AK will neues Geld für den Arbeitsmarkt

29. Dezember 2009, 15:58

Tumpel: Arbeitskräftebedarf bei Bildung und Gesundheit - Forderung nach ausländischen Fachkräften "zynisch"

Wien - Die Arbeiterkammer (AK) hat am Dienstag ihre Forderung nach mehr staatlichen Hilfen für den Arbeitsmarkt und die Weiterbildung erneuert. Solange die Arbeitslosigkeit weiter steige, könne man nicht von einer Entspannung oder Überwindung der Krise sprechen. Um zu einem Wendepunkt zu gelangen, "sind eine Arbeitsmarkt- und eine Bildungsoffensive unumgänglich", forderte AK-Chef Herbert Tumpel in einer Aussendung.

Bei Bildung, Gesundheit und Pflege gebe es auch in einer Krise Arbeitskräftebedarf. Voraussetzung seien allerdings entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen und Weiterbildungen.

Keinen echten Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ortet Tumpel dagegen in der Industrie. Deren Forderung nach mehr ausländischen Facharbeitern sei in der derzeitigen Situation "zynisch". Der angebliche Facharbeitermangel sei nämlich "bei genauem Hinsehen ein Mangel an Bereitschaft, gute Arbeit gut zu bezahlen."

Die Arbeitnehmer seien nicht für die Wirtschaftskrise verantwortlich und sollten deswegen auch nicht Rechnung dafür präsentiert bekommen, so Tumpel.(APA)

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11 Postings
MarioV
00

Aber seine SPÖ ist doch eine Pro- Einwanderungspartei.

Sandra Blümel
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Sperrt's ihn endlich ein.

chakamankabudibaba
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der mann will neues geld?

na, dann soll er's halt von seiner gage und der gage seiner genossen abteilungsleiter in der ak abzwacken. diese leute verdienen allesamt mehr als der bundeskanzler.

das ist fix
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Herr Tumpel sollte sich für eine Senkung der AK-Zwangsbeiträge einsetzen, und die Ersparnis soll dann 1:1 am Konto der AK-Zwangs-Mitglieder landen.

Walter Bimini
12
die ak wird auch noch einmal augen machen, wenn sie abgeschafft wird.

kakaniengeist
01
30.12.2009, 08:54
neues geld für den arbeitsmarkt?


quelle versiegt.

die letzten eurocent wurden bei den festivitäten rund um die schlachtung und portionierung des flusspferdes (hypo carantania bavaria) verwendet.

Keyser
16
30.12.2009, 16:58

Darauf würde ich nicht wetten. Das Füllhorn des ESF birst förmlich. Aus dieser Geldquelle, unter anderen, schöpfen hunderte Österreichische Unternehmen, die in der "Bildungsmafia" tätig sind, ohne Ende. SÖB, Deppenkurse etc. pp.

Ohne dieses Placebo der aktiven Arbeitsvernichtungspolitik stünde mehr Geld für tatsächliche Aus und Weiterbildungen zur Verfügung. Da das Ziel aber nicht lautet: "Finde eine gute Aus- bzw. Weiterbildung" sondern: "Finde gefälligst schnell einen Job egal welchen", werden im nächsten Jahr noch mehr dieser "Kursinstitue" aus dem Boden sprießen. Auch eine Art Jobwunder für Fachkräfte, die sonst keiner braucht, um Menschen zu bespaßen, in sinnlosen Kursen. :-))

Walter Bimini
00
aber auch dieses füllhorn wird versiegen sobald der staat bankrott ist.

1931 mußten auch beamten feststellen, daß sie entlassen werden können.

Keyser
00

Würde ich nichtmal behaupten. (Also allein auf den ESF bezogen.) Es ist ein Strukturfond, bei uns mißbraucht zur Finanzierung von offenkundig unsinnigen Kursen und SÖB usf., mit dem ein Ungleichgewicht ausgeglichen werden soll, zwischen den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten. Damit soll der wirtschaftliche und soziale Zusammenhalt gefördert werden. (Näheres dazu steht auf der Homepage des ESF.)

Wie diese unsinnige Verschwendung möglich ist, erklärt sich durch den Verwalter der Mittel aus dem ESF: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Wo das Geld unter anderem landet: http://www.sozialprojekte.com/projekte-... sicht/at-1 (Wo das Geld sonst noch landet BFI/BBRZ/FAB - die Liste ist nicht enden wollend ...)

Tullner Liebe
06
29.12.2009, 22:55
Endlich mal...

spricht jemand öffentlich Klartext:

Der angebliche Facharbeitermangel sei nämlich "bei genauem Hinsehen ein Mangel an Bereitschaft, gute Arbeit gut zu bezahlen."

Walter Bimini
00
das gibt es natürlich auch

aber die auto industrie und wohl auch der fremdenverkehr und auch andere wirtschaftszweige werden in den kommenden jahren leute abbauen. denn ewig wird sich der staat die kurzarbeit nicht leisten können und die wirtschaftskrise wird nur schlimmer werden.

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