Kampfhundhälterei: Wien muss Züri werden!

28. Dezember 2009, 18:59

Auch für Panzer oder Hauswölfe gibt´s keinen "Führerschein". Warum für Killerhunde, die selbst ausgebildete Polizeihundeführer nicht kontrollieren können?

Natürlich sind nicht alle Kampfhundherrchen Zuhälter oder Halbwelt-Typen, Psychopathen, ahnungslose oder gestörte, autoritäre Prolos, Jugendbandenmitglieder aus Einwanderermilieu oder sonstige "Problemfälle", die selbst Beißkörbe bräuchten. So wie sich längst nicht bloß Häfenbrüder tätowieren lassen und nicht nur Unterweltler Waffen tragen.

Doch wie man Waffenscheine verlangt und selbst Waffennarren keine Schnellfeuergewehre, Panzer und Kriegsgerät erlaubt, sollten Hundeführerscheine auf große Vierbeiner beschränkt, Killerhunde sowie gefährliches "auf den Mann abrichten", "anschärfen" usw. dagegen schlicht verboten werden.

Wer etwa die 1038 (!) Postings auf Michael Amon's Glosse* sah bis hin zu unfrommen "Einschläferungs"-Wünschen (für den Schriftsteller, nicht die Beißmaschinen!), der riecht durch alle vordergründig kynologischen Diskursritzen hindurch, welch üble Kacke hier nicht bloß dampft, sondern brodelt.

Wir stinknormalen Angsthasen und 99% Normalos an Hundehaltern und Tierfreunden wollen endlich keine Einfriedung, sondern die Abschaffung der Kampfzone Kampfhunde im öffentlichen Raum! Man darf die Kaiserboa am Swimming Pool, die Giftspinne im Wohnzimmer und den Kaiman im Schlafzimmer halten, aber Hausgeparden, Braunbären, Orang-Utans oder Heimwölfe auch mit Maulkorb nicht Gassi führen - und womöglich an fremden Kindern so lange schnüffeln lassen, bis sie ihren ipod herausrücken. So wie selbst allzu liberales Waffenrecht jedes öffentliche Herumfuchteln mit der Krachen untersagt. 

Zürich zeigt, wie's geht: ab 1.1.2010 Kampfhundeverbot im Kanton für die acht gefährlichsten Rassen sowie alle Hunde mit mindestens 10% Blutanteil dieser Rassen, Beweislast bei den Hundehaltern, verpflichtende Ausbildung für "große und massige", etwa die Hälfte aller Hunde und ihre Halter, bis 5.000 Franken Strafe, nur 30 Tage Aufenthaltserlaubnis für Kampfhunde aus anderen Kantonen oder dem Ausland, Antrag auf Haltebewilligung für derzeit verbleibende 600 Kampfhunde beim Veterinäramt, 30 Fränkli Hundegebühr auch für nicht "schulpflichtige" Kleinhunde zum Aufbau von Welpen-, Junghunde- und Erziehungskursen für ältere Tiere, 200 Ausbildner für jährlich etwa 8.000 neue Hunde. 

Wien ist eine wunderbare Stadt, mit viel höherer Lebensqualität als die Top-Mitbewerber Genf und Zürich. Doch bei Kampfhundhälterei muss Wien erst mal Züri werden! Sollte es nämlich wahr sein, dass in Zürich nur 1% aller Hunde Kampfhunde, im Wiener Tierschutzheim aber schon 80% Kampfhund(mischlinge) sind, so wäre die tägliche, noch latente Gewalttätigkeit auf Wiens Straßen - nichts anderes ist Kampfhundepromenieren! - vielleicht längst unumkehrbar geworden.

Wie wird Wien dann um 2022, wenn in Zürich 100.000 neue friedfertige Hunde zugelassen, aber Killerhunde ausgestorben sein werden, im Städtevergleich dastehen? Hängen dann, in Amon's Worten, "bei Kampfhunden an beiden Enden der Leine Problemfälle", potenziell terrorisierende Testosteronbomben - halt mit "Hundeführerschein" von schmuddelig-dubiosen "Abrichtern" statt Tierärzten/-Kliniken?

* Risiko Beißmaschinen, DER STANDARD 2.12.

  • Alle bisherigen Kolumnen von Bernd Marin finden Sie auf der Website www.euro.centre.org

  • 27.5.2011
    • "LIFE" is Life? [80]

      Einfach unglaublich, wie ältere Mitarbeiter in der privatisierten ehemaligen Staatsindustrie behandelt werden. Noch können sie in die Frühpension flüchten

  • 25.5.2011
    • Neue Arbeitszeit-Zeiten [4]

      Im Ideenwettbewerb um Lebensqualität, humaneres und wertschöpfenderes Arbeiten haben wir eine Welt zu gewinnen. Durch sozialpartnerschaftliche Win-Win-Innovationen, statt Dialogblockaden.

