Romy-Preise vorab und kritisiert

3. April 2003, 20:11
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"Verwunderung" der Filmregisseure

Wien - Am Samstag Abend findet in der Wiener Hofburg die 14. Verleihung der Romys statt, bei der Leser des "Kurier" ihre beliebtesten TV-Stars küren.

In einem Kommentar des Verbandes der Filmregisseure zur Preisverleihung wird "mit großer Verwunderung zur Kenntnis" genommen, dass bei der Vergabe der österreichische Kinofilm ab sofort nicht mehr berücksichtigt wird. Der Verband erinnert in einer Aussendung vom Donnerstag daran, dass bisher jeweils der Film, der in der letzten Saison die größte Publikumsakzeptanz, gemessen an Kinobesuchern, erreicht hatte, eine goldene Romy erhielt. Dem Argument, dass es sich um einen Fernsehpreis handeln sollte, widerspräche die Tatsache, dass Filme mit Fernsehbeteiligung produziert werden.

Am selben Tag wurden im Wiener Palais Palffy drei von einer Jury in technischen Kategorien vergebene Auszeichnungen vorab überreicht. In der Kategorie "Beste Kamera" wurde Erhard Seidl für "Graz" ausgezeichnet, in der Kategorie "Bestes Buch" Marc Terjung für "Edel und Starck", in der Kategorie "Bester Produzent" Wulf Flemming für "Polt". (APA/red)

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