"Reporter ohne Grenzen" kritisiert Zensur im Iran

29. Dezember 2009, 14:00
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Vereinigung prangert Verhaftung von Journalisten an

Paris - Die Vereinigung "Reporters sans Frontières" (RSF, Reporter ohne Grenzen) hat die Festnahme mehrerer Journalisten bei den blutigen Protesten im Iran verurteilt. Die Regierung in Teheran wolle die "Augenzeugen des Blutbades vom 27. Dezember" einer Zensur unterwerfen, kritisierte die Vereinigung am Dienstag in Paris. Außerdem seien während der Proteste die meisten Internet-Seiten gekappt worden, die unabhängige Informationen verbreiten oder mit der Opposition in Verbindung gebracht werden.

Am Montag war unter anderem der bekannte iranische Journalist und Menschenrechtsaktivist Emadeddin Baghi festgenommen worden. Außer ihm seien mindestens drei weitere Journalisten festgenommen worden, berichtete RSF. Unter ihnen seien der Leiter der offiziellen Web-Seite des Oppositionsführers Mir-Hossein Mussawi und ein syrischer Reporter des Fernsehsenders Dubai TV. (APA/AFP)

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