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Düsseldorf - Der Arbeitsmarkt im Bereich Marketing und PR wurde in diesem Jahr hart von der Wirtschaftskrise getroffen. Erfreulicher ist es um das Stellenangebot im Bereich Vertrieb bestellt. Hier finden Jobsuchende mehr offene Stellen trotz der Krise, berichtet das Magazin Handelsblatt Junge Karriere. Nach wie vor seien im Vertrieb Arbeitsplätze mit guten Gehältern zu finden und insgesamt zeige sich der Arbeitsmarkt hier wesentlich stabiler als viele andere Bereiche.
62 Prozent weniger Marketingstellen
Eine Auswertung des Monster Employment Index hat gezeigt, dass die Marketingbranche im Oktober 2009 einen Tiefstand von 80 Punkten bzw. ein Minus von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht hat. Laut dem Stellenindex von Adecco gab es im Zeitraum Januar bis Oktober dieses Jahres um bis zu 62 Prozent weniger Stellenangebote für Marketingfachkräfte.
Deutlich stabiler entpuppt sich laut dem Bericht von Junge Karriere der Arbeitsmarkt für Vertriebsmitarbeiter. Hier beträgt der Rückgang laut Monster-Index nur 17 Prozent. Einer Auswertung des Netzwerkes Saleslounge zufolge stieg die Zahl der offenen Jobs für Verkäufer im dritten Quartal 2009 erstmals wieder spürbar um etwa fünf Prozent gegenüber dem zweiten Quartal an.
Unternehmen reorganisieren Vertrieb
Viele Unternehmen versuchen derzeit, ausgelöst durch die Wirtschaftskrise, ihren Vertrieb zu reorganisieren. Ähnlich ist es auch bei Verbänden und öffentlichen Institutionen. Laut Adecco-Zahlen ist gerade im Bereich öffentlicher Dienstleister das Stellenangebot im Marketing sowie im Vertrieb deutlich weniger eingebrochen als in der freien Wirtschaft. Empfohlen wird der Einstieg in die Vertriebsbranche auch Akademikern. So verdienen Key Account Manager schon beim Berufseinstieg durchschnittlich 43.000 Euro pro Jahr. Mit einigen Jahren Berufserfahrung liegen die Durchschnittsgehälter bei knapp 58.000 Euro jährlich. (pte)
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