Fischer mahnt Parlamentarier zu Sachlichkeit

25. Dezember 2009 13:32

Bleiberecht für Zogaj - 2010 Herausforderung für Sozial- und Arbeitsmarktpolitik

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer hat am Donnerstag einen Appell an alle Nationalratsabgeordneten gerichtet, konstruktiv zusammenzuarbeiten. Die 183 Mandatare sollten um "sachliche Diskussionen" bemüht sein, meinte er angesichts der derzeitigen Blockadesituation im Nationalrat. Das kommende Jahr werde trotz erhofften wirtschaftlichen Aufschwungs eine Herausforderung für Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, sagte der Präsident weiter. Im Fall Zogaj bekräftigte er seinen Wunsch nach humanitärem Bleiberecht. Die Abgeordneten sollten "in den anderen Parlamentariern nicht Feinde sehen, sondern politische Kontrahenten", sagte der frühere Nationalratspräsident. "Auch die härteste Auseinandersetzung kann man in einem vernünftigen Ton führen", mahnte er das Hohe Haus.

Fischer hofft auf Bleiberecht für Zogaj

In Bezug auf Arigona Zogaj hofft Fischer, "dass wir eine Lösung finden, mit der wir bei unserem österreichischen Usus bleiben, mit Flüchtlingen menschlich umzugehen". Arigona Zogaj habe "zwei Drittel ihres Lebens in Österreich" verbracht. "Es ist wahr, dass die Familie illegal nach Österreich eingereist ist, aber das haben nicht die Kinder zu verantworten. Ich wünsche mir, dass es möglich ist, die Entscheidungen so zu treffen, dass diese junge Frau nicht des Landes verwiesen wird."

Fischer rechnet mit Gegenkanidaten

Das Krisenjahr 2009 war "schwierig, nicht nur für Österreich", so der Bundespräsident. "Wir haben tapfer dagegen gehalten." Prognosen sprächen von guten Chancen, dass es im kommenden Jahr wieder Wachstum geben werde. "Aber wir müssen leider damit rechnen, dass die Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr noch etwas zunehmen wird." Sozial- und Arbeitsmarktpolitik und sowie Maßnahmen für soziale Gerechtigkeit seien hier "besonders herausgefordert", meinte Fischer. "Ich wünsche mir und vertraue auch darauf, dass die Bundesregierung sich dieser Aufgabe gewachsen zeigt."

Zur anstehenden Bundespräsidentenwahl sagte Fischer, er rechne jedenfalls mit Gegenkandidaten. Die in der Verfassung vorgesehene Ja-/Nein-Abstimmung, sollte tatsächlich nur ein Kandidat zur Wahl stehen, sei "bisher graue Theorie geblieben. In der Praxis hat es immer mehrere Kandidaten gegeben." (APA)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 69
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kleiner mann1
28.12.2009 14:06
Jetzt der auch noch

Wenn er sie wirklich mag kann er die ganze Familie adoptieren und den Pfarrer gleich dazu. Hoffentlich gibt es eine Gegenkandidaten.

Penelopia
27.12.2009 07:01
Ein Fall, wo die Mahnung vor der Rechnung kommt, weil gratis macht HeiFisch nichts.

jacques05
26.12.2009 23:06
uhbp möge schweigen...

er, mitsamt seiner sp ohne programm außer neoliberal...
er, der kein wort zur justiz findet, zur polizei, zu den bank und wirtschaftsgangstern...
er möge sich schämen und schweigen...

perau1
 
27.12.2009 17:37

seit wann ist bp fischer övpler.diese haben in gestalt v.schüssel u. grasser d.neoliberale politik vergöttert u.schüssel war nach ausbruch d.krise noch immer d.meinung, d.sich die wirtschaft selbst regelt etc.
übringens würde d.eingriff in d.tagespolitik d. kompetenzen d.bp übersteigen u.wäre daher ohne jede wirkung.seine kritik an d.nationalrat u.wg.arigona + familie ging bereits an d.grenze seiner möglichkeiten. er kann zwar zu d.einen oder anderen seine meinung sagen, ermahnen od.auch kritisieren - aber niemand, weder minister, vize und bundeskanzler müssen seinem wunsch nachkommen.
sein wirkungskreis liegt wo anderes.
es wäre besser sie würden sich erst informieren u.d. schreiben.
das tisch hauen wie e.pröll meinte klappt nicht.

