Bei Übertretung nach Pyrotechnikgesetz droht Strafe

30. Dezember 2009, 15:48
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Kleinfeuerwerk im Ortsgebiet verboten

Wien - Wer etwa in der Stadt ein Kleinfeuerwerk zündet, riskiert eine Strafe. Übertretungen nach dem Pyrotechnikgesetz haben Anzeigen zur Folge. Darauf wies die Wiener Polizei im Vorfeld der anstehenden Feierlichkeiten zum Jahreswechsel hin. Pyrotechnische Gegenstände sind in Klassen (I-IV) eingeteilt, diese müssen auf der Verpackung ersichtlich sein.

Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II (Kleinfeuerwerk) etwa dürfen im Ortsgebiet, somit in ganz Wien, nicht verwendet werden. Personen unter 18 Jahren dürfen solche Gegenstände erst gar nicht besitzen und auch nicht verwenden.

Die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände aller Klassen ist in der Nähe von Kirchen, Kinder- und Altersheimen und von Krankenhäusern nicht erlaubt. Verboten ist auch das Zünden von Feuerwerken der Klassen II, III (Mittelfeuerwerk) und IV (Großfeuerwerk) in unmittelbarer Nähe größerer Menschenansammlungen.

Pyrotechnische Gegenstände, die entgegen den gesetzlichen Bestimmungen verkauft, besessen oder verwendet werden, können für verfallen erklärt und daher von den Polizisten auch vorläufig beschlagnahmt werden. Auch bei ungebührlich störendem Lärm können Kracher sichergestellt werden. Bei Verstößen wird Anzeige erstattet. (APA)

 

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