Krebs und Alzheimer schließen einander teilweise aus

26. Dezember 2009, 13:24
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US-Studie findet Zusammenhang bei europäischstämmigen Senioren

New York - Die Alzheimer-Krankheit reduziert offenbar das Risiko an Krebs zu erkranken - und umgekehrt scheint auch eine Krebserkrankung das Risiko für diese häufigste Demenzform zu senken, ergab eine amerikanische Studie. Darin verfolgten Mediziner der Washington Universität in St. Louis die Entwicklung von rund 3.000 Senioren ab dem Alter von 65 Jahren über einen Zeitraum von fünf bis acht Jahren, wie sie im Fachblatt "Neurology" einräumen.

Jene Teilnehmer, die zu Beginn der Untersuchung an Alzheimer litten, hatten im Vergleich zu den übrigen Personen ein um fast 70 Prozent geringeres Krebsrisiko. Umgekehrt entwickelten jene europäischstämmigen Teilnehmer, die zu Beginn der Studie Krebs hatten, zu 43 Prozent seltener die Demenzerkrankung. Bei anderen Bevölkerungsgruppen wurde ein solcher Zusammenhang nicht festgestellt. Die Forscher räumen aber ein, dass die Zahl an Studienteilnehmern aus ehtnischen Minoritäten zu klein gewesen sei, um verlässliche Daten zu liefern. (APA/APD/red)

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