jacques05
27.12.2009 18:23
nun, ich habe mich informiert...

oder anders gesagt, nur weil ein bp etwas noch nie tat,
ist es noch lange nicht verboten.
und selbst wenn es etwas schwammig geschrieben steht, in der bvfg, ist er doch der erste mann im staat.
und setzte er gerechte maßnahmen, notwendige, könnte man ihn defacto nicht absetzen.
er ist die regierung, er ernennt lediglich seine vertrteter und entläßt diese, wenn er dies für richtig hält und wenn das volk hinter ihm steht.
vfgh hin, oder her.
übrigens, die von gusenbauer angestrebte minderheitsregierung lehnte fischer ab.
um "stabile, neoliberale verhältnisse" zu haben.
er kann sich gleich hinter miklas einreihen, dieser hat auch völlig versagt, und, war ein schwarzer.
was ist eigentlich fischer?

Martin Karrer
 
26.12.2009 20:39
Familie Zogaj - womöglich - nur, Aufwärmrunde?

Schau ma mal, wenn am 1.1.2010 die neue Asyl- und Fremdenrechtsnovelle in Kraft tritt >> http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXI... 167907.pdf
Jedenfalls postet die Seite >> http://www.aha-bueren.de/2009/12/s... -reloaded/
"Staatlicher Rassismus in Österreich reloaded"... Mehr anzeigen

Ebenso gespannt bin ich, was 2010 die österreichische Sozial- u. Arbeitsmarktpolitik uns bescheren wird, denn, 2010 ist das Jahr - das die EU zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung erklärt hat. http://www.bmsk.gv.at/cms/site/... nel=CH0125
Hoffentlich verstehen das unsere PolitikerInnen nicht als Aufruf zur Bekämpfung der Armen und sozial Ausgegrenzten! Bedingungslose Grundeinkommen!

MAXIMA
26.12.2009 19:45
Warum nicht gleich die Hofburg als Erstaufnahmelager benützen-

und für die Zogajs wird sich dort wohl auch noch eine Wohnung finden lassen. Wenn die Illegalität siegt muß man Abgeschobene wieder zurückholen, denn was für eine Erpresserin gilt, gilt für Anständige, die keine psychischen Probleme vorspielen erst recht.

perau1
 
27.12.2009 18:00

die lebenserhaltungskosten und wohnkosten wird den z. von privaten bezahlt. hätte die övp-innenministerInnen nicht die familie z. auseinandergerissen, hätte österreich weiterhin 4, bald 5, voll integrierte, deutsch sprechende neo-österreicher, die österr.lieben und die sich selbst ernähren usw., steuerzahler mehr.
genau so verhält es sich bei bereits abgeschobenen. diese zurück zu holen würde einiges ersparen.
all diese menschen haben in ihrer ex-heimat keine chancen.
besser wäre es, wirklich straffällige (allerdings keine kleinen vergehen) in länder, in ihr heimatland zurück zu schicken wenn es dort keine gefahr für ihr lleben besteht.
so gesehen ist ihre idee, die unbescholtenen, abgeschobenen zurück zu holen wirklich super.

Liliom
26.12.2009 20:50
Einen klaren ? aber Kopf bitte

Bitte beim nächsten Posting, nicht so sehr dem Alkohol zusprechen. Ist ja echt peinlich, was Ihnen
da entrülpst ist.

mischmasch is better
26.12.2009 17:28
let`s speed common sense

mischmasch is better
26.12.2009 16:34
2010

sozial,gerecht,vernünftig-gross

Die Teufelspresse trägt Gummistiefel
 
26.12.2009 16:21

Wie feig seid ihr eigentlich, dass ihr andauernd etwas zensiert, was euch kritisiert?

