Verluste

Zahl der getöteten US-Soldaten 2009 verdoppelt

31. Dezember 2009, 12:22

Auch andere ISAF-Teilnehmerstaaten beklagen schwere Verluste

Kabul - Die Zahl der in Afghanistan getöteten US-Soldaten hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt: Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP verloren bis zum 30. Dezember 304 Militärangehörige ihr Leben, 2008 waren es 151. In der aktuellen Zählung sind die acht bei einem Anschlag in Chost am Mittwoch getöteten US-Zivilpersonen nicht enthalten.

Auch andere Staaten, die sich an der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) beteiligen, erlitten schwere Verluste: Großbritannien traf es mit 109 Toten am härtesten, Kanada beklagte 32 getötete Soldaten. Die anderen Truppensteller verloren insgesamt 59 Soldaten.

Prognose: Weiterhin hohe Verluste

Die Führung der US-Streitkräfte hat eingeräumt, dass der Aufstand von Taliban und anderen militanten Kräften stärker geworden ist und die Verluste auch nach der von Präsident Barack Obama angeordneten Verstärkung des Afghanistan-Kontingents um 30.000 Soldaten zunächst hoch bleiben dürften. (APA/APD)

Lazy Jones
02
Vernachlässigbar ...

... angesichts der vielen Milliarden Dollars, die in der Zeit in die Taschen der Rüstungsindustrie gewandert sind. Da muß man schon bereit sein, kleine Opfer zu bringen. 2009 war wohl ein sehr gutes Geschäftsjahr - die Strategie, den Taliban mehr Rekruten zu verschaffen indem man Zivilisten massakriert, ging wohl auf und die Budgets wurden direkt proportional zu den US-Opfern verdoppelt ($6,7 Mrd. allein im Juni, doppelt so viel wie im Vorjahr).

pe-pe
 
03
31.12.2009, 14:54

Wer Wind sät wird Sturm ernten,die Zeit ist überreif für einen weltweiten Sturm.

der erleuchtete
05
31.12.2009, 13:07
dulce et decorum est

pro patria mori,

mr. nobel-prize winner

Ramadamadingdong
00

Homo totiens moritur, quotiens amittit suos.

egal9
05
31.12.2009, 12:48
Manche müssen es eben auf die harte Tour lernen

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