Radweg Mariahilferstraße: Noch immer keine Entscheidung

3. April 2003, 14:11
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Seit Jahren wird erfolglos eine Lösung für die vielbefahrene Einkaufsstraße gesucht

Wien - Noch immer gibnt es keien Entscheidung zur Realisierung des umstrittenen Radwegs auf der Mariahilfer Straße. Die Bezirksvorsteher des sechsten und siebenten Bezirks bestätigten jedoch, dass eine Entscheidung seitens der Stadt bevorstehe.

Realisierung noch diesen Sommer wäre möglich

Laut Blimlinger geht es dabei lediglich um einen Radstreifen stadtauswärts zwischen Zweierlinie und Stiftgasse, der das Strampeln bergauf erleichtern soll. Die Parkspur auf der Seite des 7. Bezirks müsste dafür verschmälert werden, eine Realisierung noch heuer sei möglich, versicherte er.

Routenführung

Kaufmann will ebenfalls noch in diesem Jahr den Zweierlinien-Radweg bis zum Naschmarkt verlängern. Offen ist dabei aber noch immer die Routenführung: Der Getreidemarkt gilt wegen der zwei Abbiegespuren zur Wienzeile als problematisch, an einer Variante über die Nibelungengasse wird getüftelt. Auch hier sollen die Pläne der Verkehrsabteilung MA 46 demnächst vorliegen.

Einbahn-Regelungen für Radfahrer könnten teilweise fallen

Im 6. Bezirk könnten vermehrt Einbahn-Regelungen aufgehoben werden. Geplant ist laut Kaufmann auch eine Wiental-Radroute bis in die Innenstadt.

Fußgänger und Radfahrer sollen den Wienfluss künftig auf einem neuen Steg auf Höhe des Cafe Rüdigerhof überqueren können, von dort soll ein Radweg an der Linken Wienzeile bis zur Köstlergasse führen.

Gumpendorferstraße bleibt ohne Radweg

Weiter Richtung Zentrum geht es dann auf der Gumpendorferstraße - allerdings ohne eigenen Radweg. (APA)

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