Fünf bittere Lehren aus dem Krisenjahr 2009

29. Dezember 2009 18:13

Das Beste, was über 2009 gesagt werden kann, ist: Es hätte schlimmer kommen können - Von Joseph Stiglitz

Das Beste, was über 2009 gesagt werden kann, ist: Es hätte schlimmer kommen können. Es gelang uns, von dem Abgrund zurückzuweichen, an dem wir uns Ende 2008 befanden, und 2010 wird für die meisten Länder ziemlich sicher besser werden. Die Welt hat zwar ein paar wertvolle Lehren gezogen, aber zu einem hohen Preis hinsichtlich des gegenwärtigen und zukünftigen Wohlstands.

Die erste Lehre ist, dass Märkte nicht selbstkorrigierend sind. Vielmehr tendieren sie ohne angemessene Regulierung zum Exzess. 2009 wird uns wieder einmal klar, warum Adam Smiths unsichtbare Hand oftmals unsichtbar bleibt: weil es sie nämlich nicht gibt. Das eigennützige Streben der Banker (Gier) führte nicht zum Wohl der Gemeinschaft, ja es war nicht einmal für Aktionäre und Anleihebesitzer von Nutzen. Ganz sicher nichts davon hatten die Hausbesitzer, die ihr Heim verloren; Arbeitnehmer, die ihre Jobs einbüßten; Rentner, die zusehen mussten, wie sich ihre Altersvorsorge in Luft auflöste oder die Steuerzahler, die hunderte Milliarden Dollar zur Rettung der Banken zahlen mussten.

Angesichts des drohenden Zusammenbruchs des ganzen Systems wurde das Sicherheitsnetz - das eigentlich für bedauernswerte Personen in Notlagen gedacht ist - generös auf Geschäftsbanken, dann auf Investmentbanken, Versicherungen, Autohersteller, ja sogar auf Autokreditfirmen erweitert. Noch nie wurde derart viel Geld von so vielen Menschen zu so wenigen umgeleitet.

Normalerweise denken wir, dass der Staat das Geld von den Reichen zu den Armen umverteilt. In diesem Fall aber wurden die Mittel der Armen und Durchschnittsverdiener zu den Reichen dirigiert. Als Rechtfertigung gab man an, dass die Rettung der Banken die Wiederbelebung der Kreditvergabe ermöglichen würde. Das ist aber nicht passiert. Passiert ist nur, dass die durchschnittlichen Steuerzahler genau jenen Institutionen Geld zukommen lassen mussten, von denen sie vorher jahrelang abgezockt wurden - durch räuberische Kreditvergabe, Wucherzinsen bei Kreditkarten und undurchsichtige Gebühren.

Die Bankenrettung enthüllte die allumfassende Heuchelei. Diejenigen, die haushaltspolitische Zurückhaltung gepredigt hatten, als es um kleine Sozialprogramme für die Armen ging, forderten nun lautstark das größte Sozialprogramm der Welt. Diejenigen, die der marktwirtschaftlichen Tugend "Transparenz" das Wort redeten, schufen letztlich ein so undurchschaubares Finanzsystem, dass die Banken nicht einmal mehr ihre eigenen Bilanzen verstanden.

Zu der zweiten wichtigen Lehre gehört das Verständnis, warum Märkte oft nicht so funktionieren wie sie sollten. Für Marktversagen gibt es viele Gründe. In diesem Fall waren es perverse Anreize bei jenen Finanzinstitutionen, die zu groß sind, um sie scheitern zu lassen. Wenn sie zockten und gewannen, streiften sie die Profite ein; wenn sie verloren, mussten die Steuerzahler einspringen. Außerdem funktionieren Märkte oft nicht gut, wenn die Informationen unvollkommen sind - aber unvollkommene Informationen sind zentraler Bestandteil der Finanzwelt.

Die dritte Lektion sagt uns, dass keynesianische Politik funktioniert. Länder wie Australien, die umfassende, wohldurchdachte Konjunkturprogramme umsetzten, kamen früher und schneller aus der Krise. Andere Länder ergaben sich der alten ökonomischen Orthodoxie, hinter der genau jene Finanzjongleure standen, die uns diese Misere eingebrockt hatten.

