"Fame": Tanz den Bandscheibenvorfall

23. Dezember 2009, 19:16
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"Fame" und weitere Feiertags-Filmstarts

Vor gut dreißig Jahren durchlebte eine Handvoll talentierter Nachwuchskünstler an einer New Yorker Kunstschule singend und tanzend schon einmal den mühevollen "Weg zum Ruhm". Auf Alan Parkers "Fame" von 1980 folgt nun die Version fürs neue Jahrtausend, Regie geführt hat Kevin Tancharoen, der auch schon Britney Spears in Szene setzte.

Außerdem neu: Fatih Akin ist mit "Soul Kitchen" zur Komödie und nach Hamburg zurückgekehrt - im Zentrum der komischen Turbulenzen steht der Wirt Zinos, den nicht nur die Bandscheibe quält; Jane Campion erzählt in "Bright Star" eine historische Liebesgeschichte in ganz gegenwärtiger Form.

Das Feiertagsprogramm des Filmmuseums wird traditionell anarchisch von den Marx Brothers bestritten (26. bis 30. Jänner).

Im Metro-Kino wird der "Kampf um die Stadt" ausgerufen: Am 25. 12. kann man dort Paul Fejos' wunderschöne, lichte Sozialutopie "Sonnenstrahl" von 1933 sehen - ein Märchen von der Solidarität in den modernen Städten, das in den Friedrich-Engels-Hof führt.

"Wien im Film" beschäftigt zeitgleich auch das Votivkino (25. 12. bis 7. 1.) - hier stehen Arbeiten jüngeren Datums auf dem Programm. (irr / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24./25./26./27.12.2009)

  • Junge Menschen auf dem Weg zum Ruhm in der Neuverfilmung des Musicals "Fame"
    foto: constantin

    Junge Menschen auf dem Weg zum Ruhm in der Neuverfilmung des Musicals "Fame"

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