Wiener Börse bringt 2002 gut hinter sich

2. April 2003, 15:05
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Jahr mit positivem Ergebnis beendet - Zufrieden mit Rekord an Unternehmensanleihen und starker ATX-Entwicklung

Wien - Die Wiener Börse AG (WBAG) weist für das vergangene Geschäftsjahr 2002 "trotz schwierigen Marktumfelds" ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) aus: Das EGT lag bei 840.000 Euro, nach einem Verlust von 1,24 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2001, geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Angaben der WBAG hervor.

Der Bilanzgewinn lag mit 835.399 Euro unter den 1,02 Mio. Euro aus 2001. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte mit 458.694 Euro nur ein Drittel des Wertes aus 2001 (1,54 Mio. Euro). Betriebseinnahmen von 17,59 (2001: 21,56) Mio. Euro standen -aufwändungen von 17,13 (20,02) Mio. Euro gegenüber.

Einführung des "prime market"

Sehr zufrieden zeigte sich die Börse mit dem Geschäftsfeld Unternehmensanleihen, wo mit einem Neuemissionsvolumen von 1,4 Mrd. Euro ein neuer Rekord erzielt wurde. Mit Kapitalerhöhungen, Notierungsausdehnungen und Börsegängen (IPO) wurde ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 1,8 Mrd. Euro erzielt. Die Gesamtkapitalisierung verbesserte sich 2002 gegenüber dem Jahr davor auf 32,2 (28,3) Mrd. Euro.

Die frühzeitige Einführung des Spitzensegments "prime market" Anfang 2002 habe dazu beigetragen, dass sich das Marktumfeld in Österreich gemessen an der Entwicklung des Leitindex ATX "wesentlich stärker und besser" entwickelt habe als "sämtliche andere westliche Börsen".

Mit Aktivitäten wie einer Privatanleger-Initiative und einer Investor Relations-Kampagne wolle die Wiener Börse eine breite Öffentlichkeit auf heimische Investmentchancen hinweisen und zur Weiterentwicklung des Kapitalmarktes beitragen.(APA)

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