Wenn eine Ökonomie in die Rezession schlittert, kommt es zu Haushaltsdefiziten, weil die Steuereinnahmen schneller sinken als die aus Ausgaben. Die alte Orthodoxie besagt, dass man das Defizit senken muss - durch Steuererhöhungen oder Kürzungen der Ausgaben -, um "das Vertrauen wiederherzustellen" . Diese Politik führte allerdings fast immer zu einer sinkenden Gesamtnachfrage, wodurch die Wirtschaft noch tiefer einbrach und das Vertrauen noch weiter untergraben wurde.

Die vierte Lehre besteht darin, dass Geldpolitik mehr ist als Inflationsbekämpfung. Die übermäßige Konzentration auf Inflation bedeutete, dass manche Zentralbanken einfach ignorierten, was mit ihren Finanzmärkten passierte. Die Kosten einer leichten Inflation sind minimal im Vergleich zu den Kosten, die Ökonomien aufgebürdet werden, wenn die Zentralbanken das ungebremste Wachstum von spekulativen Blasen ermöglichen.

Die fünfte Lehre ist, dass nicht jede Innovation zu einer effizienteren und produktiveren Ökonomie führt - geschweige denn zu einer besseren Gesellschaft. Ein Beispiel: Während der Nutzen vieler Innovationen des Financial Engineering in den letzten Jahren schwer nachzuweisen ist, so sind die damit verbundenen Kosten - sowohl wirtschaftlicher als auch sozialer Natur - offenkundig und enorm. Durch Financial Engineering wurden ja keine Produkte geschaffen, die gewöhnlichen Bürgern halfen, das simple Risiko der Hauseigentümerschaft zu managen - mit der Folge, dass Millionen Menschen ihre Häuser verloren und weitere Millionen ihnen wahrscheinlich noch folgen werden. Die Innovationen waren vielmehr darauf ausgerichtet, die Ausbeutung der weniger Gebildeten zu perfektionieren sowie jene Regulierungen und Rechnungslegungsvorschriften zu umgehen, die die Märkte effizienter und stabiler hätten gestalten sollen. Die Konsequenz war, dass Finanzmärkte, die eigentlich für geordnetes Risikomanagement und effiziente Kapitalallokation sorgen sollten, dieses Risiko schufen und das Kapital in höchstem Maße fehlleiteten.

Wir werden bald wissen, ob wir die Lektionen aus der Krise diesmal besser gelernt haben als bei vorangegangenen Krisen. Wenn allerdings die USA und andere Industrieländer im Jahr 2010 nicht größere Fortschritte bei den Reformen des Finanzsektors machen, könnten wir leider bald wieder die Gelegenheit haben, entsprechende Lehren zu ziehen. (Joseph Stiglitz, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 30.12.2009)

Joseph Stiglitz ist Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften. ©Project Syndicate 2009. Aus dem Englischen von Helga Klinger-Groier.

Der nächste Teil der neuen Serie erscheint am 4. 1. 2010.

Kommentar posten
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Sandra Blümel
02.01.2010 11:27

Dank des Kapitalismus waren vor allem auch der allgemeine Wohlstand und die Möglichkeiten zur Bildung noch nie (!) so hoch wie jetzt. Und sie waren übrigens auch noch nie so gleichmäßig verteilt wie jetzt. Weltweit und in Österreich. Und Österreich hat überdies fast weltweit die gleichmäßigste Verteilung von Einkommen und Vermögen.
Oder will uns jemand tatsächlich erklären, dass es vor 200, 150, 100 oder 50 Jahren mehr allgemeinen Wohlstand und bessere Chancengleichheit in Österreich gab?
Nein, denn Österreich ist nicht Nordkorea (dort war es nämlich vor dem Kommunismus besser).

Erich Furtner
05.01.2010 21:20
also vor 20 Jahren in Ö (1990)

gab es wesentlich weniger Obdachlose und Armutsbedrohte, oder Arbeitslose.
Noch nie ist sehr relativ, bzw ihr Gedächtnis sehr kurz.

