Ölpreise legen kräftig zu

23. Dezember 2009, 17:47
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Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,60 Dollar auf 75,06 Dollar

New York/London/Wien - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach schwachen Öllagerdaten aus den USA deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete am Abend 76,40 US-Dollar. Das waren zwei Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,60 Dollar auf 75,06 Dollar.

Händler nannten als Grund schwache Zahlen zu den amerikanischen Ölbeständen. Diese waren im Verlauf der vergangenen Woche auf breiter Front gesunken. Besonders deutlich war der Rückgang bei den Vorräten an Rohöl und Destillaten (Heizöl, Diesel). Die Heizöl-Bestände stehen in der Wintersaison besonders im Blickpunkt. Die Benzinbestände hatten indes nur leicht nachgegeben.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 71,32 US-Dollar. Das waren 56 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (APA)

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