherde fernzuhalten? Sind Wölfe so gesehen sogar gegenüber Hunden so scheu?

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