Denes
03.01.2010 22:55
Selektive Sicht der Dinge

Unser (lokal zudem sehr beschränkter und beileibe nicht globaler!) Wohlstand hat mit Kapitalismus nichts, aber auch gar nichts zu tun. Er kommt daher, dass wir seit ca. 200 Jahren die Möglichkeit haben, nicht-erneuerbare Energien zu nutzen und somit vorher bestehende Beschränkungen (vor allem in der Intensität der Landwirtschaft bzw. des letztlich fast rein solaren Energiesystems) dadurch temporär aufgehoben bzw. verschoben wurden.

Ich wünsche Ihnen Viel Vergnügen in einem kapitalistischen System ohne oder mit sehr knappen fossilen Energieträgern. Da ists dann mit dem "Wohlstand" und der "gleichmäßigen Verteilung von Einkommen" (oder - viel wichtiger: Vermögen!) schnell vorbei.

Denes
03.01.2010 23:00

Und tatsächlich würde ich auch noch gerne erklären, dass es ziemlich starke Hinweise darauf gibt, dass es den Menschen vor der neolithischen Revolution tatsächlich zumindest gleich gut ging, wie dem Großteil der Bewohner der reichsten Industrienationen heutzutage.

Dazwischen lagen Agrargesellschaften in der Wachstumsfalle, in denen es den Menschen tatsächlich schlechter ging, weil die Energie immer knapp war.

Mit dem Rückblick auf 200 Jahre ist es also offenbar nicht getan.

kapitän nemo
Thomas Herzig
03.01.2010 20:53
da könnten sie ebenso gut dem leben gott, oder dem heiligen antonius für unseren wohlstand danken

nihct der kapitalismus hat den gestiegenen lebesstandard geschaffen, sondern der technische fortschritt.
aber auch der soziale fortschritt:
freier zugang zu schulbildung und höherer bildung, allgemeine gesundheitsvorsorge für jeden, staatliche pensionen, dass niemand verhungern braucht, allgemeines wahlrecht, etc..
das waren nicht errungenschaften des kapitalismus (dessen vertreter haben stets dagegen gearbeitet)
sondern dies wurde von vertretern des linken ideologischen spektrums erkämpft

böser wolf1
02.01.2010 21:07
Glauben Sie wirklich den OECD-Statistiken ?

Von der angeblich weltweit gleichmäßigsten Verteilung von Einkommen und Vermögen hat die alleinerziehende Billaverkäuferin relativ wenig.

Machen Sie die Augen auf und glauben Sie nicht an interssengesteuerte OECD Statistiken. Eine der Realität weitaus näherkommende Statistik zeigt, das die 10 reichtsten Prozent der Bevölkerung über 70 % des Vermögens verfügen.

Soviel zur Aussagekraft der OECD-Statistik

José Atento
30.12.2009 21:36
Sechste Lehre

Manche werden niemals verstehen, dass erst der Keynesianismus und das Verhalten der Zentralbanken all diese Probleme verursachten, und sie werden es auch niemals verstehen wollen. Denn es passt einfach nicht in ihre Ideologie und in die ihrer Freunde, die prächtig davon profitierten und noch immer profitieren.
An einem seriösen Finanzsystem sind genau diese Leute überhaupt nicht interessiert, denn dann wäre es vorbei mit verschwenderischen Regierungen und generöser Verteilung von Geld das nicht vorhanden ist. Sie haben immer Ausreden, warum etwas passierte.

mises.org

Die Angst vor dem Kapitalismus und der Marktwirtschaft ???
Thomas E. Woods: http://feeds.mises.org/~r/MisesM... _Woods.mp3



Übrigens: Die Standard Zensur ist ärgerlich!
 
31.12.2009 12:35
Eigentlich ist der Keynesianismus schuld ....


Man könnte dabei Schmunzeln.
Doch die Hartnäckigkeit dieser grotesken Behauptung verweist eher darauf, dass in Zeiten der Krise auch Obskurantismus jeder Art Konjunktur hat.

José Atento
31.12.2009 16:22

Es ist schon seltsam wie Leute, die einer komplett gescheiterten Lehre anhängen, trotzdem darauf eisern beharren und die Ursachen komplett verdrehen. Aber das ist normal. Es bedarf noch einer großen Finanzkrise um dieses unseriöse Geldsystem endgültig auszulöschen, damit diesen staatlichen Geldfälschern endlich das Handwerk gelegt werden kann.
Die haben schon zu viel Leid in diese Welt gebracht.

clearlake
01.01.2010 19:23
man sollte nicht völlig verdrängen

dass die schlimmsten wendehälse aus der monetaristischen ecke kommen......jede menge exponenten aus GB,D,USA,JP fallen mir da ein....
man kann jetzt natürlich behaupten das sind ja auch nur verdeckte keynesianer, aber mit solchen spitzfindigkeiten lenken sie nur ab, warum eigentlich??....

