Grabungsarbeiten brachten Langobarden-Schätze ans Licht

30. Dezember 2009, 12:06
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An 35 Fundstellen mehrere hundert Objekte freigelegt, darunter eine Körperbestattung mit Schild und Schwert als Grabbeigabe

St. Pölten - Bei Grabungsarbeiten zwischen Gänserndorf und Peisching (Bezirk Neunkirchen) haben EVN-Mitarbeiter zusammen mit Experten des Bundesdenkmalamtes laut Medienberichten archäologische Fundstücke aus der Langobardenzeit entdeckt. Die Schätze kamen im Zuge des Baus einer Gas-Pipeline zutage.

Körperbestattung mit Schild und Schwert

"Der wohl bedeutendste Fund war eine langobardische Körperbestattung mit Schild und Schwert als Grabbeigabe" bestätigte EVN-Sprecher Stefan Zach den Bericht. In den ersten sechs Monaten Bauzeit wurden von Jahresbeginn an 35 Fundstellen mit mehreren hundert Objekten freigelegt und geborgen. Laut Zach treten bei Grabungsarbeiten von Linienbauwerken regelmäßig archäologische Fundstücke zutage, beim Bau der Südschiene sei man allerdings "besonders reich beschenkt worden". Bereits vor Baubeginn wurde die gemeinsame Abwicklung mit dem Bundesdenkmalamt besprochen. (red/APA)

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