Reihenfolge

Kulturhauptstädte 1985 bis 2016

23. April 2012, 22:58

Die Länderreihenfolge ist bereits bis 2019 festgelegt

Wien - Seit 1985 erhält jährlich mindestens eine europäische Stadt den Titel "Kulturhauptstadt Europas". Der Europäische Rat verleiht ihn auf Empfehlung der Europäischen Kommission. Um die zehn neu hinzugekommenen EU-Länder einzubinden, werden von 2009 bis 2019 jährlich zwei Titelträger, jeweils aus einem alten und einem neuen Mitgliedstaat, ernannt. Seit 2005 können auch "europäische Drittländer" teilnehmen. Mit Istanbul und Kiew hatte es für 2010 erstmals Bewerber aus diesem Bereich gegeben. Aus Österreich waren bisher Graz 2003 und Linz 2009 Kulturhauptstädte.

Bis 2016 stehen die Städte bereits fest, bis 2019 haben der Europäische Rat und das Europäische Parlament die Reihenfolge der weiteren Länder festgelegt. Nach 2019 könnte es jährlich wieder nur eine Europäische Hauptstadt der Kultur geben. Städte, die bereits "Kulturhauptstadt Europas" waren, können sich kein zweites Mal bewerben.

  • 1985: Athen (Griechenland)
  • 1986: Florenz (Italien)
  • 1987: Amsterdam (Niederlande)
  • 1988: Berlin (Deutschland)
  • 1989: Paris (Frankreich)
  • 1990: Glasgow (Großbritannien)
  • 1991: Dublin (Irland)
  • 1992: Madrid (Spanien)
  • 1993: Antwerpen (Belgien)
  • 1994: Lissabon (Portugal)
  • 1995: Luxemburg (Luxemburg)
  • 1996: Kopenhagen (Dänemark)
  • 1997: Thessaloniki (Griechenland)
  • 1998: Stockholm (Schweden)
  • 1999: Weimar (Deutschland)
  • 2000: Avignon (Frankreich), Bergen (Norwegen), Bologna (Italien), Brüssel (Belgien), Helsinki (Finnland), Krakau (Polen), Prag (Tschechien), Reykjavík (Island), Santiago de Compostela (Spanien)
  • 2001: Porto (Portugal), Rotterdam (Niederlande)
  • 2002: Salamanca (Spanien), Brügge (Belgien)
  • 2003: Graz (Österreich)
  • 2004: Lille (Frankreich), Genua (Italien)
  • 2005: Cork (Irland)
  • 2006: Patras (Griechenland)
  • 2007: Luxemburg (Luxemburg), Sibiu (Rumänien)
  • 2008: Liverpool (Großbritannien), Stavanger (Norwegen)
  • 2009: Linz (Österreich), Vilnius (Litauen)
  • 2010: Pécs (Ungarn), Essen und das Ruhrgebiet (Deutschland), Istanbul (Türkei)
  • 2011: Turku (Finnland), Tallinn (Estland)
  • 2012: Guimaraes (Portugal), Maribor (Slowenien)
  • 2013: Marseille (Frankreich), Kosice (Slowakei)
  • 2014: Umea (Schweden), Riga (Lettland)
  • 2015: Mons (Belgien), Pilsen (Tschechien) 
  • 2016: San Sebastian (Spanien), Breslau (Polen)
  • 2017: (Dänemark), (Zypern)
  • 2018: (Niederlande), (Malta)
  • 2019: (Italien), (Bulgarien)

(APA)

  • Vom schwierigen Umgang mit der Historie [2]

    Titelbild "Nemci in Maribor": Ein Schlüsselprojekt der Kulturhauptstadt widmet sich seiner ehemals deutschsprachigen Bevölkerung und ist ein wichtiges Symbol einer lokalen Vergangenheitsbewältigung

  • "Wendepunkt"

    Die Suche nach der Kulturhauptstadt [16]

    TitelbildMaribor, zusammen mit Guimaraes Kulturhauptstadt Europas, protzte nicht: Das Eröffnungswochenende fiel eher bescheiden aus

  • Kulturappell auf Ausländisch [1]

    TitelbildMaribor steht vor der Pleite: Zentrale Bauten wurden nicht errichtet, berühmte Künstler vergrault. Doch die Hoffnung in der europäischen Kulturhauptstadt 2012 lebt weiter - trotz alledem

  • Mehr Licht!

    TitelbildAb Samstag, 14. Jänner, ist Maribor Kulturhauptstadt Europas 2012. Neben Hochkultur soll dabei auch Alltagskultur sichtbar werden

  • Der verlorene Mariborer Regie-Sohn [1]

    TitelbildMaribor ist europäische Kulturhauptstadt 2012. Der bisherige künstlerische Leiter, Theaterregisseur Tomaz Pandur, kehrte der Stadt allerdings den Rücken

  • Kulturhauptstädte 1985 bis 2016

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