Französische Hilfslieferungen auf dem Weg ins Kurdengebiet um Erbil

2. April 2003, 16:44
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Drei Lastwagen mit insgesamt 60.000 Tonnen Hilfsgütern

Paris - Drei Lastwagen mit insgesamt 60 Tonnen Lebensmitteln, Wolldecken und anderen Hilfsgütern sind am Mittwoch von Paris in den Irak aufgebrochen. Der Konvoi startete am Eiffelturm, den die französische Hilfsorganisation Solidarite zum Symbol ihrer Mission gewählt hatte. Von dort soll die Fahrt über Deutschland und sechs weitere Länder bis an die irakische Nordgrenze gehen. Dafür wurden zehn Tage veranschlagt.

Ziel der Mission war das Kurdengebiet um Erbil, wo bereits zahlreiche Hilfsorganisationen zur Versorgung der Not leidenden Bevölkerung im Einsatz sind. Die Lieferungen aus Frankreich wurden von Spenden im Umfang von 165.000 Euro finanziert. Die Ladung besteht aus 5.000 Wolldecken, zehn Tonnen Proteinplätzchen, acht Tonnen Seife sowie Zucker, Tee, Wasserreinigungsgeräten und Plastikplanen.(APA/AP)

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