14-jährige Seglerin floh vor dem Jugendamt

23. Dezember 2009, 09:42
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Laura Dekker sollte angeblich in Heim untergebracht werden

Amsterdam - Der Grund für die Flucht der jungen holländischen Solo-Seglerin Laura Dekker war angeblich eine Drohung des Jugendamtes, sie zwangsweise in ein Kinderheim einzuweisen. Das sagte Lauras Anwalt Peter de Lange am späten Dienstagabend Reportern. Zuvor war er mit mit einem Befangenheitsantrag gegen drei Familienrichter gescheitert, die über Lauras künftige Unterbringung entscheiden sollen.

Die schulischen Leistungen des Mädchens hätten nachgelassen, weil es im Zusammenhang mit ihrem von den Behörden untersagten Rekordversuch, die Welt als jüngster Mensch allein zu umsegeln, starkem Druck ausgesetzt war, erklärte der Anwalt. Darüber hinaus habe Laura mehrfach die Schule geschwänzt. Deshalb habe das Jugendamt am Mittwoch der vergangenen Woche gedroht, die 14-Jährige von ihrem Vater wegzuholen. Aus Verzweiflung darüber sei Laura einen Tag später weggelaufen. (APA)

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