Vereitelter Terroranschlag

Der Ruf nach Nacktscannern wird wieder lauter

28. Dezember 2009 10:28
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Die Scanner erstellen mit Hilfe elektromagnetischer Strahlen ein 3-D-Bild, auf dem der Fluggast ohne Kleidung erscheint, inklusive der Genitalien

Nach dem vereitelten Terroranschlag an Weihnachten auf ein voll besetztes US-Passagierflugzeug müssen sich Reisende aus aller Welt bei Flügen in die USA auf längere Wartezeiten und noch weiter verschärfte Kontrollen einstellen. An den Flughäfen der USA und in vielen Staaten Europas wurden die Kontrollen am Wochenende weiter verschärft. Gegen den mutmaßlichen Attentäter aus Nigeria wurde unterdessen Anklage erhoben.

3-D-Bild, auf dem der Fluggast ohne Kleidung erscheint, inklusive der Genitalien

Der Vorfall löste erneut eine Sicherheitsdebatte aus - und wieder wurde der Ruf laut, die Metalldetektoren an Flughäfen durch die umstrittenen Nacktscanner zu ersetzen, die Passagiere bis auf die Haut durchleuchten können. Die Scanner erstellen mit Hilfe elektromagnetischer Strahlen ein 3-D-Bild, auf dem der Fluggast ohne Kleidung erscheint, inklusive der Genitalien.

Rufer

Die britische Regierung erwägt, "so schnell wie möglich" Nacktscanner bei den Kontrollen an Flughäfen einzusetzen." In Deutschland verwies der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), auf Nacktscanner, die flüssige oder feste Sprengstoffe erkennen könnten, ohne dabei die Intimsphäre der Passagiere zu verletzen. Mit diesen Scannern könnten 2010 die ersten Probeläufe gemacht werden, sagte Bosbach der "Berliner Zeitung" vom Montag.

"Angriff auf die persönliche Würde jedes einzelnen Passagiers"

Bereits 2008 wollte die EU Die den Einsatz von Ganzkörper-Scannern an Flughäfen zulassen. Nach heftigen Protesten ("Angriff auf die persönliche Würde jedes einzelnen Passagiers") hat EU-Kommission ihre entsprechenden Pläne aufs Eis gelegt. Vorerst. (red)

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Edward NORTON
13.01.2010 00:58
Der eigentlich erfolgreiche Terror ist das was wir über uns ergehen lassen müssen, um dem vermeintlichen Terror zu entgehen!

Wofür Generationen vor uns über Jahrhunderte gekämpft haben, geht binnen weniger Jahrzehnte den Bach runter. Wir sind im Begriff der Deevolution, ohne dass wir es wahrhaben wollen.

Strolche gab es immer und wird es immer geben, nüchterne Mathematik. Dass in einer Gruppe X, Y Normalos und Z Nichtnormalos ist Fakt und dennoch wird das pathologische politische Denken vorangetrieben, die Natur des Menschen durch stetig steigende Kontrolle von X zu beeinflussen.

Daran scheiterte man im Laufe der Geschichte nicht nur 1 Mal, gelernt haben wir daraus genau nichts.
Das werden uns die Filialgenerationen vorwerfen, weil wir beim Aufbau eines totalitären Machtapparats einfach zugesehen haben und aufkeimende Gefahren an Nachfahren deligieren.

Edward NORTON
13.01.2010 15:12
nicht deligieren sondern delegieren

shit happens:-)

Rächer der Zensierten
04.01.2010 12:53
NACKTSCANNER !!1elf

maximilian1
03.01.2010 19:44
Wer ruft?


bei einer Umfrage wären vermutlich mehr als 2/3 aller Passagiere dagegen

ich halte schon die jetzigen Kontrollen für überzogen und kontraproduktiv

platz, hirsch!
03.01.2010 17:51
die neue generation der nacktscanner

funktioniert angeblich ohne menschen, indem computer das bild auswerten.

aber natürlich ist das eine ... erm ... schwierige sache. weil "im zweifelsfall" muss sowieso ein mensch nachsehen.

zynisch wäre es bei arabischen reisenden... da nützt das kopftuch oder ein tschador auch nix mehr :-)

awsd
03.01.2010 12:03

ich versteh das nicht ganz. wenn ich jetzt ein terrorist wäre und die absicht hätte, durch den spektakulären tod möglichst vieler menschen aufmerksamkeit zu erregen, würde ich mir dann die mühe machen, in ein flugzeug mit 200 passagieren zu kommen? oder wäre es nicht einfacher in einen vollbesetzten (400 passagiere?) ice zu steigen. dort kontrolliert mich niemand nach chemie, sprengstoff oder waffen. kann mir also jemand erklären, warum beim fliegen so viel trara gemacht wird und alles andere auch ohne paranoide sicherheitsmassnahmen auskommt?

platz, hirsch!
03.01.2010 17:50
madrid?

