Weihnachtsgeschenke: Weniger wert als ihr Wert

23. Dezember 2009, 15:00
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Geschenke sind den Beschenkten meist weniger wert, als sie tatsächlich gekostet haben

Berlin - Einer Studie des Rats für Wirtschaft- und Sozialdaten zufolge, sind Weihnachtsgeschenke den meisten Beschenkten weniger wert als sie tatsächlich gekostet haben. Wenn den Beschenkten allerdings jemand das Geschenk abkaufen möchte, verlangen sie einen deutlich höheren Preis. Für die Studie wurden mehr als 500 Studenten der Ruhr-Universität Bochum befragt.

Schenken als "volkswirtschaftlicher Effizienzverlust"

Der Preis, den der Beschenkte selbst für ein erhaltenes Weihnachtsgeschenk zu zahlen bereit wäre, lag durchschnittlich etwa zehn Prozent unter dessen Marktpreis. Würde man ihnen jedoch anbieten, das Geschenk wieder abzukaufen, dann würden Beschenkte einen Preis verlangen, der durchschnittlich fast 20 Prozent über dem Marktpreis liegt. Experten sehen im Schenken einen volkswirtschaftlichen Effizienzverlust. Das heißt, dass die Beschenkten mehr davon gehabt hätten, wenn sie den Gegenwert des Geschenks in bar erhalten hätten.

Geschenks-Minderschätzung von Großeltern

Die subjektive Wertschätzung eines Geschenks hängt vom Schenkenden ab. Die Forscher haben herausgefunden, dass Minderschätzung bei Weihnachtsgeschenken von Großeltern und anderen Verwandten am größten ist. Das bedeutet, dass ihre Geschenke deutlich niedriger als deren Marktpreis bewertet werden. Sie liegen also mit ihrem Geschenk häufiger "daneben".

Offenbar hängt die Abweichung zwischen der Zahlungsbereitschaft für ein Geschenk und dem geforderten Weiterverkaufspreis nicht von der emotionalen Distanz zwischen Schenkendem und Beschenktem ab. Sie ist für alle Gruppen relativ konstant. Auch der Preis des Geschenks spielt für die unterschiedlichen Bewertungen keine Rolle. (pte)

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    Die subjektive Wertschätzung eines Geschenks hängt vom Schenkenden ab.

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