  • 30.4.2011
    • "Des Ano": Unglück durch Wohlfühlpolitik [149]

      Frühpensionen sind überwiegend weder unvermeidlich, noch unfreiwillig, noch erhöhen sie Wohlfahrt und Wohlbefinden. Sie sind vielmehr sündteuer subventioniertes Unglück.

  • 2.4.2011
  • 31.3.2011
  • 26.2.2011
    • Aktive Senioren [200]

      "Eines ist unbestritten: Wenn wir so weitermachen, geht es in den Abgrund", weiß sogar der Seniorenbundobmann. Doch was folgt daraus für wen?

  • 15.2.2011
    • SOS Quotenmänner! [299]

      Diese Kolumne ist reine "Männersache", nicht für Frauen. Hoch an der Zeit, unter uns Klartext zu reden.

  • 1.2.2011
    • Rating-Meinungshandel [17]

      Schon im Jänner 2009 wurde die Rolle der "großen drei" Ratingagenturen im globalen Finanzcrash als Hehler statt als Marktgendarmen angesprochen*. Seither wissen wir noch mehr über ihre Fehlurteile und Korruption. Doch nichts geschieht, Regulierungsversuche des Binnenmarktkommissars waren ebenso erfolglos wie der US Securities and Exchange Commission (SEC). Der nächste Kollaps wird vorbereitet - und damit Unruhen in Europa?

  • 18.1.2011
    • Klassekanzler Kreisky [67]

      Volkskanzler wird man durch den Respekt und die Zuneigung der Menschen, die natürliche Autorität und kluge, für sie vorteilhafte Staatskunst verspüren. Worin Kreisky Recht hatte, und wovon wir bis heute zehren. Worin Staatsmacht (Kanzler)Klasse zeigt. Warum er uns fehlt - und wem nicht.

  • 4.1.2011
    • Märchenonkel [60]

      Zu den langlebigen Ursprungs-Mythen der Zweiten Republik gehört die angebliche Drittel/Drittel/Drittel-Regel. Doch es gibt sie gar nicht - weder als Verfassungs- noch als einfaches Gesetz. Auch diese chronische Unwahrheit eine „Tochter der Zeit“.

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Gerhard06
10
ein Hoch dem Lustigen

Ich dachte der Club2 war schon toll. Der Mann hat dort eine Quasi vertonte Slapstickeinlage geliefert. Mit dem Auftritt hat er seine Sache so lächerlich gemacht, dass ein Widerpart eigentlich nicht nötig war. Sein Postulat war eine unbezähmbare, auf nichts gründende Angst und seine Konglusio ein sofortiges Reagieren auf diese seine, Befindlichkeit durch den Gesetzgeber. Ich hab mir das aufgezeichnet und seine besonderen Sternstunden öfter angesehen. Den nächsten Donnerstalk hab ich dann nicht mehr gebraucht.
Der Artikel ist aber fast noch besser. Da müssen sich selbst die Leut, die eigentlich in seinem Lager stehen, peinlich berührt wegdrehen.

DonSalvatore
 
00
29.1.2010, 12:16
Herr Doktor Marin...

...kanns nicht lassen. Ich auch nicht:

"Der Herr Doktor Bernd Marin fühlt sich wieder in seinem Element. Diesmal im spannenden “Club 2? des ORF, der das Thema “Kampfhund oder Menschenfreund” behandelt. Der Herr Doktor Marin, ausgebildeter Sozialwissenschafter, hat also wieder eine Attacke gegen bestimmte Hunderassen geritten, vor denen er sich fürchtet."
Fortsetzung unter http://gesudere.at/blog/?p=416

Dr. Seltsam
 
01
29.1.2010, 14:10

Un er hat recht!

Caroline Ertl
 
10

Sie wollen einen Grund waurum Kampfhunde nicht verboten werden sollen? Weil es Menschen gibt, die diese Hunde gerne haben! Meine Schwester hat seit 9 Jahren einen Rotti und er hat noch nie jemandem etwas getan! Sie besuchte eine Hundeschule und hat BGH1 und BGH2 bestanden! Nur weil es Menschen gibt, die diese Rasse kaputt machen sind nicht gleich alle böse! Wir verbieten ja auch nicht alle Autos, weil es idioten gibt, die immer weider Kinder niederfahren! Ausserdem gehört der Rottweiler, von seiner konstitution, nicht zu den Kampfhund rassen! Und auch mit Schäferhunden wurden Hundekämpfe durchgeführt! Es gibt genug vernünftige Menschen bei denen diese Rassen harmlos sind!

huzlipuzli
00
29.1.2010, 18:03
Und er hat recht !

