Antikörper gegen Prostatakrebs entdeckt

29. Dezember 2009, 12:39
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US-Forscher fanden bei Experimenten mit Mäusen vielversprechenden Faktor im Kampf gegen Tumorzellen

Washington - US-Wissenschafter konnten nach eigenen Angaben einen Antikörper ausfindig machen, der bei Mäusen Prostatakrebs-Zellen jagt und zerstört. Der Antikörper namens F77 verband sich in Tests leichter mit krebsbefallenem Prostatagewebe und -zellen als mit gesundem, wie aus einer am Montag in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Studie hervorgeht.

Dort tötete es Krebszellen und verhinderte das Tumorwachstum, betonten die Wissenschafter von der Universität von Pennsylvania. Gegen normales Gewebe oder andere Krebsarten beispielsweise in Darm, Niere, Lunge oder Blase ging der Antikörper dagegen nicht vor.

Vielversprechende Aussichten

F77 biete vielversprechende Aussichten für die Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs, erklärten die Forscher. Prostatakrebs ist die zweithäufigste Krebsart bei Männern. Alljährlich sterben an ihm nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine halbe Million Menschen. (red/APA)

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