Thailand-Reisen nehmen zu, Sri Lanka bleibt Problemgebiet

23. Dezember 2009, 18:56
5 Postings

Wien - "Nach eineinhalb Jahren war der Tsunami vergessen. Sars und die politischen Unruhen in vergangenen Jahren haben sich viel negativer auf unser Geschäft ausgewirkt", sagt Christian Bruckmüller, Geschäftsführer von Jumbo Touristik, dem laut Eigenangaben größten Südostasien-Anbieter Österreichs. Jedes Jahr reisen bis zu 10.000 Österreicher mit Jumbo Touristik nach Thailand. Heuer laufe das Geschäft "sehr gut".

Bruckmüller und Tai-Pan-Chef Günter Krause beobachteten beide, dass Thailand-Reisen ständig zunehmen. Mit dem Jumbo-Mitbewerber Tai Pan Touristik fliegen jedes Jahr 5000 Österreicher nach Thailand. Bis auf Khao Lak seien alle betroffenen Destinationen innerhalb eines Jahres wieder aufgebaut gewesen, sagt Krause.

Einzig in Sri Lanka liege der Tourismus brach. Es war, so Krause, "vor dem Tsunami ein Problemgebiet und ist es jetzt noch". Grund dafür sind ständige Unruhen, terroristische Anschläge und Bürgerkriege im Land. Das österreichische Außenministerium hat für Sri Lanka eine partielle Reisewarnung ausgesprochen. (APA)

 

Share if you care.