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Mit den Händen zu reden - wie hier Ex-US-Außenministerin Condoleezza Rice - hilft nicht nur bei der Übermittlung von Botschaften. Gestikulieren dürfte auch der Intelligenz guttun.
Gesten mit der Hand erleichtern nicht nur das Lernen, sondern könnten auch die Hirnentwicklung fördern.
* * *
Wenn Menschen sprechen, gestikulieren sie meist. Selbst wenn sie ihren direkten Gesprächspartner nicht sehen können - etwa beim Telefonieren - reden sie mit den Händen. Sogar blinde Menschen gestikulieren. Wenn wir mit den Händen sprechen, vermitteln wir nicht nur dem Zuhörer eine Botschaft, die Zeichen mit den Händen spiegeln auch unsere Gedanken wider.
Dennoch weiß die Wissenschaft immer noch nicht ganz genau, warum wir eigentlich gestikulieren und woran es liegt, dass bestimmte Menschen mehr mit den Händen reden als andere. Die Nachwuchsforscherin Uta Sassenberg von der Humboldt-Universität zu Berlin und ihre Kollegen haben nun Unterschiede zwischen gestikulierenden und weniger gestikulierenden Personen festgestellt.
Zeichen der Hirnentwicklung
Ihre Untersuchung zeigt, dass das Reden mit den Händen eine Funktion der Entwicklung des Gehirns ist - und womöglich positiv zu dieser Entwicklung beiträgt.
In ihrer neuen Studie untersuchten Sassenberg und Kollegen von der Humboldt-Universität und der Universität Potsdam 51 Schüler aus drei Gymnasialklassen, die auf Mathematik und Naturwissenschaften spezialisiert sind. Die 17-jährigen Testpersonen mussten zunächst Intelligenztests absolvieren und wurden dann je nach Ergebnis einer von zwei Gruppen zugeordnet.
Im Anschluss daran sollten sie eine visuelle Aufgabe lösen, in der sie zu entscheiden hatten, ob zwei schachbrettähnliche Muster auf der linken Seite eines Computerbildschirms auf der gleichen Achse gespiegelt waren wie zwei andere Muster auf der rechten Seite des Bildschirms.
Nicht weiter überraschend stellte sich heraus, so Sassenberg, dass die Schüler mit hoher fluider (oder flüssiger) Intelligenz - also jenem Typ von Intelligenz, der zur Problemlösung, zum Lernen und zur Mustererkennung dient - dabei besser abschnitten als jene Jugendlichen mit einer durchschnittlichen fluiden Intelligenz.
Sehr viel interessanter war für die Psychologen und Hirnforscher, dass die Schüler mit hoher fluider Intelligenz sehr viel mehr gestikulierten, wie sie ihre Problemlösungsstrategie beschrieben. "Genauer gesagt, machten sie Gesten mit den Händen oder den Fingern, die kreisförmige Bewegungen um eine Achse simulierten" , berichtet die Doktorandin Sassenberg.
Überraschenderweise redeten alle Schüler in ihren Erklärungen über dieselben Dinge, doch kaum einer erwähnte das Rotieren. Als sich die Forscher aber ganz auf die Hände der Schüler konzentrierten und nicht auf das, was sie sagten, konnten sie zwischen jenen mit hoher und jenen mit mittlerer flüssiger Intelligenz unterscheiden.
"Wir gehen davon aus, dass die Gesten mit der Hand die Strategien imitierten, die die Schüler verwendeten, um die Aufgaben zu lösen" , erklärt Sassenberg. Was wiederum bedeutet, dass Personen mit höherer fluider Intelligenz sich mehr um Simulation zu bemühen scheinen als die anderen.
Als die Forscher dann Magnet-resonanz-Scans der Gehirne der Schüler machten, zeigte sich, dass bei den Probanden mit dem ausgeprägteren Gestikulieren und der höheren fluiden Intelligenz das kortikale Gewebe in einigen Regionen des Gehirns dicker war als bei den anderen.
