Geschenke loswerden im Internet

28. Dezember 2009, 17:56
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Immer mehr Menschen versteigern ihre ungeliebten Gaben auf Online-Plattformen

Wien - Im Internet können Menschen nicht nur Geschenke finden, sie können sie auch wieder loswerden. Laut einer Studie des Online-Auktionshauses Ricardo.at machen das auch immer mehr.

Immerhin 54,6 Prozent der Österreicher könnten sich laut dieser Untersuchung vorstellen, ein ungewolltes Präsent im Internet zu versteigern. Wie viele das auch tatsächlich tun, lässt die Studie leider offen.

Ob On- oder Offline, zu Geld machen die missglückten Geschenke 15,3 Prozent der Befragten, Frauen mit 16,6 Prozent etwas öfter als Männer mit 13,9 Prozent.

Nicht nur bei Ricardo, auch beim Konkurrenten Ebay freut man sich über einen gesteigerten Umsatz über die Feiertage - auch wenn auch hier keine Zahlen genannt werden. "Vor allem private Verkäufer bieten in der Zeit vermehrt Dinge an" , erklärt Ebay-Österreich-Sprecherin Magdalena Lechner. "Bekleidung, Haushaltsgeräte und Elektronik-Artikel werden verstärkt verkauft." Der Trend ließe sich nicht nur in Österreich, sondern weltweit beobachten.

Auch die Stadt Wien betreibt seit einigen Jahren eine Internet-Tauschbörse, auf der gehandelt werden kann, was nie unter dem Baum liegen hätte sollen. Von denEislaufschuhen bis zur Schwimmbadabdeckfolie reicht momentan das Angebot. Die Seite ist nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr erreichbar. (tob, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.12.2009)

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