Kolumbianische Armee tötet 23 Rebellen

3. Jänner 2010, 08:42

Luftwaffe bombardierte im Gebirge versteckte FARC-Lager - Armee überraschte Rebellen bei Silvesterfeier

Bogotá - Das kolumbianische Militär hat bei drei Angriffen insgesamt 23 Rebellen getötet. Wie General Javier Florez am Samstag mitteilte, wurden zwei Lager der FARC-Guerilla in der Region Meta im Süden des Landes aus der Luft bombardiert und anschließend durch Spezialkräfte der Armee gestürmt. Dabei wurden 22 Rebellen getötet und acht gefangen genommen, unter ihnen fünf Verletzte. Bei einem weiteren Angriff auf Mitglieder der ELN-Guerilla im Norden des Landes wurde demnach ein ELN-Kämpfer getötet. Drei weitere minderjährige Rebellen hätten sich ergeben.

Die Angriffe hätten mit einer Bombardierung der im Gebirge versteckten Rebellenlager durch die Luftwaffe begonnen. Anschließend seien Bodentruppen vorgerückt. Später wurde noch von Rückzugsgefechten mit versprengten Rebelleneinheiten berichtet. Über mögliche Verluste des Militärs wurde zunächst nichts mitgeteilt. Bei einem Überfall der FARC in der im Südwesten gelegenen Gemeinde Algeciras starben ein Mädchen und ein Soldat.

Den 1964 gegründeten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) gehören nach verschiedenen Angaben zwischen 6000 und 10.000 Kämpferinnen und Kämpfer an. Die Guerilla hält hunderte Geiseln in ihrer Gewalt, darunter mehrere Soldaten und Politiker. Die Mitgliederzahl des Nationalen Befreiungsheeres (ELN) wird mit etwa 5000 angegeben.

Die FARC sind die älteste und mit mehreren tausend Bewaffneten auch größte Rebellengruppe Kolumbiens. Sie konnten in den vergangenen Jahren erheblich geschwächt werden. Nach offiziellen Angaben töteten das Militär und die Polizei 2009 insgesamt 538 mutmaßliche Mitglieder der FARC und der kleineren Rebellengruppe ELN.

Insgesamt hätten die FARC im vergangenen Jahr 2844 ihrer Kämpfer durch Tod, Festnahme oder Desertation verloren, hieß es weiter. Jedoch gibt es keine Hinweise darauf, dass die Rebellen an Aufgabe denken. Ihre Kriegskasse können sie immer wieder durch die Erpressung von Schutz- und Lösegeldern sowie die Beteiligung am Drogenschmuggel auffüllen und in der armen Landbevölkerung neue Kämpfer rekrutieren. (APA/AFP)

Ernst Guevara
34
es ist weithin bekannt,

dass das kolumbianische militär systematisch bürgerInnen - teilweise geistig behinderte menschen - verschleppt und ermordet hat ("falsos positivos"). die toten wurden anschliessend als "im kampf getötete guerilleros" der öffentlichkeit präsentiert. für mich hat spätestens mit dieser vorgehensweise dieses militär jegliche glaubwürdigkeit verspielt. daher frage ich mich bei dieser meldung: wurde hier eine neujahrsparty in einem dorf überfallen und die dorfbewohnerInnen massakriert und jetzt behauptet die armee, es seien "kampfhandlungen" gewesen, damit ein "erfolg" vermeldet werden kann?

permobil
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Es gibt hier ja auch zahlreiche Anhänger der Theorie, der zuletzt ermorderte Gouverneur in Kolumbien sei tatsächlich von der Regierung ermordet worden. Er sei ein Gegenspieler Uribes gewesen und so elegant "entsorgt" worden. Das ganze schiebt man der FARC in die Schuhe um die Macht und Gewalt Uribes rechtfertigen zu können. Aha.

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Tatsache - Die FARC hat mittlerweile die Verantwortung für die Entführung und Ermordung übernommen.

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hansito
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Sie können dann doch sicher einen Link zu Ihrer schwachsinnigen Meldund posten, wenn nicht, dann haben Sie jetzt jede Glaubwürdigkeit verloren. Die FARC ist eine Mörder-, Drogen- und Entführerbande, die keinerlei politische Legitimation hat!

pepitant
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Das ist die reguläre Armee auch,

denn welche Mörderbande erhält denn schon eine politische Legitimation, aber das war nicht die Frage.

el peregrino
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waren sicher auch "baby-rebellen" und "kinder-rebellen" darunter

dieser faschismus in kolumbien, der wahllos ganze döfer ausrottet und die getöteten dann rebellen nennt ist der pure wahnsinn.

Karl41
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kinder

und wer steckt diese Kinder in Uniformen und gibt ihnen Waffen in die Hand?? Na wer denn? Die FARC doch nicht, oder!! Die rekrutieren Erwachsene und diese Erwachsenen schrumpfen dann. entwickeln sich zurück und schauen wie Kinder aus, so ist es doch.

Der rote Johann
 
41
ich hingegen meine...

good news from colombia.

Herzerzog Johann
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Nix wissen ...

... aber es war ja "sicher" so. Und schnell noch eins mit der Faschismuskeule drauf und der Tag ist gerettet.
Kopfschüttel ...

Andreas Pieper
22

also bitte,die farc trägt das wort "revolutionär" im namen und das bringt bei einigen linksgerichteten schreiberlingen hier schonmal die hormone zur wallung und die phantasie zum blühen.da ist man gerne bereit den ein oder anderen mord an gewählten politikern zu übersehen.auch das unnötige verlegen von tretminen wird im klassenkampf weniger schlimm bewertet.

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