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Kindle geknackt
Schlechte Nachricht für den Online-Versandhändler Amazon. Wie unter anderem die Branchenseite Cnet berichtet, sollen Hacker den Kopierschutz der Ebooks für den Ebook-Reader "Kindle" geknackt haben. Damit könne man bei Amazon gekaufte digitale Bücher auch auf andere Geräte übertragen und ohne Amazons Gerät lesen.
Tool
Zum Transfer der Inhalte will ein israelischer Hacker nach eigenen Aussagen im Forum Hacking.org ein Programm entwickelt haben, das die Kindle-Ebooks in das allgemein lesbare PDF-Format umwandelt.
Gleichzeitig behauptet ein US-Hacker, er habe eine PC-Software namens "Unswindle" geschrieben, die Amazons Ebooks auch ohne Kindle-Reader lesbar machen. Das Programm ist kostenlos, setzt allerdings die Crack-Software "MobiDeDRM" voraus.
(zw)
Links
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Das sieht man halt wieder einmal, wie sinnlos jeglicher Kopierschutz ist.
Wieso das Amazon bei den E-Books macht, war mir von allem Anfang an schleierhaft: Denn auch ein gekauftes Buch kann ich weiterschenken, weiterverkaufen oder was immer. Warum sollte ich das nicht bei einem identen elektronischen Buch machen können ?
... und besitzen durften Sie schon immer "nur" den Tonträger, genauso wie Sie jetzt auch eine mp3-Datei besitzen, jedoch nutzungsrechtlich nur für den eigenen Gebrauch einsetzen dürfen.
Die wirklichen Einschränksystem, wie Sie es beschreiben, werden vor allem von Firmen wie Apple gemacht.
Das stimmt so einfach nicht. Ja, Apple hat lange Zeit DRM geschützte Musik in seinem Store verkauft, weil die MI sonst nicht die Rechte hergegeben hätte.
Da Apple inzwischen eine starke Position am Markt erlangt hat, konnte man Druck auf die MI ausüben, das DRM fallen zu lassen.
Aus der Stellungnahme von Apple: "Convincing them to license their music to Apple and others DRM-free will create a truly interoperable music marketplace. Apple will embrace this wholeheartedly."
Es ist interessant, was sich Menschen alles einreden lassen.
Nutzungsbedingungen, soso.
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen eine Schaufel. Und die hat Nutzungsbedingungen. Bspw. daß Sie damit nur Erde aber keinen Schotter schaufeln dürfen.
Käme Ihnen das dämlich vor?
Der Vergleich sollte nur zeigen, wie selbstverständlich es bei anderen Gütern ist, daß wir (wir selbst, die Erwerber und Nutzer) diese nutzen dürfen, wie wir wollen.
Was Sie ansprechen ist auch ein nicht unwichtiger Aspekt, auf den sich unser Rechtssystem immer noch nicht eingestellt hat.
Information hat nun einmal die Eigenschaft, daß Sie weitergegeben werden kann, ohne daß man selbst ihrer verlustig wird.
"Geistiges Eigentum" ist Unsinn. Ideen können kein Eigentum sein. Jemand kann der Urheber eine Idee sein, aber nicht ihr Eigentümer.
ja, aber kindle bücher sind ja kein geistiges eigentum von amazon?!?!
daher finde ich den vergleich mit der schaufel nicht so schlecht...
es geht in dem artikel primär um die möglichkeit ein bestimmtes format auch auf anderen geräten lesbar zu machen und nicht ums verleihen...
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass pdf's eine fixe Formatierung haben? Sie können sich zwar pdf's schön groß Zommen, nur den müssen Sie, um die gesamte Seite lesen zu können, fleißig Herumscrollen. Und das ist für das Lesen von Büchern ganz einfach ungeeignet.
Aber ich lasse mich gerne aufklären, dass ebook-Reader pdf's anders verarbeiten....
Nur bei Büchern ist es eben nicht PRAKTIKABEL. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass pdf's eine fixe Formatierung haben? Sie können sich zwar pdf's schön groß Zommen, nur den müssen Sie, um die gesamte Seite lesen zu können, fleißig Herumscrollen. Und das ist für das Lesen von Büchern ganz einfach ungeeignet.
Aber ich lasse mich gerne aufklären, dass ebook-Reader pdf's anders verarbeiten....
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