"Matador" - 100 Jahre Spielspass

3. April 2003, 11:20
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Rudolf Korbuly hat die Grazer Schlossbergbahn gebaut und die legendären Bauklötze aus Holz erfunden - eine Sonderausstellung in Traiskirchen

Traiskirchen - Für alle Fans von Holzspielzeug ist der Besuch des Stadtmuseums Traiskirchen am Freitagabend ein absolutes Muss. Denn das legendäre "Matador" feiert mit einer Sonderschau seinen 100. Geburtstag. Auf 250 Quadratmetern werden 100 Objekte gezeigt, 60 davon sind beweglich, einige Exemplare messen bis zu zwei Meter. Das älteste Prunkstück der Sammlung stammt aus dem Jahr 1905.

Seit fünf Jahren wieder in Produktion

Seit fünf Jahren werden die nicht nur bei der jungen Generation beliebten und begehrten Bauklötze wieder produziert. Nicht mehr am ursprünglichen Standort in Pfaffstätten, sondern in Waidhofen a. d. Thaya im Waldviertel. Auch die Besitzer haben mittlerweile gewechselt. Nicht mehr die Familie Korbuly zeichnet nunmehr für die Herstellung von "Matador" verantwortlich, sondern der Unternehmer Michael Tobias. Er wird einer der Ehrengäste am Freitag sein.

Bau der Grazer Schlossbergbahn und Erfinder von Matador

Auch Rudolf Korbuly - Nachfahre des Erfinders Johann Korbuly - hat seinen Besuch angekündigt. Dieser kreierte den hölzernen Welterfolg im Jahr 1903 eigentlich nebenbei als Spielzeug für seine Kinder - im Brotberuf war Korbuly für größere Projekte zuständig, wie etwa den Bau der Grazer Schlossbergbahn.(APA)

Ausstellung

"100 Jahre Matador. Ein Holzbaukasten erobert die Welt" ab 4.April im Stadtmuseum Traiskirchen

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