US-Kampfflugzeug und Helikopter im Südirak abgeschossen

3. April 2003, 16:01
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Sieben Tote bei Abschuss von "Black Hawk" - "FA-18 Hornet" von einer irakischen Boden-Luft-Rakete getroffen

Washington - Innerhalb weniger Stunden sind über dem Irak ein amerikanisches Kampfflugzeug und ein Hubschrauber abgeschossen worden. Dabei wurden sieben der elf US-Soldaten an Bord des Helikopters vom Typ Black Hawk getötet, wie das Pentagon mitteilte. Es handelte sich um den ersten Abschuss eines US-Kampfflugzeugs und den zweiten eines Hubschraubers seit Kriegsbeginn.

Das Flugzeug des Typs F/A-18 Hornet sei von einer irakischen Boden-Luft-Rakete getroffen worden, teilte das US-Zentralkommando mit. Über das Schicksal des Piloten der zweimotorigen Maschine, die von dem Flugzeugträger "USS Kitty Hawk" aus gestartet war, war zunächst nichts bekannt.

Wenige Stunden zuvor hatte das Pentagon den Abschuss des Helikopters 50 Kilometer südlich von Bagdad gemeldet. Die vier übrigen Besatzungsmitglieder seien verletzt gerettet worden. Zunächst hatte es geheißen, der Hubschrauber sei in der Nähe der südirakischen Stadt Kerbala getroffen worden.

Zuletzt war am 24. März ein Apache-Helikopter getroffen worden; die beiden Piloten wurden von den irakischen Streitkräften gefangen genommen. Der Black Hawk gilt als besonders zuverlässiger Hubschrauber. Er wird von einer vierköpfigen Besatzung geflogen und kann bis zu elf Soldaten transportieren. (APA/dpa)

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FA-18 Hornet

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    Black Hawk-Kampfhubschrauber bei Kerbala

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