Zahlreiche Unfälle durch Feuerwerk

1. Jänner 2010, 14:30

16-Jährigem wurden einige Finger abgerissen - Rätselhafter Tod eines Wieners

Wien - Quer durch Österreich hat man das Neue Jahr mit Feuerwerk begrüßt und damit nicht nur für Freude, sondern auch für viel Leid gesorgt. Raketen und Kracher lösten Brände aus und sorgten für folgenschwere Unfälle. Unklar war der Tod jenes Mannes, der am Silvesterabend in Wien-Floridsdorf mit schweren Gesichtsverletzungen angetroffen worden war.

Bereits am Donnerstagnachmittag hatte sich ein 16-Jähriger in seinem Wohnhaus in Guttenbrunn (Bezirk Mistelbach) mit pyrotechnischen Gegenständen beschäftigt: Er entnahm einer noch unbekannten Anzahl von "Schweizer Krachern" das darin enthaltene Pulver und füllte dies in ein Metallgefäß. Beim Hineindrehen einer Schraubenmutter kam es zur Explosion, wodurch dem Burschen mehrere Finger der linken Hand abgerissen wurden. Er wurde mit der Rettung ins Landesklinikum Mistelbach eingeliefert und von dort mit dem Rettungshubschrauber ins Wiener AKH geflogen.

Vor einem Hotel in St. Corona am Wechsel (Bezirk Neunkirchen) zündete ein 13-Jähriger aus Wien-Liesing drei "Piraten" und hielt sie bis zur Detonation in der Hand. Durch die Explosion erlitt er schwere Verletzungen an der rechten Hand zwischen Daumen und Mittelfinger.

Vor einer Veranstaltungshalle in Nonndorf bei Gars am Kamp (Bezirk Horn) zündete gegen 23.00 Uhr ein 21-Jähriger einen Feuerwerkskörper, der in der Hand explodierte. Im Landesklinikum Waldviertel Horn musste ihm ein Fingerglied abgenommen werden.

In Neuhaus in der Wart (Bezirk Oberwart) wollten drei junge Männer am Donnerstagabend Raketen abschießen und steckten sie dazu in Flaschen. Dabei explodierte einer der Knallkörper. Ein 20-Jähriger erlitt eine schwere Verletzung an der Hand. Ein 22-jähriger Bursch zog sich Verbrennungen und eine Verletzung am Trommelfell zu.

Von einer irregeleiteten Rakete wurden im Lungau zwei deutsche Urlauber getroffen, wodurch sie Brandwunden erlitten. In der Stadt Salzburg brachten Knallkörper die Pferde eines Gespanns zum Scheuen. Der Fiaker wurde vom Kutschbock geschleudert und am Kopf verletzt.

Ein 16-Jähriger wurde in Rattenberg (Bezirk Kufstein) durch einen Knaller an der linken Hand schwer verletzt. Dieser dürfte während des Anbrennens explodiert sein. Der Bursche wurde in das Bezirkskrankenhaus Kufstein eingeliefert.

In Gaschurn im Montafon wurde eine 36-jährige Urlauberin aus Deutschland kurz nach Mitternacht im Ortszentrum von einem Feuerwerkskörper getroffen und erlitt eine große Rissquetschwunde über dem linken Auge. In Bregenz wurden eine 33-Jährige und ein 62-Jähriger ebenfalls durch Feuerwerkskörper im Gesicht bzw. am Arm verletzt. In Fontanella im Großen Walsertal wollten zwei Jugendliche ein Feuerwerk entzünden. Durch eine Stichflamme zogen sich die Burschen Verbrennungen zweiten Grades in Gesicht und an den Händen zu.

Unklar ist, woher jene massiven Blessuren im Mundbereich des Floridsdorfer stammen. Auch nach der ersten Obduktion herrschte weiter Rätselraten. Fest steht laut Polizeisprecher Mario Hejl, dass die Verletzungen im Kieferbereich den Tod des Wieners verursacht haben. Fremdverschulden könne weiterhin nicht gänzlich ausgeschlossen werden. (APA)

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Dr.in Luitpold Bäringer
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Schwer Betrunkene mit Knallkörpern hantierende Knallköpfe

Nächstes Jahr gehts raus aus der Stadt und a Rua is.

Mycroft Holmes
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Genau. Alles was laut ist und unberechenbar, sofort verbieten. Alles, was Eigenverantwortung erfordert und trotzdem Spaß macht, sofort verbieten. Alles was ungesund ist und gut schmeckt, weg damit, verbieten. Und dann noch jedem/r einen Chip einpflanzen.

eze eze
 
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Ein paar Postings weiter unten postet eine Mutter, in deren Kinderwagen mit dem 6 Monate alten Baby um ein Haar ein Schweizerkracher gelandet wäre, melden sich Tinnitusbetroffene zu Wort, die teils aus Eigen-, teils aus Fremdverschulden seit Jahren an solchen Silvester"andenken" leiden, machen Menschen darauf aufmerksam, wie furchtbar die Geräuschkulisse für Kriegstraumatisierte ist, machen Menschen darauf aufmerksam, wie sehr Haustiere (übrigens nicht nur Hunde, es gibt auch genug Katzen, die das nicht vertragen) darunter leiden, ein Poster erzählte, dass durch die Knallerei bei einem Pferd eine Frühgeburt ausgelöst wurde, Augen werden verletzt, Gliedmaßen weggefetzt usw. Aber wer was dagegen sagt, ist gegen Spaß und "Eigenverantwortung".

