Literarisiertes Wohnzimmer

23. Dezember 2009, 20:25
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Dass das Café Hawelka international als Institution des urtypisch Wienerischen apostrophiert wird, ist kein Novum

Über die Tradition des Wiener Caféhauses per se haben schon Literaten wie Karl Kraus, Anton Kuh oder Egon Friedell philosophiert. Und dass das Café Hawelka international als Institution des urtypisch Wienerischen apostrophiert wird, ist auch kein Novum. Inklusive Charme desolé der Räumlichkeiten. Was aber jenseits der gängigen Mythen des legendären öffentlichen Wohnzimmers unzähliger Künstler wie H. C. Artmann, André Heller oder des seligen Helmut Qualtinger an Historie zu erkunden war, decouvriert die Autorin Sonja Moser in ihrer Cafétiers-Biografie dreier Generationen.

Die wechselhafte, anekdotenreiche Geschichte beschreibt synergetisch das goldene Wiener Herz, den Inbegriff des klassischen Wiener Charmes mit dem Nimbus höchst eigenwilliger Exzentrik. (Gregor Auenhammer, DER STANDARD Printausgabe, 24./25./26./27.12.2009)

  • Sonja Moser, "Das Hawelka. Geschichte und Legende". € 24,95 / 252 S. Pichler Verlag, Wien 2009
    foto: pichler verlag

    Sonja Moser, "Das Hawelka. Geschichte und Legende". € 24,95 / 252 S. Pichler Verlag, Wien 2009

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