Moralischer Bankrott führt zum Staatsbankrott

30. Dezember 2009 19:25

Zum Zustand der Regierungspolitik im Lichte ihres Rettungseinsatzes für die Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria: Liberaler Aufruf zu einer gesellschaftspolitischen Wende - Von Stefan Gara und Volker Kier

Am 14.12. 2009, knapp vor 8:00, offenbarte sich der moralische Bankrott der Regierung: Die Hypo Alpe Adria ist verstaatlicht. Die heldenhafte Rettung erbringt der Staat allerdings zu Lasten seiner Bürger/innen. Jahrelange Versäumnisse, Verantwortungslosigkeit, Aufsichtsdefizite, gefälliges Wegschauen, Betrügereien (es gilt die Unschuldsvermutung) werden in einer geordneten staatlichen Abwicklung entsorgt. Klare Worte des Finanzministers, staatsmännisch vorgetragen, von Experten beklatscht, sollen beim Wahlvolk nachdrücklich Verständnis für das "Notwendige" bringen.

Wenn Josef Pröll nun den Retter in der Not mimt, der die Verschuldung eines Bundeslandes begrenzen möchte, sollte allerdings nicht ganz vergessen werden, dass er jener Fraktion angehört, dessen Parteikollege Josef Martinz, immerhin als Wirtschaftslandesrat und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kärntner Landes- und Hypothekenbank-Holding mitverantwortlich für dieses Desaster ist. Insfern ist auch er Teil jenes politischen Systems, das den orange-blauen Sumpfpflanzen Feuchtigkeit spendet. Warum denn erst jetzt dieser Erkenntnisgewinn? Warum so viel Kriseninszenierung? Diese Vorgangsweise bringt Österreich im Ausland in Schieflage und nährt jene Stimmen, die ein noch viel größeres Risiko im goldenen Osten vermuten.

Der politische Bankrott und damit der Staatsbankrott hat an jenem Tag begonnen, als das Land Kärnten 2007 mit einem Budget von zwei Milliarden Euro 18 Milliarden Euro Haftungen übernommen, sich also zehnfach überschuldet hat. Dieser Beschluss ist von allen politischen Regenten getragen - ohne dass irgendjemand Skepsis angemeldet oder gewarnt hätte. Kein Aufschrei der Nationalbank als Stabilitätshüter, kein Aufschrei der Feldherrn in den Kommandozentralen der österreichischen Großbankenwelt. Wo war die Aufsicht? Wo die warnenden Stimmen aus den Reihen der Fachleute?

Ganz im Gegenteil: Ewald Weninger etwa - einer der prominentesten Anwälte Österreichs und Aktienrechtsspezialist - versucht im Standard vom 28.12. offensichtlich pikiert einer ORF-Meldung vom 16.12.2009 - "Das Kärntner BZÖ ist für die Pleite verantwortlich"- mit einem apodiktischen "Nein!" und der lapidaren Feststellung "Weder irgend eine Partei noch deren Funktionäre oder sonst ein Politiker ist verantwortlich" beizukommen. Gerade weil seine Argumentation aktienrechtlich absolut stimmig ist, lenkt er damit - unfreiwillig? - von den eigentlichen Problemen ab. Dass damit auch weitere Argumente zur Vermeidung etwa eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses geliefert werden, mag Zufall sein. Bleibt die vage Hoffnung, dass vielleicht der eine oder die andere Abgeordnete sich des Rechtsgrundsatzes der "culpa in eligendo" entsinnt und damit auch noch durchsetzt.

Ebenso erstaunlich ist auch der Zick-Zack Kurs in der Bewertung durch die Prüfer der OeNB: Im Prüfbericht vom Mai 2007 wurde den Kärntnern noch ein denkbar schlechtes Zeugnis ausgestellt - Ende 2008 (anlässlich der Vergabe von 900 Mio. Euro aus dem Bankenhilfspaket) hat die OeNB der Bank den Status "non distressed" (nicht notleidend) verpasst, sonst hätte die EU dem Partizipationskapital auch nicht zugestimmt.

"Systemrelevant" ist das Zauberwort mit dem Steuergelder expertenlegitimiert verstaatlicht werden. Eine Systemrelevanzsteuer sozusagen. Systemrelevant wird es weitergehen, denn folgt man der Logik der Verstaatlichungs-Argumentation, dass eben "Kärntens Haftung eine Riesenbedrohung war", so gilt selbiges auch für die anderen Bundesländer, deren Gesamthaftung bei 64 Milliarden Euro liegt. Die Regierenden haben für österreichische Banken paradiesische Zustände geschaffen, ein monopolisiertes, risikoloses Geschäftsmodell mit staatlicher "bail-out" Garantie. Beeindruckend auch das Konstrukt, wie die Banken dem Staat Kredite für die Hypo Alpe Adria zur Verfügung stellen, wo einige doch gerade erst Partizipationskapital vom Staat erhalten haben, um ihre Eigenkapitalquote zu erhöhen. Ein bemerkenswerter Kreislauf der Geldschöpfung.