José Atento
03.01.2010 10:59

*1974 ging die Deutsche Bundesbank als erste zentrale Notenbank der Welt zu einer Geldmengensteuerung über. Für die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik war diese Trendwende in der Geldpolitik von herausragender Bedeutung.* http://de.wikipedia.org/wiki/Monetarismus

Aber diese Steuerung durch Zentralbanken ist gescheitert. Sie hat uns die Mega-Blasen der letzten Jahrzehnte beschert - Greenspan hat seine Fehler bereist eingestanden!

NUR ein gedecktes Geldsystem, kann ein seriöses/nachhaltiges sein.

http://www.goldstandardinstitute.com/html/Gold... andard.htm
http://www.goldstandardinstitute.com

Erich Furtner
05.01.2010 21:25
Die US fed wurde 1914 gegründet

WEIL der Goldstandard extreme Krisen in den US erzeugte. Vor 1914 gab es wesentlich stärker und häufiger Krisen. Haubrich et al 2009 NBER

Ich habe erst vor kurzm eine Hayek Anhäger zugehört. Der hat argumentiert wie ein Zeuge Jehovas! Letztere sind allerdings nicht so aufdringlich.

José Atento
06.01.2010 00:36

Übrigens: Paul Krugmann (Wirtschaftsnobelpreisträger!) versteht heute noch nicht warum es zur Immoblase kommen konnte.

Aber es gab jede Menge Ökonomen (alle aus der österreichischen Schule kommend!), die die Blase lange kommen sahen, die Ursache erkannten, und die sehr oft warnten.

Man hört sie jetzt genausowenig an, wie vor 10 Jahren. Das wird sich wieder rächen. Aber die Menschen lernen nur aus ihren bitteren Schmerzen. Intellekt hat die meisten Menschen noch nicht viel weiter gebracht.

Das Einzige was in den letzten 10 Jahren massiv gewachsen war sind die Staatsverwaltungen und Regierungen.
Das Endergebnis der Inflationspolitik der Keynesianer wird die Auslöschung der Mittelklasse sein...

mises.org

José Atento
06.01.2010 00:15
JA, RICHTIG,

der Goldstandard hatte die USA wirklich in eine ziemliche Krise gebracht.
Sie hatten nämlich wie wild Dollars gedruckt, um all die Kriege zu finanzieren. Nach dem WK II und dem Vietnamkrieg, konnte der Goldstandard nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Europäer hatten mitbekommen wie die USA offiziell Geld fälscht.
Seit dem wird Geld gedruckt auf Teufel komm raus. Die einen verwenden es zum Krieg-führen, die anderen um locker auf Pump zu leben. Schöne Traumwelt, die uns da die Mächtigen errichtet haben...

Überigens können natürlich auch die Hayek- Anhänger kein Paradies auf Erden schaffen. Aber derzeit ist es heiß wie in der Hölle.

clearlake
03.01.2010 15:11
sehr gut!

sie beschreiben gerade das scheitern der monetaristen....den (mit)verursachern der heutigen krise..... - warum sie dann im posting davor auf die keynesianer treten, die 20 jahre aussenseiter waren und deren ideen nicht einmal mehr belächelt wurde ist mir schleierhaft....

...dass wir mit keynes nicht aus der krise kommen ist eine andere sache....

José Atento
04.01.2010 14:32
Weil das Deficit Spending der Keynesianer nur mit der lockern Geldpolitik der Monetaristen möglich geworden war.

Die ergänzen sich eigentlich "prächtigst".

Die Monetaristen können die Geldmengen nicht richtig steuern und die Keynesianer haben das Schuldenmachen nicht im Griff. Das perfekte Konglomerat für die große Finanzkrise.

