Deutsches BKA ermittelte wegen Kinderpornografie bei KaZaA

2. April 2003, 15:18
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Rund 60 Personen hatten einschlägiges Material über Tauschbörse bezogen - "Auch Tauschbörsen sind kein rechtsfreier Raum"

Laut einem Bericht von Heise ermittelt das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) wegen kinderpornografischen Dateien gegen die Online-Tauschbörse KaZaA.

72 PCs, 5144 Datenträger und Videos

In einer bundesweiten Aktion gelang es den Behörden über das Internet an die Besitzer von Kinderpornografie zu kommen. Bei den Hausdurchsuchung konnte das BKA 72 PCs, mehr als 5100 Datenträger und auch rund 400 Videos mit einschlägigem Material sicherstellen.

Kein rechtsfreier Raum

Das BKA hat in diesem Zusammenhang ausdrücklich klargestellt, dass auch Tauschbörsen kein rechtsfreier Raum seien. Die Aktion erforderte mehrmonatige intensive Recherchen der deutschen Nutzer, die über KaZaA ihre kinderpornografischen Dateien verbreiteten. Insgesamt konnten die deutschen Behörden rund 60 Personen mit Wohnsitz Deutschland mit kinderpornografischem Material und dem Tausch dieser Dateien ermitteln.(red)

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