Wenn aber schon von "System" die Rede ist, dann sollte man auch auch vom System der Skandale der letzten Jahre sprechen: Bawag, AUA, ÖBB, Skylink, Buwog-Verkauf, Meinl Bank, die Kärntner Ortstafelfrage, die Spekulationen der Bundesfinanzierungsagentur, usw. - alles Symptome eines politischen und moralischen Bankrotts. Und: Es sind Ohrfeigen für zig-tausende (Kleinst)UnternehmerInnen, die auf eigenes Risiko Arbeitsplätze schaffen, soziale Verantwortung leben und für Wohlstand in Österreich sorgen. Gerade die Wirtschaftskrise zeigt, wie kurzsichtig der Staat große Institutionen gegenüber Kleinunternehmen bevorzugt - ein Affront für ehrliche Steuerzahler!

Die politischen Entscheidungsträger kommen aber nicht nur ihrer Verantwortung nicht nach, sie verkürzen auch noch die berechtigten Ansprüche der Bürger/innen unserer Republik, deren Interessen sie eigentlich vertreten sollten. Kritiker werden diffamiert. Politische Vielfalt wird im Sinne des Machterhaltes boykottiert.

Die aktuelle Finanz-Krise hat das Desaster der Hypo Alpe Adria nicht verursacht, allerdings zu dessen Verschleierung beigetragen. Wohl aber ist beides Resultat jahrelanger Versäumnisse bei der Wahrnehmung politischer Verantwortung. Die wahre Krise ist also der - nicht nur in Österreich - um sich greifende Legitimationsverlust der politischen Entscheider. Und die permanente Klage über die zunehmende Politikverdrossenheit wird dieses Defizit sicher nicht beheben, solange man gleichzeitig weiterhin "business as usual" betreibt.

Wir stehen am Wendepunkt einer gesellschaftpolitischen Entwicklung, die eine neue Aufklärung verlangt. Wir brauchen mündige Bürger/innen, die Ihre liberalen Grundwerte verteidigen, die offen Ihren Unmut artikulieren und sich gegen radikalisierende Strömungen auflehnen. Systemrelevant sind die Menschen und ihre Werte nicht die Banken!

Wir brauchen einen demokratischer Rechtsstaat, der Unverletzlichkeit der Menschenwürde, Sicherheit und Chancengerechtigkeit gewährleistett. Wir brauchen eine Befreiung der Schul- und Bildungspolitik aus der Geiselhaft parteipolitischer Diskussion. Wir brauchen eine freie Marktwirtschaft, die soziale und ökologische Werte sicherstellt. Wir brauchen mutige Menschen, die sich für eine positive Wende einsetzen! (DER STANDARD; Print-Ausgabe, 31.12.2009)

Zu den Personen: Volker Kier, ehemals Nationalratsabgeordneter des Liberalen Forums, ist Jurist und Unternehmensberater in Wien; der Physiker und Unternehmer Stefan Gara ist Mitglied des Föhrenbergkreises, eines liberalen Thinktanks, dessen Mitglieder sich in den letzten Tagen mehrfach zur Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria zu Wort gemeldet, dabei aber teilweise durchaus divergente Meinungen vertreten haben (so befand etwa der ehemalige Chefökonom der Industriellenvereinigung Erhard Fürst, "dass hier das einzig richtige genacht wurde").

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    2ndopinion
    02.01.2010 16:42
    Die Gier ist ein Luder....

    Wir brauchen nicht nur mündige Bürger und einen demokratischen Rechtsstaat, sondern auch Medien, die sich nicht am Gängelband von Politik und Wirtschaft manipulieren lassen.
    Übrigens dürfte lt. "Presse" auch Oskar Bronner dem Lockruf des Geldes erlegen sein:

    http://diepresse.com/home/wirt... ern.portal

    Und auch der Blick in die renommierte "Zeit" lässt einen gelernten Österreicher daran zweifeln, ob das in Politik und Wirtschaft grassierende Glücksrittertum in absehbarer Zukunft wieder in den Griff gebracht werden kann.

    http://www.zeit.de/2009/52/A... ypo?page=1

    Carlos Clementin
    01.01.2010 17:34
    Die oberen 10% der HYPO Manager

    sofort enteignen!
    Wenn dass noch nichts nutz und es wieder solche Verbrecherpleiten gibt ....
    ... Steine Steine ...
    Anders werdens die Bürgerfremden Obergauner nicht kapieren
    Sind ja nicht nur die Banken ...