Sandra Blümel
31.12.2009 07:16
Ernst Bernhart
 
31.12.2009 03:38

Das steht wohl in keinem Zusammenhang Es war hier zb die Politik Alan Grennspans die jene Blase an
den Börsen mit aufrechterhielt wobei er nur ein gescheitetes rein Marktwirtschaftliches orientiertes profitgeiles System künstlich am Leben erhielt dass geschröpft und betrogen durch Scheinfirmen und dubiosen Fonds aus eigener Kraft nicht mehr exestieren konnte Die Autoindustrie seit Jahrzehnten kaputt die Textilindustrie nicht mehr vorhanden abgewandert und grössten Teils ruiniert durch jenes dummes Konkurrenzdenken dass nun die ganze Welt ergriffen hat Also musste man neue Wege finden Geld zu machen spekulieren dienstleisten und konsumieren dazu Steueroasen und was dann halt fehlte im Staatshaushalt wurde gedruckt um nicht pleite zu machen

her wig
30.12.2009 18:29

Da versucht man durch Entfesselung des Eigennutzes den Wohlstand zu steigern - was ja auch gelang - und dann hält man dies für den einzig erfolgreichen Weg und meint, alles was dem widerspricht radikal ausschalten zu müssen. Leider (=zum Glück) stellt sich der totale Erfolg dann doch nicht ein...

Sandra Blümel
30.12.2009 17:57
José Atento
30.12.2009 21:49

So ist es. Doch den Leuten der Gegenwart wurde leider in Jahrzehnten der Verstand geraubt. Jahrzehnte der Gehirnwäsche gefährden jetzt den Wohlstand, der in zwei Jahrhunderten erarbeitet wurde. NUR mit Hilfe des Kapitalismus und mit freier Marktwirtschaft.

In WELCHEN Ländern dieser Erde gibt es viel Armut, Kinderarbeit, etc.? In keinem Land der Marktwirtschaft. Denn erst die Marktwirtschaft ermöglichte es für alle mit relativ wenig Arbeit ausreichend zum Leben zu haben.

Hätten wir nicht diese hohe Produktivität, müssten wir noch für ein Stück Brot hart arbeiten. Und diese steigert sich NUR durch private Innovationen, niemals durch staatliche Regulierungswut!

Übrigens: Die Standard Zensur ist ärgerlich!
 
31.12.2009 12:26
"Armut, Kinderarbeit, etc. ..." (@atento)


Ist das schon beängstigende Ignoranz, oder einfach Chuzpe, Atento?
(Oder messen sie wirklich die Erfolge des Kapitalismus lokal an der Erscheinung der Kärntnerstraße?)

Killer Bunny
31.12.2009 04:40

Wenn man nur ganz kurz nachdenkt, kann man durchaus Ihre Schlüsse ziehen.

José Atento
31.12.2009 18:23
Wenn man ganz tief in die Anfänge zurückkehrt, wird man gut erkennen was die Marktwirtschaft der Menschheit gebracht hat.

7 Mrd. Menschen wären unter JEDEM anderen System undenkbar gewesen!

Dann braucht man nur mehr erkennen wie das Geldsystem mit Gründung der Fed pervertiert wurde - seit dem wurde der Dollar um 97% abgewertet!
Ab diesem Zeitpunkt wurde die Marktwirtschaft ad-absurdum geführt, indem Preissignale nicht mehr richtig waren. Extrtem viel billiges Geld ging in die Taschen der Banker und Politiker und dies führte zu den Kasino- Börsen und all den negativen Auswirkungen an den Määrkten. Das führte weiter zu den Schuldentürmen und zum heutigen Finanz- Pyramidenspiel.
Wir benötigen ein gedecktes Geldsystem, das nicht mehr manipuliert werden kann!

www.goldstandardinstitute.com/

kapitän nemo
Thomas Herzig
03.01.2010 20:58

gold ist nichts anderes als ein metall, dessen praktischer nutzen gewiss nicht höher ist als jeder von stahl, kupfer, oder zink
der wert des goldes ist nahezu ebenso virtuell wie jener von papiergeld.
nur solange die menschen an den wert des goldes glauben, hat es seinen hohen wert.

ich halte es für falsch den wert der arbeit und der vielfältigen reichtümer von flora und fauna in der natur an einem einzigen metall fest zu machen

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