Wien-Brigittenau: Völlig unbemerkter Überfall auf BAWAG-Filiale

2. April 2003, 14:51
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Täter erbeutete an die 20.000 Euro - andere Bankangestellte bemerkten nichts

Wien - Ziemlich unauffällig verhielt sich am Mittwoch, ein Bankräuber, der um 10.25 Uhr die BAWAG-Filiale in der Wallensteinstraße 1 in Wien-Brigittenau - bei der Friedensbrücke - heimgesucht hat.

Laut Dr. Hannes Scherz, stellvertretender Leiter der Kriminaldirektion 1, ging er zur Kassa, hielt einer 20-jährigen Angestellten eine silberfarbene Schusswaffe - vermutlich eine Pistole - unter die Nase und sagte: "Große Scheine her!" Ihre Kollegen bemerkten von diesem Vorfall nichts.

Scherz zufolge händigte die Kassierin dem Kriminellen eine mittelhohen Betrag aus. Daraufhin ergriff der Täter die Flucht. Er dürfte sich zu Fuß über die Brigittenauer Lände in Richtung Nordbrücke abgesetzt haben. Dem Vernehmen nach betrug die Beute mehr als 20.000 Euro.

Der Räuber wurde als etwa 40 bis 45 Jahre alt, 1,80 bis 1,90 Meter groß und schlank beschrieben. Bekleidet war er unter anderem mit einer dunkelblauen Baseballkappe, einer schwarzen Jacke, einem grünen Hemd und einer dunklen Hose. Auffallend soll seine breite Nase gewesen sein. (APA)

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