    Seria
    01.01.2010 16:56

    ...und? wo bleibt die Staatsanwaltschaft? Oder ist dieses Weisungsgebundene Organ zurückgepfiffen worden? Zwecks Schadenbegrenzung? Der Finanzmarkt Ötzireich könnte zu sehr ins schiefe Licht geraten?
    hat beim Hyposskandal, ähnlich wie beim Kaprun Prozess festgestellt, "Gott wieder mal einen Augenblick weggeschautß
    Jetzt ist die Regierung gefragt! Gleitet dieses Land noch weiter in das ab was früher balkanesische Zustände oder (auch früher) als polnische Wirtschaft bezeichnet wurde?

    degenero
     
    01.01.2010 16:04
    Die Ursächlichkeit des Systems

    Grundsätzlich ein sehr guter Text. Ein Schönheitsfehler: Österreich wird auch heute noch von den (Alt)Parteien SPÖ und ÖVP dominiert. Deren Einfluss reicht in etliche "systemrelevante" Organisationen des Staates hinein. Beide Parteien besetzen auch heute noch grundsätzlich die wichtigsten Positionen in staatsnahen bzw. öffentlichen Betrieben. Beide Parteien sind für mindestens 95% aller Gesetze und Verordnungen verantwortlich. Beide Parteien haben Sündenregister ,welche bis zum Himmel reichen, aufzuweisen. Sie dominieren das Kammersystem, das Sozialsystem, das Wirtschaftssystem, Banken und leider auch viele Medien, die folglich dieses System halbherzig kritisieren und somit als Systemdiener an der Ursächlichkeit vorbei schreiben.

    böser wolf1
    01.01.2010 15:44
    Es bleibt nur wenig Hoffnung

    Woher soll die Kraft kommen, um die Probleme unserer politischen Verfasstheit zu beseitigen?

    Von einer neuen Bürgerbewegung? Die geballte Medienmacht des KroKuWAZ-Konzern wird das wohl nicht zulassen.

    Von ihrem Berufsethos verpflichteten Journalisten? Regierungsinserate machen auch diese handzahm.

    Von einer durch die Schüssel-Böhmdorferjahre in ihren Grundfesten erschütterten Justiz?

    Von einer Justizministerin, von der böse Zungen behaupten, man habe mit ihr den Bock zum Gärtner gemacht, man denke an ihren Kabinettchef, oder was für böse Gerüchte betreffend das juristisch korrekte Zustandekommen des BAWAG-Urteils durch das graue Haus schon geschwirrt sind?

    Oh Rechtsstaat, wohin wurdest du abgeschoben!!!

    der tueftler
    01.01.2010 15:06
    man sollte schon etwas tiefer blicken, nämlich

    bis zu jenen, die in wahrheit einen großteil der verantwortung tragen:

    BEI UNS SELBST!

    wer, wenn nicht wir, hat die moralisch angeschlagenen politiker gewählt?
    wer, wenn nicht wir, läuft scharlatanen und gauklern nach, die ein paar geldscheine unters volk werfen, die sie ihm kurz davor und noch häufiger knapp danach abknöpfen?
    politiker sind so, wie wir sie wollen, weil sie so sein wollen, damit wir sie wählen.

    es gibt keine entschuldigung; was der autor berichtet, stimmt, aber all das kann jeder sehen, seit jahren! es ist kein geheimnis, es ist offensichtlich!

    wenn eine gesellschaft lügner, volksverhetzer und anderes ... wählt, dann darf man sich nicht wundern, dass die so sind; sie müssen annehmen, dass wir das wollen!

    R. M.
    01.01.2010 17:07
    Ja, aber...

    Wir tragen selbst den größten Teil der Verantwortung. Korrekt.

    Was das Wählen betrifft: Glauben Sie wirklich die anderen Kandidaten wären weniger "moralisch angeschlagen" gewesen.
    Vielleicht. Etwa 0,5%. :-(

    Der sich nen Rolf stanzt ...
     
    01.01.2010 13:30
    Nur der Staatsbankrott könnte die ÖsterreicherInnen noch retten ...

    ... denn selbstverständlich war die Kärntner Hypo systemrelevant! Relevant für das "korrupte System Österreich".

