US-Militär bestreitet Angriff auf Friedensaktivisten

3. April 2003, 07:15
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Irakischer Autofahrer durch Beschuss aus Hubschrauber verletzt

Camp As Sailiya - US-Militärs haben irakische Vorwürfe bestritten, dass US-Kampfflugzeuge Busse mit amerikanischen und europäischen Friedensaktivisten beschossen hätten. Die Anschuldigung habe sich nach Auswertung der Luftangriffsdaten und der Berichte unabhängiger Medien einschließlich der Interviews mit Teilnehmern des Konvois als falsch erwiesen, teilte das Central Command der US-Armee am Mittwoch in seinem Hauptquartier in Katar mit.

Iraks Informationsminister Mohammed Saeed el Sahhaf hatte am Montag erklärt, zwei Busse mit Friedensaktivisten, die sich als menschliche Schutzschilde nach Bagdad hätten begeben wollen, seien von US-Kampfflugzeugen attackiert worden. Einige Teilnehmer des Konvois seien verletzt worden.

Ein US-Kampfhubschrauber hat in der Nähe der irakischen Stadt Najaf irrtümlich ein Fahrzeug beschossen und dabei einen Zivilisten verletzt. Der Mann sei zur Behandlung in ein US-Feldlazarett gebracht worden, hieß es in einer am Mittwoch in Katar veröffentlichten Erklärung des US-Zentralkommandos. Der Vorfall, der sich bereits am Dienstag ereignet habe, werde untersucht.(APA/Reuters)

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