awsd
03.01.2010 18:37

genau... warum werden jetzt nicht die gleichen sicherheitsmassnahmen wie bei flughäfen auch bei bahnhöfen getroffen? und bei allen anderen öffentlichen verkehrsmitteln und bei allen grösseren veranstaltungen und bei grossen einkaufszentren und bei hotels und und und...?

systemfehler1
02.01.2010 07:45
"Nacktscaaaaaaaanneeeeer!"

statt "Jedermaaaaann".
Oder für.....

ibindes arbeitet
01.01.2010 19:46
wenn es zur Sicherheit

beiträgt, wuaascht
frei nach Deix
zumpfal bleibt zumpfal

aristoteles21
01.01.2010 14:11
Jedes Kind weiß doch

dass unsere Exekutivbeamte so gut ausgebildet sind, dass man keine Bedenken gegen den Einsatz von Nacktscannern haben muss.

Schließlich wird unsere Frau BM für Inneres die ordnungsgemäße Handhabung durch ein entsprechendes Weiterbildungsprogramm (zB: Keine rassistischen Witze bei schwarzafrikanischen Penissen I, II und III) und einen Leitfaden für die Anwendung (so dürfen zB Beamte den Dienst am Nacktscanner nur nach erwiesener Selbstbefriedigung antreten) sicherstellen. Jedwede Sorge ist daher vollkommen unbegründet!

Mohl
 
08.01.2010 01:08
Kann sein

nur sitzen (zumindest in Wien) dummerweise keine Exekutivbeamte vor den Bildschrimen, sondern Angestellte privater Sicherheitsfirmen (aka untermotiviert da unterbezahlt und oft überarbeitet). Die Arbeiten zwar im Auftrag des Inennministeriums, aber das wars dann auch schon mit Verbindungen zur Fr. Fekter..

chaoslilly1
01.01.2010 18:34

na ja... das personal kann sich ja nicht aussuchen, wen sie anschauen wollen oder nicht.

optimist70
01.01.2010 11:53
es müsste doch möglich sein, dass...

der Nacktscanner gleich mit einer Krebsvorsorgeuntersuchung verbunden wird...

alle Kranken dann in einen Flieger...

ein Roboter müsste nur noch (eventuell rektal, usw.) eine Gewebeprobe nehmen....

C18H27NO3
04.01.2010 08:43

zum krebszüchten bei piloten und vielfliegern reichts jedenfalls

ibindes arbeitet
01.01.2010 19:43
so weit hergeholt

ist das nicht

Sophist1
31.12.2009 09:05
Wieder einmal viel Lärm um Nichts.

Die neuste Variante (Entwicklung von Deutschland zusamen mit den Niederlanden) kommt ohne den Menschen als Betrachter aus - dies nimmt inzwischen ein Computer vor.

Und wer einmal in einem gefährdeten Flieger war, denkt darüber ganz anders. Aufregen werden sich vor allem die Nichtflieger.

Mathias
 
02.01.2010 02:20
Aufregen werden sich vor allem die Nichtflieger.

Wie viele "Terroristen" müssen noch öffentlich angepriesen werden, damit Sie sich der Obrigkeit total unterwerfen? Spätestens wenn Sie ein "Stasi" auf Schritt und Tritt bewacht, werden Sie auch merken, damit fängt man keine Terroristen ....

pan_da
30.12.2009 17:15

Vielleicht gibts ja mehr Zustimmung bei einem "Du zeigst mir deins, dann zeig ich dir meins"-Spiel mit den Sicherheitsbeamten.

iohui
04.01.2010 18:24
hehe, ja. das klingt fair.

haggle.123
30.12.2009 15:33

Also vor dem Betreten des Nacktscanners sollte noch für eine Errektion gesorgt werden. Dient zur allgemeinen Belustigung :-)

Neo-Darwin
 
30.12.2009 12:24
Bei diesem Thema scheiden sich die Geister


Da spielt die persönliche Body-Qualität
doch eine ganz gewichtige Rolle.
Gewichtig im wörtlichen Sinn.

Ich zum Beispiel habe nichts gegen Nackt-Scanning:

Da ich über eine tolle Figur verfüge,
fühle ich mich wohl bei dem Gedanken,
dass die Lady hinter dem Bildschirm
die Vorzüge meiner Ausstattung goutiert ;-)

Nicht jeder hat etwas zu verbergen !

Radune
01.01.2010 05:21
Hier geht es nicht um ihren body,

sondern was sonst noch an Explosivem dabei ist!

Neo-Darwin
 
01.01.2010 11:15


Rein formal gesehen,
nach dem trockenen Buchstaben des Gesetzes,
ist es natürlich so, wie Sie sagen.

Aber Sie wissen doch sicher genau so gut wie ich,
dass alle diese Dinge
auch eine menschliche Dimension haben.

Und da kann dann auf beiden Seiten
( = vor und hinter dem Bildschirm )
der ursprüngliche Zweck der Veranstaltung
völlig nebensächlich werden ... ;-)

BBC
30.12.2009 22:08

so, so nur der nächste Schritt ist dann die Rektaluntersuchung.

eh wurscht hab nichts zu verbergen.

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