Verwaltungsrat von Pixelpark Schweiz tritt auch zurück

3. April 2003, 14:48
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Instabile Führungssituation des Mutterhauses in Berlin als Grund

Der Schweizer Multimedia-Dienstleister Pixelpark Schweiz zieht aus den jüngsten Vorkommnissen seines Mutterkonzerns in Berlin die Konsequenzen. Wie das Unternehmen heute, Donnerstag, mitteilte, sind im Rahmen der ordentlichen Generalversammlung sämtliche Verwaltungsräte, Präsident Rolf Brugger, Jürg Dangel, Michael Bornhäusser, Maximilian Reimann und Andreas Sarasin geschlossen zurückgetreten. Sie sind nicht mehr zur Wiederwahl angetreten.

Der Grund für diesen Rückzug aus dem Verwaltungsrat liege in der instabilen Führungssituation des Mutterhauses Pixelpark in Berlin und in unüberbrückbaren Differenzen zwischen diesem und der Schweizer Tochtergesellschaft. Als Verwaltungsrat amtieren künftig Henning Rönneberg und Christian Schmid. Die operative Führung liegt bei Marcel Altherr. Bereits am Montag dieser Woche war der gesamte Aufsichtsrat der deutschen Mutter zurückgetreten. Dabei wurde auch mitgeteilt, dass gegen die Verkäufer der ZLU-Gruppe beim Landgericht Berlin Schadensersatzklage eingereicht worden ist. Die Klage wurde auch auf die ehemaligen Vorstandsmitglieder der Pixelpark AG, die den Kauf der ZLU-Gruppe zu verantworten hatten, ausgedehnt.(pte)

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