Mr. Bubbles
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sagen sie das uns, oder allen künftig "stummelchen" genannten leute?

Lorenzo von Matterhorn
 
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stimmt... böller sind viel lustiger, wenn man die leute vorher warnt "hey du, hab dir grad nen fetten böller vor die füsse geworfen, pass auf" BUMM

raketen sind wenigstens noch schön anzusehn, aber sämtliche kracher, böller, piraten etc sind unnötig wie die grippe und stören, erschrecken und verletzen nur,...

Loyalist
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Schade, nur so wenige Verletzte?

Mr. Bubbles
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aber sowas von kein mitleid...

Lorenzo von Matterhorn
 
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völlig richtig. trifft in 95% der fälle eh nur die dümmsten der dummen

Cameron Dias
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die staatlich verordnete lärmbelästigung durch böllernde besoffene fordert ihr tribut - "peanuts" sagen dazu industrie und wirtschaft

Davidoff et cetera
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meine frage: ist das alles?

dann wären es ja weit weniger betroffene, als (von mir) erwartet.

dreyfusard
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silvester ist leider sehr ekelhaft geworden, vorallem durch den druck von zigtausenden, die nun meinen, krach und schwefelgeruch zu verbreiten. man möchte fast glauben, der teufel sei in sie eingefahren und verwandelt sie in kreisch und knalldämonen. gott sei dank ist der spuk ebenso schnell vorbei, wie er gekommen ist.

Jolly09
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mein hund ist fast durchgedreht und ich auch. so was vertrotteltes wie diese kracher hab ich selten erlebt. bin für ein verbot.

ebensee
12

genau! ALLES gehoert verboten!

Der Blablaologe
314

ich mag keine Hunde ... bin für ein verbot

Tintifax Lollobrigida
23

Stört Sie die intellektuelle Überlegenheit der Hunde?

A.B. Artig
 
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Logik ist nicht Ihres.

Sushi-Frass Fresser
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Mein Mitleid mit den Krawallmachern

hält sich in Grenzen. Schlimm genug, dass sie mit ihren redlich verdienten Verletzungen mir als Steuerzahler zur Last fallen.

Mathias
 
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halbe Wahrheit...

... nur Loser kaufen "schlechtes Feuerwerk" aus China & Co!

In Österreich gibt es einen guten Hersteller - alles Made in Austria!

( http://www.pinto-feuerwerke.at/ )

Eris30041945
 
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bezweifle ich, dass das alles made in austria ist - die importieren doch auch nur aus china

bluebeard's 8th wife.
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auch heue wieder wurde bis 4 uhr in der früh idiotisch herumgeknallt.

jedes jahr derselbe irrsinn.

ebensee
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du hast es ueberlebt, oder?

Jon Steinberg
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Die Dachterasse als Rakentenbasis

Unfassbar was ich gestern wieder für schwachsinnige Aktionen miterleben "durfte" ... von Dachterassen wurden Raketen abgefeuert, teilweise noch so ungeschickt, dass sie unser gegenüber liegendes Gebäude häufig nur knapp verfehlt haben. Noch idiotischer: einige haben Schweizerkracher und diverse Lichtfeuer einfach von der Dachterasse nach unten geworfen ... da sind Wohnungen mit Gärten, da könnten genauso Leute im Freien direkt darunter stehen die dann Schweizer & Co auf den Kopf bekommen ... teilweise sind Leuchtfeuer auf Vordächern der darunterliegenden Wohnungen brennend liegen geblieben ... eigentlich ein Glück, dass da nicht noch viel mehr passiert, bei so vielen Idioten die da in einer Nacht mit diesem Zeug spielen.

EN ISO 9000
 
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Wann wird dieser Wahnsinn endlich komplett verboten?

http://derstandard.at/125928166... plus-ultra

Das Pyrotechnikgesetz ist doch ein Witz. Verkauf erlaubt, aber Verwendung im Ortsgebiet verboten. Das wäre genauso, als dürfte man harte Drogen verkaufen, aber gleichzeitig den Gebrauch verbieten.

herr hagen
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10 Jahre Bengalen auf der West des Hanappi ohne Verletzungen (bei Sturm etc. schaut es meines Wissens nach auch nicht anders aus). Aber hier gibt es ein Fekter-Gesetz. Zu Silvester gilt all das nicht. Wahrscheinlich gehören Schweizerkracher zur abend- und/oder alpenländischen Kultur.

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