Untertitel

ORF will Anteil an untertitelten Sendungen auf 55 Prozent steigern

23. Dezember 2009 14:58

Einigung mit Behinderten- und Seniorenverbänden über schrittweisen Ausbau

Der ORF will sein Angebot an untertitelten Sendungen bis Ende 2011 auf 55 Prozent steigern. Darauf einigte sich der öffentlich-rechtliche Sender kurz vor Weihnachten mit den Behinderten- und Senioren-Verbänden bei einem Round-Table-Gespräch. Derzeit untertitelt der ORF 33 Prozent seines TV-Angebots, bereits im nächsten Jahr soll dieser Anteil auf 45 Prozent steigen und bis Ende 2011 sollen 55 Prozent erreicht werden.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz betonte, dass es die im Entwurf des neuen ORF-Gesetzes in Aussicht gestellte Teilrefundierung ermögliche, "unsere Bemühungen für hör- und sehbehinderte Menschen zu intensivieren und massiv zu erweitern. Wir kommen damit unserem Anspruch, Programm für alle anzubieten, einen großen Schritt näher."

Beim Ausbau der Untertitelungen soll Live-Sportereignissen und Parlamentsübertragungen Priorität eingeräumt werden, hieß es. In den nächsten zwei Jahren will der ORF rund 50 Serienfolgen ("Soko Kitzbühel", "Soko Donau", "Winzerkönig") und rund zwölf eigenproduzierte Spielfilme in Hörfilmfassung herstellen. Bezüglich der Fußball-WM in Südafrika 2010 prüft der ORF die Möglichkeit für die Audio-Kommentierung. (APA)

alte frau
03.01.2010 23:19

außerdem soll der orf alle ausländischen produktionen, die er einkauft im zweikanalton anbieten. das ist das mindeste, um die farce mit dem bildungsauftrag in einklang zu bringen.

mahnamahna
27.12.2009 11:21
"Einigung" ist nett .. ORF weigert sich doch was zu tun!

der ORF hat wie oft verklagt werden müssen, damit er irgendwas tut? Gross die TVThek bewerben und dort sendungen die im fernsehen untertitelt waren ohne untertitel reinzustellen? ist das faule blödheit oder pure provokation?

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