    Im Süden dilettiert halt die Buberlpartie im Norden und Osten die zockende Giebelkreuzerpartie und so weiter ...

    Gerettet wurden (angeblich) Banken ... äh, oder doch wieder nur die Privilegien einiger weniger.

    Eine Milliardenpensionsvorsorge für eine vollkommen unnötige Österreichische Nationalbank (deren Prüfer entweder blind oder blöd zu sein scheinen) vervollständigt da nur das prekäre Bild!

    Rettet die ÖsterreicherInnen ( und deren Kinder und Kindeskinder) und erklärt endlich den Staatsbankrott!

    bacchus1at
    01.01.2010 12:27
    altlasten

    übrigens, wie wäre es mit dem verkauf von kärnten an die windischen?

    bacchus1at
    01.01.2010 12:23
    pensionsvorsorge auf österreichisch

    erst einsackerln, dann zurücktreten....kann dir hier eh nix passieren....wir haben ja genug bürger, die bürgen eh für alles.

    Felix Österreicher
    01.01.2010 01:37
    die kapitalistische Oligarchie ist am Ende der Moral angelangt:

    "Es sind Ohrfeigen für zig-tausende (Kleinst)UnternehmerInnen, die auf eigenes Risiko Arbeitsplätze schaffen, soziale Verantwortung leben und für Wohlstand in Österreich sorgen. Gerade die Wirtschaftskrise zeigt, wie kurzsichtig der Staat große Institutionen gegenüber Kleinunternehmen bevorzugt - ein Affront für ehrliche Steuerzahler!"

    dem kann man in aller Kürze nichts mehr hinzugügen...

    Owi l8
    01.01.2010 11:21

    Tschuldign schon, aber gerade diese Passage ist mir sauer aufgestoßen. Da wird in klischeeüberladener Weise dem Mythos des selbstlosen, sozialbewussten und ehrlichen (Kleinst-)Unternehmers gehuldigt, die sich fast nicht mehr von den Huldigungen der Fleißigen und Anständigen unterscheidet.

    uinsel
    01.01.2010 14:04

    also, dieses "klischee" entspricht eigentlich auch meiner wahrnehmung.

    wie schauts denn wirklich aus?

    M. C. Escher
    01.01.2010 13:54
    interessant wäre auch, wie viele dieser selbst ernannten "Geschäftsleute" aufgrund von stümperischer Planung in den ersten paar Jahren/Monaten auf Kosten der Allgemeinheit in Konkurs gehen

    Ich schätze den Anteil (bei Kleinunternehmen) auf mindestens ein Drittel!

    Im Übrigen sehe ich, auch aus eigener Erfahrung, modernes Arbeitsrecht eher in Großbetrieben verwirklicht, während in vielen Kleinbetrieben noch archaische Zustände herrschen - auch heute noch!

    Der Entschluss selbstständig zu werden, ist selten von dem Wunsch getrieben, der Allgemeinheit zu dienen.

    Zum Abschluss noch eine kleine aber wichtige Anmerkung: liberal und wirtschaftsliberal sind zwei völlig verschiedene Dinge! Während Ersteres die Befreiung des Menschen zum Ziel hat, ist, wenn schon nicht Ziel, so doch Ergebnis des Zweiteren, seine Versklavung - oder zumindest des größeren Teiles der Bevölkerung. Das kann aber natürlich auch nur Zufall sein...

    Häuptling Abendwind
    01.01.2010 10:54
    Doch kann man...

    Es ist Zeit die Ohrfeigen an die Verteiler zurückzugeben. Wo sind die Staatsanwälte, die gegen diese Leute ermitteln? Wo sind die Richter, die diese Leute hinter Gitter bringen und ihnen die ergaunerten Milliarden wieder wegnehmen?
    Wenn dies nicht geschieht, erleben wir gerade die Bankrotterklärung des Rechtsstaates - und damit ist praktisch jedes Mittel legitim, als Bürger sein Recht durchzusetzen.

    Der sich nen Rolf stanzt ...
     
    01.01.2010 13:39
    Weisungsgebundene Staatsanwälte ...

    ... na was glauben Sie, gegen wen die ermitteln dürfen?

    RichterInnen? - Schauen Sie sich die Ministerin an. Auf den Justiz-Thron gehoben, weil sie Politjustiz betrieben hat! (Da kam es ihr gerade recht mit dem flotten Marcel jemanden richten zu können, an dem sie gleichzeitig auch ihre Vaterkomplexe abreagieren konnte.)

    Was erwarten Sie sich von so einer Klientelle?

