Drei Monate Haft für Vater von "Balloon Boy"

23. Dezember 2009, 20:30
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Heene darf zudem keinen Profit aus dem Vorfall ziehen

Washington - Drei Monate Haft für einen Bluff, der ganz Amerika einen Tag lang in Atem hielt: Weil er der US-Öffentlichkeit im Oktober weiszumachen versuchte, sein kleiner Sohn sei mit einem Heliumballon davongeflogen, hat ein Gericht im US-Staat Colorado am Mittwoch Richard Heene zu 90 Tagen Haft verurteilt. Zudem verhängte Richter Stephen Schapanski in Fort Collins eine Bewährungszeit von vier Jahren.

Heene darf zudem keinen Profit aus dem Vorfall ziehen. Die Eltern des kleinen Falcon Heene hatten seinerzeit behauptet, der Sechsjährige sei versehentlich mit einem silbernen Heliumballon davongeflogen. Das Fluggerät war stundenlang von den US-Fernsehstationen verfolgt worden.

Nach der Landung stellte sich heraus, dass der Bub nicht an Bord war. Nachdem sich die Eltern immer stärker in Widersprüche verwickelten, gaben sie schließlich zu, alles nur inszeniert zu haben. Richard Heene hatte es seinerzeit auf eine eigene Reality-Fernsehshow abgesehen. (APA)

 

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