Umbau des Salzburger Landestheaters beschlossen

2. April 2003, 13:35
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5,5 Millionen Euro Investition

Salzburg - 5,5 Millionen Euro werden in den Umbau des Salzburger Landestheaters investiert. 4,36 Millionen Euro kommen dem Hauptgebäude zugute, rund 1,2 Millionen den Theaterwerkstätten. Vor allem die Technik und die Sicherheit im Haupthaus sollen von den Umbauten profitieren. "Es ist höchste Zeit, dass wir das Landestheater auf einen zeitgemäßen Standard bringen," erklärte heute, Mittwoch, der Vorsitzende des Theaterausschusses, LR Othmar Raus (S), zu einem entsprechenden Beschluss des Gremiums.

Im Hauptgebäude kommt es zur Erneuerung des Schnürbodens und zum Austausch des Bühnenbodens, Einbau von zusätzlichen und zur Sanierung bestehender Sanitäranlagen, weiters zum Einbau eines neuen Stiegenhauses mit Lift im Bereich der Hinterbühne, zur Umsetzung von baubehördlichen Auflagen betreffend Fluchtwege und Brandabschnitte, zum Einbau eines Abo-Büro im Bereich des derzeitigen Bühneneingangs in behindertengerechter Ausführung und zur Vorbereitung der Anbindung des Landestheaters an die geplante Tiefgarage am Makartplatz. Dazu kommen die Sanierung und Abdichtung des Bodenbelags der bestehenden Terrassen im Zuschauerbereich (2. Obergeschoß). Die Umbauten werden von September bis Dezember erfolgen. Der Theaterbetrieb wird in dieser Zeit im "Republic" und im Großen Festspielhaus weitergeführt.

Neben diesen Maßnahmen im Haupthaus werden die Theaterwerkstätten saniert. Vor allem Verbesserungen im Bereich der Sozial- und Sanitäreinheiten waren längst notwendig, betonte Raus. Ebenfalls kommt es dort zum Anschluss an die Fernwärme und an den öffentlichen Kanal. Darüber hinaus wird der Anlieferungshof überdacht und in eine neue Montagehalle umfunktioniert. Das bedeutet, dass nun erstmals das Bühnenbild in voller Größe in den Theaterwerkstätten zusammen- und aufgebaut werden kann. Bisher war dies erst auf der Bühne des Haupthauses möglich.

Sehr wahrscheinlich ist auch, dass ein hydraulischer Orchesterhub angeschafft wird. Bisher war das Abdecken beziehungsweise Aufmachen des Orchestergrabens von Hand durchzuführen. Die Finanzierung dieser Investition wird im Haus geprüft. (APA)

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