    Und die ergaunerten Millionen? - Na, mit irgendwas muss man ja die aufgeblähte BeamtInnen-Schar in diesem Land schmieren!

    P.S.: Natürlich gäbe es im System Österreich auch ehrliche, bemühte Menschen die diese Machenschaften nicht akzeptieren. Aber die Mechanismen, nach denen hierzulande alles funktioniert ... sortieren diese Menschen rechtzeitig und zielgenau aus!

    Knopf
    01.01.2010 12:07
    "Wo sind die Richter, die diese Leute hinter Gitter bringen und ihnen die ergaunerten Milliarden wieder wegnehmen?"

    Berechtigte Frage! Wo sind die??? fragt sich bald jeder. Wahrscheinlich großteils bei ÖVP, bei dieser Korruption und Postenschacherei. Bei FPÖ/BZÖ, bei der SPÖ, andere eingespart, ausgehungert. In der Justiz fehlern 187 Richter und 43 Staatsanwälte!

    Die Korruptionsstaatsanwaltschaft zieht ernüchternde Bilanz - 1730 Anzeigen müssen von nur sieben Staatsanwälten bearbeitet werden, ursprünglich waren 20 vorgesehen: http://diepresse.com/home/poli... e/index.do

    Unserem Rechtsstaat fehlt offenbar der politische Wille einer zu sein. Wo kein Richter, da kein Richter und kein Recht. Das ist bedenklich!
    Was kann die Bevölkerung tun, dass die benötigten Stellen von unabhängigen Richtern besetzt werden?

    Häuptling Abendwind
    01.01.2010 15:22
    Das Volk...

    ... Kann passiven Widerstand leisten.
    Kollektive Steuerverweigerung - um nur ein Beispiel zu geben.
    Oder - für die mutigeren - auch aktiven.

    Bono Nobo
    01.01.2010 01:04

    Dank an Schüssler und Konsorten die eine allgemeine Verrohung der Gesellschaft herbeigeführt haben.

    Melanie Madner
    01.01.2010 16:07
    Sorry,

    aber der kollektive Egoismus hat schon mit Kreisky begonnen. (Staatsschulden, die erst die nächsten Generationen bezahlen mussten.)

    the photographer
    31.12.2009 22:48
    Danke!

    Das war Balsam für die Seele.
    Was Kärnten braucht, ist eine überparteiliche Plattform der Zivilgesellschaft, die den Zorn der Bürger bündelt, niemanden für parteipolitische Ziele instrumentalisiert und so lange keine Ruhe gibt, bis diese seltsamen Politiker endlich das Handtuch werfen. Das gilt für alle: SPÖ und ÖVP haben sich mitschuldig gemacht, die GRÜNEN haben als NEHMER ihre Unschuld verloren. Den OrangeblaugrauBRAUNEN von BZÖ/FPK kann Vernunft von vornherein abgesprochen werden.
    Alle zurücktreten, sofort!

    aiuto
    01.01.2010 16:51
    Herr Finanzminister tun Sie was dagegen !!!

    diesen Gefallen werden sie den Steuerzahlern in ganz Österreich nicht tun, sondern vielmehr ihre Geldverteilaktion starten.
    Darauf knnte und müßte in erster Linie der FInanzminister ganz hart reagieren.
    Es geht doch nicht an, dass ganz Österreich bezahlt und die in Kärnten ganz unbekümmert ihre Geldverteilaktion starten.

    Heinz Anderle
     
    31.12.2009 22:38
    Dörfler (Lei Lei - garantiert) und - unter brauner Schminke - die Gebrüder Scheuch (?):

    http://eminenz.files.wordpress.com/2009/02/d... erfler.jpg

    "Wir sind nicht so neger, wie wir ausschauen."

    Gute Nacht, Österreich.

    Dr. Heinz Anderle, Freigeist

    Heinz Anderle
     
    01.01.2010 08:40
    Richtig muß es heißen: "... so neger, wie es scheint."

    Den 45 %-igen Kärntnern sei ins Arischgesicht (Karl Kraus) gesagt:

    "Was auch immer geschieht:
    Nie dürft ihr so tief sinken,
    von dem Kakao, durch den man Euch zieht,
    auch noch zu trinken!"
    (Erich Kästner)

    Dr. Heinz Anderle, Freigeist

    der erleuchtete
    31.12.2009 21:46
    österreich

    sollte wieder aus der euro-zone ausgeschlossen werden.
    cc: bin ich eh für die abschaffung des geldes... zumindest für österreicher und hier insbesonders für die kärntner.
    naturalienwirtschaft is das höchste, was unsre schroimschädln grad noch verstehen.

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