Kärnten wählte Standorte für 2010/11 aus

22. Dezember 2009, 13:29
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Weiter Hoffnung auf zusätzliche Plätze

Wien/Klagenfurt - Seine Standorte für die im Schuljahr 2010/11 startenden Modellversuche zur "Neuen Mittelschule" (NMS) hat Kärnten am Dienstag bekanntgegeben. Laut Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch (FPK) und Landesschulratspräsident Walter Ebner werden die Hauptschulen Hermagor, Möllbrücke, Spittal 1 bis 3, Greifenburg, St. Veit 1 und 2, Althofen, Brückl, Villach 2 und 3, Finkenstein, Nötsch, Moosburg, Ferlach sowie die Musik-Hauptschule Seeboden zu NMS.

Für Ebner ist das aber erst "ein erstes positives Zwischenergebnis". Weitere Verhandlungen würden folgen, um die vorerst nicht genehmigten Standorte ebenfalls noch unterzubringen. Man habe die "Hoffnung auf eine Gesetzesänderung und eine Anhebung der Deckelung für Schulversuche noch nicht aufgegeben".

Schmied setzt Frist bis 22. Jänner

Derzeit ist im Gesetz eine Zehn-Prozent-Klausel verankert, die vorsieht, dass bundesweit maximal zehn Prozent der Pflichtschulen in NMS umgewandelt werden dürfen. Aufgrund dieses Limits wurden von den von den Bundesländer für das kommende Schuljahr eingereichten 357 neuen NMS-Klassen an 143 Standorten nur 197 Klassen an rund 60 neuen Standorten genehmigt. Abgelehnt wurden Projekte in den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich und Tirol - in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Salzburg wurde allen Anträgen stattgegeben.

Die SPÖ will die Höchstgrenze von zehn auf 20 Prozent anheben, um weitere Anträge genehmigen zu können. Die ÖVP hat dies aber abgelehnt. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) hat zuletzt eine Frist bis 22. Jänner gesetzt - gibt es bis dahin keine VP-Zustimmung, bleibt es bei den bisher genehmigten NMS. (APA)

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