Flüssigkeiten im Handgepäck

28. Dezember 2009, 19:06

Nach dem vereitelten Terroranschlag vom 25. Dezember hieß es am Montag vonseiten der EU, ein Expertenkomitee für Sicherheit im Luftverkehr werde die Sicherheitskontrollen auf den Flughäfen überprüfen. Erst im November hatte das Komitee empfohlen, das Verbot der Mitnahme von Flüssigkeiten bis 2014 auslaufen zu lassen. Darauf hatten sich auch die EU-Regierungen geeinigt. Voraussetzung dafür wäre, dass es bis 2013 Scanner gäbe, die Flüssigsprengstoff am Körper von Passagieren entdecken können.

Seit November 2006 dürfen auf in der EU startenden Flügen Flüssigkeiten, Cremes, Pasten, Gels, Sprays etc. nur eingeschränkt in Behältern von jeweils maximal 100 Millilitern im Handgepäck mitgeführt werden. Das Gesamtvolumen darf maximal einen Liter betragen. Die Artikel sind in einem durchsichtigen, verschließbaren Plastikbeutel mitzuführen, der bei der Sicherheitskontrolle vorzuweisen ist. Medikamente, Baby- und Spezialnahrung, die während des Flugs benötigt werden, dürfen außerhalb des Beutels transportiert werden. Auf EU-Flughäfen nach der Bordkartenkontrolle oder in einem EU-Flugzeug erworbene Artikel unterliegen nicht dieser Beschränkung. (spri/DER STANDARD, Printausgabe, 29.12.2009)

stefan josef
 
00
30.12.2009, 15:11
Warum sind 10 x 100ml eigentlich sicherer als 1 Liter?

Zwei Und Vierzig
01
30.12.2009, 14:48

Warum es gerade ein "durchsichtiger, verschließbarer Plastikbeutel" sein muss ist mir bis heute ein Rätsel ... bis jetzt konnte es mir auch keiner vom Sicherheits-Personal am Flughafen erklären.

"Es ist Vorschrift und wird nicht hinterfragt."

F F
01
30.12.2009, 12:17

Vereitelt hat den Terroranschlag ein Mitreisender. Ich nehme an sämtliche Passagiere wurden gescannt und auf Flüssigkeiten überprüft und was man sich halt so an Schikanen vorstellen kann. Selbstverständlich müssen die Pässe den neuen US Bestimmungen entsprechen. Mit einer Ausnahme der Attentäter brauchte nicht einmal einen Pass! Bilde sich jeder selbst dazu eine Meinung

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