SPÖ-Veto

Nationaler Integrationsplan nicht im Ministerrat

22. Dezember 2009, 11:00

Ostermayer: Weitere Abklärungen notwendig

Der Nationale Aktionsplan für Integration wird im Gegensatz zu den Vorstellungen von Innenministerin Maria Fekter heute nicht im Ministerrat beschlossen. Das kündigte SPÖ-Verhandler Staatssekretär Josef Ostermayer an. Dass das Veto der Sozialdemokraten mit Fekters Vorgehen beim Asylzentrum Eberau zu tun hat, bestritt der Staatssekretär.

Ostermayer verwies darauf, dass es noch keinen fertigen Text gebe. Verhandlungen seien vor allem noch bei einem Punkt nötig: Hier gehe es darum festzuschreiben, wie Lohndumping im Zusammenhang mit Zuwanderung verhindert werden könne.

Fekter hatte die Grundzüge des Integrationsplans bereits in der Vorwoche präsentiert. Unter anderem will sie den Zugang für Zuwanderer zum österreichischen Arbeitsmarkt erleichtern. Ferner ist vorgesehen, dass künftig Deutschkenntnisse schon bei der Einreise nach Österreich erforderlich sind. Von bereits hier lebenden Ausländern wird künftig ein höheres Sprachniveau erwartet.

Da der Integrationsplan heute nicht mehr beschlossen wird, kann dies frühestens 2010 geschehen. Ostermayer geht davon aus, dass man sich im Jänner verständigen wird. (APA)

 

Woprschalek Jacqueline
64
22.12.2009, 12:30
Die rote Blockade nervt.

Immer nur "NJET" ist etwas wenig.

the thing that should not be
00
22.12.2009, 13:52

also das mit dem antilohndumping find ich ganz vernünftig. und ich bin wirklich nicht jemand der leichtfertig sozialisten vernünftig findet ...

Fanny Frey
10
22.12.2009, 12:51
Dafür ist das rote Einlenken in Sachen Transferkonto absolut zu begrüßen.

Denn mur maximale Transparenz kann ja die notwendige Fairness überhaupt erst ermöglichen.

didi111
02
22.12.2009, 12:41
Zum Unterschied von einer schwarzen Blockade..


Schauen Sie sich mal das pubertäre Verhalten von Molterer in der Vergangenheit an.

Dagegen ist ein Kindergarten ein Herrenclub...

didi111
13
22.12.2009, 12:16
Ostermayer ist hier RECHT zu geben...


Unabhängig von der Sensibilität dieses Themas kann nicht sein, daß die SchotterMiarz in ihrer gewohnten Souveränitet über die ganz Sache drüberfährt, und den Rest ihrer Mitmenschen damit vor den Kopf stößt.

Der Treppenwitz wäre, den Ausländer keine Rechte zu gewähren, aber als Lohnsklaven in Österreich einzusetzen.

Das würde man der schwarzen Miarz ohne weiteres zutrauen, auch hier die letzten Anständigkeiten über Bord zu werfen.

Mir persönlich sagte vor Jahrzehnten einmal ein Realist, man kann davon ausgehen, wo "christlich" draufsteht, sind Schwei.e drinnen.

Am Sonntag in der Kirche daherheucheln, und am Montag geben wir wieder Gas.

Wer denkt dabei nicht an ÖVP-Abgeordnete?

Lécollier Emmanuel
 
00
22.12.2009, 14:11
Vorurteile

Beim Pauschalisieren erreicht man nur eines: Blödsinn.

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