Auch ÖVP-Minister gegen Fekters Plan

21. Dezember 2009, 11:41
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Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich zeigt Verständnis für Ärger über Fekter -und fordert eine Volksbefragung

 

Wien - Die Vorgangsweise von Innenministerin Maria Fekter (V) stößt nun auch ÖVP-intern auf Widerstand. Niki Berlakovich, Landwirtschaftsminister und stellvertretender Chef der Landes-ÖVP Burgenlands, äußerte am Montag im Ö1-"Morgenjournal" Verständnis für den Ärger in Eberau, wo das neue Asyl-Erstaufnahmezentrum geplant ist.

"Ich finde, dass in diesem Falle die Bevölkerung befragt werden muss", sagt Berlakovich: "So ein Lager kann nicht errichtet werden, ohne dass die Bevölkerung hier eingebunden wird, das heißt Volksbefragung der betroffenen Menschen. Die Menschen sollen entscheiden, ob sie für ein derartiges Lager sind oder nicht." Er habe "natürlich" Verständnis für die Verärgerung der burgenländischen Landespolitik. Ein derartiges Projekt könne nur von der Basis getragen werden. (APA)

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