Und wie !

Caroline Ertl
 
10
29.1.2010, 15:32

Dr. Seltsam! Herr Marin hat nicht recht! Und vorallem, er lässt seinen eigenen Hund auch frei und ohne Beiskorb rum rennen! Nur weil er kein Kampfhund ist, heisst es ja nicht, dass nichts passieren kann!!!!! Also entweder alle Hunde oder keiner! Allerdings bin ich schon dafür, dass halter gewisser Rassen, auch Schäfer, regelmäßig kontroliert werden sollten und die Tiere auch! Aber trotzdem, nicht jeder Mensch ist ein mörder und nicht jeder Kampfhund ist böse!!!!!!!

Dr. Seltsam
 
01
30.1.2010, 10:25

Sie widersprechen sich. Einerseits behaupten Sie dass auch der Zwerpinscher von Marin gefährlich ist und auf der anderen Seite wollen Sie, dass Halter "gewisser Rassen" regelmäßig kontrolliert werden sollen.

Warum "gewisse Rassen", wo doch Ihrer Meinung nach alle Hunde gleich gefährlich sind?

Es ist absolute Realitätsverweigerung, nicht einzusehen, dass es Hunderassen gibt, die aufgrund ihrer körperlichen Konstitution und genetischer Anlagen ein erhöhtes Gefahrenpotential darstellen.

Man würde ja sons solche Hunde nicht auch als Schutz-, Wach- und Polizeihunde auswählen. Es wäre ja dann viel praktischer eine Polizeihundestaffel mit Dackeln zu machen.

Gerhard06
00
Malis

Die Polizei verwendet überwiegend Malinois. Ist das jetzt ein Kampfhund?

Dr. Seltsam
 
01
10.2.2010, 09:09

Also, ich war beim Heer unmittelbar neben einer Hundestaffel stationiert. Die hatten AUSSCHLIESSLICH Rottweiler.

Caroline Ertl
 
10
30.1.2010, 17:24

Ich weiderspreche mir nicht, sie verstehen mich falsch! Man kann jeden Hund "schrf" machen! Die verletzungen eines Rottweilers sehen aber zwangsläufig schlimmer aus wie die eines Dackels! Warum kontrolle? Ganz einfach! Es gibt leider Menschen die gewisse Rassen bewust agressiv machen und falsch halten! Und das gehört kontroliert und verboten! Trotzdem liegt es nicht an der Rasse! Wenn diese Menschen schäferhunde verwenden würden, dann würden wir über Schäfer dikutieren und nicht über Pitt und Rotti! Der Mensch ist böse nicht der Hund! Und das sollten echt mal alle begreifen, auch die Politik!

Dr. Seltsam
 
01
30.1.2010, 21:39

Sie widersprechen sich schon wieder!
Sie geben ja zu, dass Verletzungen durch Rottweiler und Co. gravierender sind als bei einem Dackel. Es ist also doch die Rasse!

Selbst ein gut erzogener Rottweiler ist und bleibt aufgrund seiner Rassemerkmale eine Gefahr und stellt eine Waffe dar. Selbst bei Polizeihundeführern ist es schon zu fatalen Zwischenfällen gekommen.

Das Scharfmachen kommt noch dazu. Ist aber bei einem Dackel weniger fatal als bei einem Kampfhund.

Daher Kampfhunde verbieten UND verpflichtender Hundeführerschein ab einer festzulegenden Größe.

Caroline Ertl
 
10
31.1.2010, 15:06

Auch der biss eines Schäfers fällt schlimmer aus als bei einem Dackel! Und auch ein NEufundländer oder Leonberger könnte einen Menschen töten! Also müssten dann doch alle Hunder über 10 kilo verboten werden! Die gefährlichkeit eines Hundes steigt mit der größe und nicht mit der Rasse! Ja größer ein Hund, um so größer die verletzungen wenn er beisst! Aber nicht der Rooti ist gefährlich, aber ein Schäfer nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das ist und bleibt immer die verantwortung des halters! Der Mensch ist böse, nicht der Hund!!!!!!!!!!!!!!!

Dr. Seltsam
 
11
31.1.2010, 15:28

Sie wollen also allen Ernstes behaupten, dass ein 50kg Rottweiler keine größere Bedrohung darstellt, als ein 50kg Labrador!?

