USA registrieren steigende Autismus-Zahlen

21. Dezember 2009, 15:09

Ob Zunahme an Fällen oder erweiterte Diagnosen, ist noch nicht geklärt

Birmingham- Autismus und Entwicklungsstörungen treten einer Studie der University of Alabama in Birmingham und des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge immer häufiger auf. Fast ein Prozent der achtjährigen US-Kinder leidet demnach an einer solchen Erkrankung. Warum die Zahl dieser Störungen zunimmt, ist bisher nicht erforscht - wenn es tatsächlich ein Anstieg der Fälle und nicht nur entsprechend lautender Diagnosen ist; dies konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. 

Vor allem Jungen sind von autistischen Störungen betroffen. Bei ihnen konnten die Forscher eine Zunahme von 60 Prozent erheben, während diese bei Mädchen nur 48 Prozent betrug. Im Gesamtverhältnis leidet nur eines von 315 Mädchen an solchen Störungen, während es bei den Jungen einer von 70 ist.

Die Studie (die Zahlen gelten für das Jahr 2006) diskutiert mögliche Faktoren, die zu einem Anstieg solcher Störungen geführt haben. Zudem wird der Begriff von autistischen Störungen breiter als bisher gefasst. Die sprunghafte Zunahme von solchen Störungen könnte also auch darin liegen, dass Mediziner Kinder häufiger so diagnostizieren. Dass es allerdings tatsächlich zu einem Anstieg solcher Störungen gekommen ist, will man beim CDC nicht ausschließen. Experten gehen bisher davon aus, dass für die Entstehung solcher Erkrankungen eine Mischung von genetischen und Umweltfaktoren verantwortlich ist.

Appell

Frühkindlicher Autismus und das Asperger-Syndrom (kindlicher Autismus) sind Entwicklungsstörungen oder Veränderungen in der Sozialisation, Kommunikation und im Verhalten. "Die neuen Studienergebnisse, die im "Morbitity and Mortality Weekly Report" publiziert wurden, machen klar, dass jene, die von diesen Störungen betroffen sind, dringend Hilfe von Sozial- und Erziehungsdiensten brauchen", so Studien Co-Autorin Beverly Mulvihill.

"Es gibt einen dramatischen Anstieg der Zahl der Kinder, die mit der Diagnose Autismus oder ähnlicher Aufmerksamkeitsstörungen beurteilt werden", so Mulvihill. "Es ist nicht klar, was zu diesem Anstieg geführt hat", erklärt die Forscherin. "Wir wissen, dass gemeinschaftliches Bestreben nötig ist, um das Leben von Familien zu verbessern, deren Kinder davon betroffen sind." (pte/red)


Link
Morbitity and Mortality Weekly Report: ""

Fritz Wunderlich
00
23.12.2009, 09:44

sprunghafter anstieg? was wunder, wenn ein präsident wie bush das erklärte role model ist

Bumo1
00
25.12.2009, 13:56
ich dachte man weiß bereits, das das vom Impfen kommt?

Das bei manchen Impfungen Authissmus als (seltene) Nebenwirkung ausgelöst wird bestreitet meines Wissens nach nicht mal die Pharmaindustrie.

Ich hätte da also schon mal eine heiße Spur der man nachgehen sollte ...

nina yankow
00
26.12.2009, 01:40

stimmt nicht. die studien, die einen derartigen zusammenhang behaupteten, stammten von einem arzt, der geld von eltern bekam, die damit einen prozess gegen pharmafirmen gewinnen wollten. wegen dieser studien (bei denen ja nicht bekannt war, ob sie nicht vielleicht doch ernstzunehmen sind) ließen diverse unabhängige organisationen (zB auch staaten, die schließlich eine menge geld für impfungen ebenso wie für autismus-therapie ausgeben) den zusammenhang ebenfalls prüfen. ergebnis: es gibt keinen solchen zusammenhang. nicht-geimpfte leiden ebenso selten unter autismus wie geimpfte.

Bumo1
00
27.12.2009, 13:58
ist das belegbar?

Es mag zwar stimmen, klingt aber extrem unglaublich.

Welche Eltern, ausser sie sind schon vorher Multimillionäre, können es sich leisten, privat einen anerkannten Arzt zu einer Studie zu beauftragen? Und anerkannt muß er wohl gewesen sein, denn auf die Studie von Mr. Miller aus Ohio wird wohl kein Gericht was geben. Und selbst wenn der gute Mann alle Daten erfunden hat, muß er sie glaubwürdig erfunden haben. Das kostet viele Hundert Stunden arbeit ... als konnten sich die Eltern leisten 300.000 USD an den Arzt für seine Studie zu zahlen?

Und so weit ich weiß wurde ja die "alte" (vor 20 Jahren) Schweinegrippe Zwangsimpfung abgebrochen, nachdem zu viele Komplikationen aufgetreten sind (sehr ähnlich von Authismus)

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