Ferrero-Waldner: UNO muss nach Irak-Krieg zentrales Element sein

3. April 2003, 11:24
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Keine "Doppelstandards" im Nahen Osten

Wien - Die UNO müsse nicht nur für die humanitäre Hilfe im Irak, sondern auch "für die gesamte Phase nach dem Krieg das zentrale Element sein". Dies sagte Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz in Wien. Hier spiele vor allem die Suche nach möglichen Massenvernichtungswaffen eine "ganz besondere Rolle".

Zuversichtlich blickt die Außenministerin dem heutigen Treffen zwischen US-Außenminister Colin Powell mit EU- und NATO-Vertretern in Brüssel, dem sie auch beiwohnen wird, entgegen. "Sehr wichtig ist, dass er (Powell) von sich aus kommt." Mit dem Treffen solle die "transatlantische Schiene wieder möglich gemacht werden".

Keine "Doppelstandards" im Nahen Osten

Bezüglich der Situation im Nahen Osten betonte Ferrero-Waldner, dass "die Doppelstandards nicht zugelassen werden dürfen". Palästinenser hätten mit der Ernennung eines neuen Premiers einen "wichtigen Schritt" gemacht. "Jetzt ist die andere Seite dran", betonte Ferrero-Waldner. Ziel sei die Bildung zweier unabhängiger Staaten bis 2005. (APA)

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