Warum um alles in der Welt, gibt es dann überhaupt Rassen, wie Rottweiler, Bullterrier .... .Warum hat man denen diese Rassemerkmale angezüchtet, wenn doch jeder Durchschnittsmischling gleich effektiv als Schutz- oder Kampfhund eingesetzt werden kann?

Da gehen sie aber zu mindest nicht mit all den Kampfhundezüchern konform, die ja für Hundekämpfe Pitbulls etc. züchten. Warum die Mühe? Die könnten doch in jedes Tierheim gehen und sich alle Hunde ab einer gewissen Gewichtsgrenze geben lassen.

Ein Hund ist IMMER ein Produkt von Genen UND Erziehung. Die Gene sind aber SEHR wichtig.

Gerhard06
10
informieren Sie sich

Sie wollen allen Ernstes behaupten, dass ein 50kg Rottweiler eine größere Bedrohung als ein 50kg Labrador darstellt? Warum in aller Welt gibt es Dackel wo es doch eh schon Pudel und Spaniel gibt? Wie elegant Sie Gebrauchs- und Kampfhunde vermischen ohne sich durch Details aufhalten zu lassen. Welche Rassemerkmale hat man etwa den Bullterriern angezüchtet? Bisskraft, Maulsperre, Aggression? All das nicht, soweit werden Sie sich ja vorgedrungen sein. Könnten Sie mir bitte Adressen von Kampfhundezüchtern in Österreich geben? Hundekämpfe sind verboten, es werden keine Hunde zu diesem Zweck gezüchtet. Wenn Hunde dazu verwendet werden (erst dann sind es Kampfhunde) ist das illegal. Worauf wollen Sie hinaus. Wollen Sie das Illegale illegalisieren?

Dr. Seltsam
 
01
10.2.2010, 09:03

Ja, ein Rottweiler ist gefährlicher als ein gleich schwerer Labrador! Natürlich!
Wäre das nicht der Fall, könnten ja alle möglichen Polizei- und Militärhundestaffeln aus Labradors bestehen.

Sie finden auch in Rassebeschreibungen immer wieder den Hinweis, dass sich dieser Hund aufgrund seiner großen Bisskraft und seines kräftigen Körperbaus als "Schutzhund" (was für ein Euphemismus!) besonders eignet.

Caroline Ertl
 
10
31.1.2010, 20:07

Ich habe nicht gesagt, dass ein Labrador die gleiche bedrohung darstellt! Aber Sie sagen Hundeführerschein ab einer bestimmten größe! Also dann auch für Labrador, Schäfer und co!? Ich bin dafür, dass Hundehalter regelmäßig überprüft werden, weil es genug gibt, die Kampfhunderassen "kaputt" machen! Da bringt aber der Hundeführerschein nix, sondern regelmäßige kontrolle! Aber nicht die Rasse an sich ist gefährlich, sondern die Halter sind gefährlich! Bei einem verantwortungsvollem Halter ist ein Pittbull genaiso freidlich wie ein Golden Retriever! Und das drame des Polizeihundeführers war Hausgemacht! Ich kenn den Herrn nämlich Persönlich!

Dr. Seltsam
 
01

Ich sage Verbot von Kampfhunden PLUS Kontrolle.

Natürlich ist ein Kampfhund so lange friedlich, bis er einmal ausrastet. Da gibt es genug Beispiele. Es ist ein Rassemerkmal von Rottweiler, Pitbull und Co, dass sie potentiell gefährlich sind.

Wie wollen Sie eine Kontrolle umsetzen, wenn sich selbst ein Polizeihundeführer, der ja wohl über jeden Zweifel erhaben sein sollte, Ihrer Aussage nach ein Problem selber erzeugt?

Nennen Sie mir EINEN rationalen Grund, warum wir auf diese Rassen nicht verzichten können? Gibt es irgendein Argument für diese Hunde, das den Verlust der Gesundheit oder des Lebens von auch nur einem einzigen Menschen rechtfertigen würde?

Gerhard06
10
kampfpost

„Kampfhunde“ wurden nie zum Einsatz gegen Menschen gezüchtet, daher auch noch heute ihre herausragende Menschenfreundlichkeit. Meist wurden Sie in eine Grube, die „Pit“, gesetzt und sollten möglichst viele Ratten erlegen. Es war nötig, dass zum Ende der Zeit der Besitzer hineingreifen konnte. Biss einer jener Hunde quasi im Blutrausch den Menschen, wurde er getötet. So erreichte man, eher unbeabsichtigt, eine Selektion auf Menschenfreundlichkeit. Hunde dieser Rassen wurden daher nie als Schutzhunde verwendet. All dies mag der Grund dafür sein, dass Sie heute in diversen Bissstatistiken am unteren Ende zu finden sind. Da diese Tiere durch die Stigmatisierung für ungeeignete Halter besonders attraktiv sind, überrascht dies besonders.