"Denkmuskel" im Gehirn
"Diese Ergebnisse legen nahe, dass bestimmte Gehirnregionen bei Personen mit hoher flüssiger Intelligenz besser entwickelt sind - gerade so wie ein Muskel, der wächst, wenn er trainiert wird" , so Sassenberg.
Jüngste Theorien über die Gedankenverarbeitung betonen die Rolle der sogenannten Handlungssimulation. Experimente haben gezeigt, dass dieselben Hirnregionen aktiviert werden, wenn die Menschen sich bloß eine Handlung vorstellen und wenn sie diese tatsächlich ausführen.
"Noch wissen wir nicht, ob das Gestikulieren die Entwicklung flüssiger Intelligenz fördert oder bloß ein Nebenprodukt davon ist" , gesteht Sassenberg. "Aber wir wissen, dass Kinder, die beim Lernen neuer Aufgaben dazu angehalten werden, auf bestimmte Weise zu gestikulieren, besser lernen als Kinder, denen man das Gestikulieren untersagt." (red/DER STANDARD, Printausgabe, 30.12.2009)
Dieser Text entstand in Kooperation mit Atomium Culture, einer Plattform führender europäischer Universitäten und Tageszeitungen zur Stärkung wissenschaftlicher Exzellenz in Europa.
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Ein Lehrbeispiel der Standard-Wissenschaftsredaktion.
Wir haben es hier mit einem klassischen Fall von These und Gegenthese zu tun.
da geht's um die zuordnung der gesten des vortragenden und das was er zu sagen hat und das ist eindeutig nicht stimmig!
und umgelegt auf die wissenschaftl erkenntnis der fluiden intelligenz im zusammhang mit gestik impliziert der studie eine 0-, nada-aussage.
also wenn die frau nach gottes meinung gleichgestellt sein sollte, würde er sie nicht mit wehen belasten...alles klar
außerdem wirft dieser herr in dem video nur mit begriffen und verschachtelten sätzen um sich, die er dann ohnehin anders zu ende bringt.
entweder ich kann diesem herrn teilweise nicht ganz folgen, oder es steckt einfach keine aussage dahinter!
Der falsche Prophet M*hamed begründet die Minderwertigkeit einer weiblichen Zeugenaussage mit dem „mangelnden Verstand einer Frau“ („The Correct Books of Bukhari“, Band 3, Buch 48, Nr. 826). Aischa – die Lieblingsfrau Mohammeds – überliefert folgende Lehraussage ihres Gatten:
„Gebet wird durch einen Hund, einen Esel und eine Frau zunichte gemacht, wenn sie an einem vorbeigehen“ („The Correct Books of Bukhari“, Band 1, Buch 9, Nr. 490).
Deshalb erklärt Mohammed, seine Gebetszeit noch einmal von vorn beginnen zu müssen, wenn Hund, Esel oder eine Frau vorbeigingen.
Als aufschlußreich bezeichnet Hiller von Gaertringen das folgende Koranzitat:„Ein Mann befindet sich nie allein mit einer Frau, ohne daß der Teufel sich als dritter zu ihnen gesel..
Die von Ihnen zitierten Stellen (die übrigens auch eine Zweidrittelmehrheit für Frauen bei Zeugenaussagen empfehlen!) gehen nicht auf den wahren Propheten Mohammed, sondern den Sunniten Muhammad ibn Ismail al-Bukhari zurück. Das ist so, als würde man (wie in der RÖM.-kath. Kirche) den Schriften Paulus über Jesus vertrauen.
Ich sehe immer wieder wie gerade im Islam hier das Halbwissen sehr dezidiert Anspruch auf Wahrheit erhebt. Es macht das Hadith den Islam zwar auch nicht sympathischer, im Gegenteil, aber es tut wenigsten den historischen Tatsachen keine Gewalt an.
ich kann mir aber auch vorstellen, dass die besonders intelligenten mehr gestikulieren, weil sie sich besonders für diese themen (wissenschaft, mathe etc) interessieren und mit leib und seele dabei sind. andere gestikulieren bei fußballspielen... die erkenntnisse erscheinen mir sehr dürftig.
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