Moritz Schlick - Vom philosophischen Empirismus zu Sprachspielen

3. April 2003, 11:49
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Symposium in der Wiener Urania

Wien - Ein international besetztes Symposium über "Moritz Schlick. Vom philosophischen Empirismus zu Sprachspielen im Global Village" findet von Freitag bis Sonntag (6.4.) in der Wiener Urania statt. Den Auftakt macht nach Angaben der Rathauskorrespondenz am Freitag (19 Uhr) der Wissenschaftshistoriker Friedrich Stadler mit einem Vortrag über "Moritz Schlick - Zwischen Natur und Kultur". Am Samstag und Sonntag Abend, jeweils ab 18.00 Uhr, stehen insgesamt sechs weitere Vorträge auf dem Programm, die u.a. die Rolle Schlicks als Interpret der Relativitätstheorie, wie auch Schlicks Versuch einer Ethik zum Inhalt haben.

Schlick, 1882 in Berlin geboren, übernahm im Jahr 1922 einen Philosophie-Lehrstuhl an der Universität Wien und gehörte dem "Wiener Kreis" an, dessen Denkrichtung als Neopositivismus bekannt wurde. 1936 wurde Schlick auf dem Weg zu seiner Vorlesung von einem Studenten ermordet. Eine in den Treppenaufgang der Uni Wien eingelassene Erinnerungstafel erinnert bis heute an den Philosophen. Zu Schlicks Schülerinnen zählte u.a. die bekannte Wiener Schriftstellerin Hilde Spiel. (APA)

Symposium "Moritz Schlick. Vom philosophischen Empirismus zu Sprachspielen im Global Village", 4. bis 6. April, Urania, 1., Uraniastrasse 1; die Veranstaltung ist frei zugänglich.
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