Dr. Seltsam
 
01
10.2.2010, 09:07

Ihre historischen Bezeugungen gehen an der Realität vorbei!

Kampfhunde und Rottweiler mögen in der Bisstatistik nicht ganz oben rangieren, wenn aber so ein Vieh einmal ausrastet, dann ist nichts mehr vor ihm sicher! Haben Sie den Club2 zu dem Thema gesehen und die japanische Dame gehört? Was ist mit dem armen Mädchen aus Lilienfeld, das von Kampfhunden ganz übel zugerichtet wurde und ihr Leben lang gezeichnet sein wird? Vor rund 2 Jahren gab es den Fall eines älteren Ehepaars im Burgenland, die von einem wild gewordenen Rottweiler ganz fürchterlich zugerichtet wurden. Auch dort war der Besitzer nicht in der Lage, den Hund zu bändigen.

kampf-schaf-halter
11
28.1.2010, 15:55
Angstvolle Neufundländerhalter

und schlecht erzogene Soziologen, die nicht ausreden lassen, ins Wort fallen und nicht zuhören können oder offenbar nicht wollen und eine Moderatorin, die hilfslos diesen K(r)ampfdiskutierern ausgeliefert scheint - das ist wieder einmal ein Club 2 nach meinem Herzen.
"Kampfköter" ist lustig, dazu muss man doch gleich etwas Inkompetentes absondern und sich als Experte gerieren, dem ein Kampfhund seinen iPod abgenommen hat. Amon's sanfter Neufundländer braucht nur 6 Wochen in einem "Trainigslager" um zu einem der gefährlichen Hunde gemacht zu werden.
Wann begreifen diese Herren endlich, dass nicht der Hund sondern sein Halter die "Waffe" ist??

Dr. Seltsam
 
01
29.1.2010, 14:12

Einen Neufundländer muss man zum Kampfhund abrichten. Ein kampfhund ist es aufgrund seiner Rassermerkmale und physischen Konsitution.

Diese Viecher sind so unnötig, wie ein Kropf. Weg damit!

Gerhard06
00
Tauben brauchen Kröpfe

Es gibt einen Risikoindex der verschiedenen Hunderassen. Dabei wurden die Zwischenfälle in Relation zur Häufigkeit der Rasse gesetzt (es gibt eben wesentlich mehr Schäferhunde als Schnauzer): DSH: 2,83%, Dobermann: 2,71%, Spitz: 1,81%, Pekinese: 1,56%, Dackel: 1,35%, Schnauzer: 1,33%, Collie: 1,30%, Pudel: 0,98%, Rottweiler: 0,92% Beagle 0,8%, Terrier-Rassen 0,61%, Berner Sennenhund: 0,58%, Retriever-Rassen 0,49%, Mischlinge: 0,46%, Spaniel: 0,31%, Shi Tzu 0,26%, Malteser 0% Auch haben die wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten Jahre eindeutig belegt, dass aggressives Verhalten beim Hund durch Haltungsbedingungen ausgelöst wird und unabhängig von der Rasse zu sehen ist.

Dr. Seltsam
 
01
10.2.2010, 09:08

Es gibt keine Statisik über die Verletzungsschwere und über tödliche Unfälle. Das wäre interessant.

heiger
11
28.1.2010, 09:08
club 2

warum werden hunderassen die einen menschen aufgrund ihrer beiskraft erheblich verletzen können mit hunderassen die diese beiskraft nicht besitzen auf eine stufe gestellt. eine giftschlage hat doch im falle eines bisses weitreichendere folgen als der biss einer blindschleiche. muss ich mich vor solchen hunden fürchten. (beim joggen, beim abholen der kinder vorm kindergarten, etc,,). wenn einem mal ein hund besagter rassen angreift dann hat man eben das pech zur falschen zeit am falschen ort gewesen zu sein. fazit: verbot dieser rassen

Caroline Ertl
 
10
30.1.2010, 17:26

Und solche unsachlichen aussagen sind noch unnötiger!!!!! Kein Kampfhund ist von natur aus agressiv! In Amerika haben sie sogar den Beinamen NANNY! Und das sicher nicht weil sie so böse sind!

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