Die Teufelspresse trägt Gummistiefel
 
26.12.2009 15:55
Die Presse muß die Freiheit haben, alles zu sagen, damit manche Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun.

Leider versteht die Presse das nur mehr als Privileg nicht mehr als Pflicht. Als Pflicht einen Beitrag zu leisten, in diesem Land etwas zu verändern. Zu bewegen. Der Zivilgesellschaft eine Plattform zu geben. Ohne die mediale Plattform verläuft vieles im Sand.

Aber die Presse hat Angst vor der eigenen Courage. Angst anzuecken. Und ihr gefällt die Macht, wie sie über Sein und Nicht Sein der Zivilgesellschaft entscheidet.

Vielleicht gibt es ja ein Weihnachtswunder. Und der Stan dard berichtet endlich über diese Aktion, die schon über 9.000 Menschen unterstützt haben. Und gibt ihr eine Plattform. Für die Zogajs. Für Menschlichkeit. Für Veränderung in diesem Land.

www.agenda2020.at/a20_migulist/

Es ist nie zu spät, sich zu besinnen.

Hubert Ungeist
26.12.2009 17:38
Unter diesen Menschne NGOS,

Prominenten etc. findet sich kein enziger (oder eine Plattfomr) der/die Arigona eine 2600 Euro Job anbietet - womit sie unter Schlüsselarbeitskraft fallen würde?

jacques05
26.12.2009 23:08
zynisch, aber wahr...

Die Teufelspresse trägt Gummistiefel
 
26.12.2009 22:14

Würde ihr auch nicht helfen. Weil Voraussetzung für einen Aufenthaltstitel als Schlüsselarbeitskraft ist, dass man sich in den vorangegangenen 18 Monaten nicht illegal im Land aufgehalten hat.

Was spricht dagegen, Menschlichkeit den Vorzug zu geben?

Hubert Ungeist
27.12.2009 07:27
Nun dann müssens für alle ähnlihc gelagerten Fälle auch machen

- aufgrund der Gleichheitsbedingung in der Verfassung.

Auch noch kein Problem - dann haben sie halt die die jetzt schon da sind, für immer in Ö. Das geht, wie es jetzt auch geht.

ALlerdings ist das Zeichen nach außen fatal. "Geht illegal nach Ö, wehrt euch wider besseren Wissens mithilfe der NGOs jahrelang, und ihr dürft in Ö bleiben"

Die Teufelspresse trägt Gummistiefel
 
27.12.2009 20:41

Für alle Neufälle irrelevant, weil die Verfahren schneller abgewickelt werden und Bleiberechte schon im ersten Verfahren geprüft werden. Es geht also nur mehr um Altfälle.

Hubert Ungeist
27.12.2009 22:25
Nein,

weil die die jetzt kommen werden - ihre juristisches KnowHOw nicht haben - es also trotzdem versuchen werden - und die NGOs und "Gutmenschen" werden auch diese Fälle dramatisieren.

Liliom
26.12.2009 20:25
Nomen est Omen

Sie sind nicht nur ein Ungeist sondern auch ein
ungehobelter Ungustl. Nehmen Sie zur Kenntnis,
daß, max. 20 % Ihre Mittelalterliche Einstellung
teilen. Belästigen Sie , daher, nicht die restlichen 80 % mit Ihren Auswürfen.

Mahlzeit!
26.12.2009 20:46
Was ist leicht falsch daran?

Wenn die Leute daran interessiert sind, kann man sie auch so im Land behalten...

Muss man immer mit dem Schädel durch die Wand, wenn daneben so eine große Tür ist?

Der Beobachter3
26.12.2009 17:34
Sorry!!

Aber bei diesem Post wird mir übel!!

Die Teufelspresse trägt Gummistiefel
 
26.12.2009 22:15

Hier bitte, ein Sackerl. Aber reintreffen.

Chefermittler - Frauenheld
26.12.2009 16:23
Asül betrog darf sich nicht lohnen!

Die Teufelspresse trägt Gummistiefel
 
26.12.2009 16:51

Menschlichkeit muß wieder Vorrang haben - vor Angst, Neid, Ablehnung und Gewalt.

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