Krebs und Alzheimer schließen einander teilweise aus

26. Dezember 2009, 13:24

US-Studie findet Zusammenhang bei europäischstämmigen Senioren

New York - Die Alzheimer-Krankheit reduziert offenbar das Risiko an Krebs zu erkranken - und umgekehrt scheint auch eine Krebserkrankung das Risiko für diese häufigste Demenzform zu senken, ergab eine amerikanische Studie. Darin verfolgten Mediziner der Washington Universität in St. Louis die Entwicklung von rund 3.000 Senioren ab dem Alter von 65 Jahren über einen Zeitraum von fünf bis acht Jahren, wie sie im Fachblatt "Neurology" einräumen.

Jene Teilnehmer, die zu Beginn der Untersuchung an Alzheimer litten, hatten im Vergleich zu den übrigen Personen ein um fast 70 Prozent geringeres Krebsrisiko. Umgekehrt entwickelten jene europäischstämmigen Teilnehmer, die zu Beginn der Studie Krebs hatten, zu 43 Prozent seltener die Demenzerkrankung. Bei anderen Bevölkerungsgruppen wurde ein solcher Zusammenhang nicht festgestellt. Die Forscher räumen aber ein, dass die Zahl an Studienteilnehmern aus ehtnischen Minoritäten zu klein gewesen sei, um verlässliche Daten zu liefern. (APA/APD/red)

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13 Postings
Simplicius Simplicissimus
00
28.12.2009, 11:23
Wie ...

... war das?

skyrock
00
28.12.2009, 10:36
wer die Wahl hat ...

NONE
00
27.12.2009, 16:05

Ich denke der Einsatz von Schusswaffen senkt auch das Krebsrisiko.

Statistisch betrachtet ...

Herzerzog Johann
07
26.12.2009, 16:38

Entweder der Krebs ist schneller, dann erlebt man Alzheimer nicht mehr. Oder Alzheimer ist schneller, dann vergißt der Krebs, daß er ausbrechen wollte ....

absinthism
00
27.12.2009, 13:18
analog auch Alzheimer-AIDS

Im uralten Witz verewigt: >Sagt der Arzt zum Patienten: "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht: die Schlechte: Sie haben AIDS. Die Gute: Sie leiden auch an Alzheimer und haben das in Kürze schon wieder vergessen."<

Nick Tameer
00
27.12.2009, 11:50

Ich kenne es in der Variante, dass der Arzt nach der Untersuchung zum Patienten sagt: "Ich habe zwei schlechte Nachrichten: Sie haben Krebs und Alzheimer, aber kein Grund zur Sorge - bis Sie zu Hause sind, haben Sie es längst wieder vergessen."

suboptimal
 
00
27.12.2009, 10:44
ja, so ungefähr

erinnert an die Wahl zwischen Pest und Cholera

Mauro Stettler
05
26.12.2009, 14:57
warscheinlichkeiten

ich wuerde fast wetten dass ein ploetzlicher herzstillstand ebenfalls das risiko an alzheimer zu erkranken reduziert.

Cuchullain
01
26.12.2009, 16:31
Vielleicht vergessen die Alzheimer-Patienten ...

... einfach, dass sie Krebs haben und leben unbeschwert weiter ...

Herr Plumm
10
27.12.2009, 10:10

das könnte durchaus sein..man sagt ja oft, krebs hat auch eine psychische grundlage.

thinwhiteduke
00
29.12.2009, 17:50

Ja natürlich! Und Aids ist eine Strafe Gottes(Achtung: Sarkasmus)!
Krebs ist eine Krankheit mit physikalischer-chemischer Ursache (Genmutation) und nicht geistiger Ursache!
Alles andere ist mittelalterlicher Aberglaube!

Herr Plumm
00
29.12.2009, 18:00

stimmt so nicht: psyche hat sehr wohl eine gezielte wirkung auf stoffwechselvorgänge im körper. d.h. es kommt ständig zu psychisch-physikalisch-chemischen vorgängen in unserem körper...

thinwhiteduke
00
29.12.2009, 20:16

'Die Psyche/das Wohlbefinden hat vielleicht einen Einfluss auf ihr Immunsystem, aber solange sie nicht kraft geistiger Anstrengung materielle Vorgänge beeinflussen können, können sie auch nicht mit Gedanken Krebs bekämpfen/Mutationen beeinflussen!

Jeder Krebs hat seinen eigenen genetischen Code, der bestimmt, ob er auf Therapieformen (zB Bestrahlung, Chemotherapie) reagiert und diese hängt nicht von Ihrer Geisteshaltung ab.

Mit Ihrer Einstellung unterstellen sie Krebspatienten, dass ihre Geisteshaltung Ursache an der Erkrankung sein kann und das ist mittelalterlich. Damals glaubte man noch, dass eine Frau, die ein geistig behindertes Kind gebar, wohl gesündigt haben müsse. Sonst hätte sie das ja nicht bekommen!

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