Neuer Fall von "Enronitis"

2. April 2003, 14:36
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US-Computerhersteller Gateway soll Umsätze um insgesamt 470 Millionen Dollar geschönt haben

San Diego - In den Vereinigten Staaten ist nach den Bilanzskandalen im Vorjahr nun ein neuer Fall a la Enron aufgetaucht: Der US-Computerhersteller Gateway hat zugegeben, seine Umsätze für das Geschäftsjahr 2000 und für das erste Quartal 2001 wegen der Verbuchung von AOL-Internet-Serviceleistungen als zu hoch ausgewiesen zu haben. Die in den Bilanzen bisher verbuchten Umsätze müssen korrigiert werden. Das Geschäftsjahr 2002 sei nicht betroffen, gab Gateway bekannt.

Gateway geht davon aus, dass die Umsatzerlöse für das Jahr 2000 um rund 340 Mio. Dollar (312 Mio. Euro) auf 9,26 Mrd. Dollar zu berichtigen sind. Für 2001 dürften sich die Umsätze um etwa 130 Mio. Dollar auf 5,95 Mrd. Dollar verringern, hieß es. Die Revisionen haben laut Gateway keinen Einfluss auf die Netto-Ergebnisse. (APA/vwd)

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