Uni-Proteste Tag 61

Wiener Audimax wurde geräumt

Anita Zielina, Marijana Miljkovic, 22. Dezember 2009, 06:39
  • Artikelbild
    foto: apa/hochmuth

    Die Polizei begann um 6.30 Uhr mit der Räumung des Audimax.

  • Artikelbild
    foto: fischer

    Friedlich und ohne Widerstand zu leisten zogen die Audimax-Besetzer aus.

  • Artikelbild
    foto: apa/hochmuth

    Nachdem die letzten Aktivisten das Audimax verlassen hatten, gab es kein hineinkommen.

  • Artikelbild
    foto: derstandard.at

    Die Müllmänner warteten schon vor der Räumung auf ihren Einsatz.

  • Artikelbild
    foto: derstandard.at/miljkovic

    Ein Kranz für die freie Bildung: Die Besetzer signalisieren Trauer mit einem Trauerflor vor dem Haupteingang.

  • Artikelbild
    foto: apa/hochmuth

    Die Studierenden stehen vor verschlossenen Türen. In das Universitätsgebäude hinein dürfen bis 7. Jänner nur Mitarbeiter und angemeldete Personen.

  • Artikelbild
    foto: cremer

    Nach der Besetzung: Die Spurensicherung ist noch am Werken, die Reinigungskräfte haben erst begonnen. Die Kosten, die die Besetzung insgesamt verursacht hat (Saalmieten, Sachschaden, etc.) belaufen sich laut Rektorat auf 1,3 Millionen Euro.

Rektor Winckler: Wegen "massiv verschärfter Sicherheitslage" wurden Besetzer und Obdachlose "herausgebeten" - Demonstration mit etwa 400 Teilnehmern

"Wessen Uni? Unsere Uni!" skandierten einige Besetzer noch vor den Toren des Seiteneingangs zum Audimax der Uni Wien. Doch Zutritt hatten sie keinen mehr zum Hörsaal. Denn das besetzte Audimax wurde in den frühen Morgenstunden geräumt. Die Räumung ging ohne Zwischenfälle über die Bühne. Die Besetzer haben eine Protestaktion angekündigt: Der Demonstrationszug an dem laut Angaben auf Twitter etwa vierhundert Personen teilnahmen, wanderte ab 16:30 Uhr von der Landesgerichtsstraße über die Mariahilferstraße und endete beim Westbahnhof. 

Für 19:00 wurde eine Krisensitzung im noch besetzten Lehrsaal C1 einberufen.

Ab 6.30 Uhr hatte sich vor dem Hörsaal Polizei versammelt. Zum Zeitpunkt der Räumung, so die Sprecherin der Uni Wien, Cornelia Blum gegenüber derStandard.at, waren etwa 80 Obdachlose und 15 StudentInnen im Audimax. Vorab hieß es, innerhalb der nächsten Stunde sollten diese verbliebenen Besetzer "herausgebeten" werden. Wenige Stunden später war schon das Reinigungspersonal am Werken.

Räumung am Tag 61

Die Räumung ging dann ohne Zwischenfälle über die Bühne. Den Obdachlosen wurde am Ausgang eine Information über eine Stelle der Stadt Wien gegeben, an die sie sich für eine Unterkunft wenden sollten. Das Rektorat der Uni Wien verwies darauf, dass im Vorfeld Kontakt mit verschiedenen Notschlafstellen der Stadt Wien und der Caritas aufgenommen worden sei. "Die Universität Wien konnte in Kooperation mit der Exekutive erreichen, dass die Betreuung der Obdachlosen gewährleistet ist", heißt es. Die Obdachlosen würden im P7 von der Caritas versorgt. NGOs widersprechen dieser Darstellung.

Verhaftung und "ausschweifende Drogenpartys"

Der Grund dafür, dass sich die Uni Wien jetzt zur Räumung entschieden hat, sei eine zunehmende "Gemengelage" an Sicherheitsproblemen, so die Uni-Leitung. Georg Winckler, Rektor der Uni Wien, führte bei der Pressekonferenz am Vormittag eine Reihe von Ereignissen an, die zum Schritt geführt hätten: Unmut erregt habe etwa die Verhaftung eines polizeilich gesuchten deutschen Demonstranten namens "Volvo", den die Polizei am 14. Dezember im Audimax aufgespürt hatte.

Am 16. Dezember folgte der Einbruch in Räumlichkeiten, die den Studierenden ohnehin als Ausweichquartier angeboten worden waren. Am 18. Dezember fand eine "ausschweifende Technoparty" statt, die dem Rektor ebenfalls nicht zusagte: Es seien dort Drogen konsumiert und verkauft worden. Einen Demonstranten hatte man vor dem Fenstersturz retten müssen, am Samstag kam die Polizei wegen Schlägereien, am Sonntag die Rettung wegen anderer Vorfälle. In Hinblick auf die geplanten Feierlichkeiten zu Weihnachten und Silvester seien die Sicherheitsprobleme nicht kalkulierbar gewesen, meinte Winckler.

Freiheit der Lehre gefährdet

Die Sicherheitsbedenken waren offenbar so groß, dass die Uni-Leitung das für heute angesetzte Plenum - wo die Freigabe des Audimax Thema gewesen wäre - nicht abwarten wollte. Auch hätte das Neunerhaus am Dienstag Plätze für die Obdachlosen zur Verfügung gestellt. Abgesehen von der Verhaftung und dem Einbruch sei "das Ende der Besetzung an Bedingungen geknüpft gewesen, die nicht akzeptabel waren", argumentierte Winckler. So hätten die Besetzer gefordert, am Beginn jeder Lehrveranstaltung zehn Minuten "Propaganda oder anders gesagt, Anliegen" vorzutragen. Das widerspreche der Freiheit der Lehre.

Rektorat gesprächsbereit

"Die Gesprächsbereitschaft bleibt aufrecht", sagt Winckler, "jederzeit" könnten Gespräche aufgenommen werden. Einen Plan, wie eine sofortige Wiederbesetzung des Audimax nach den Ferien verhindert werden kann, gibt es vorerst nicht. "Das ist eine Frage, die wir am 7. Jänner klären werden", sagte Winckler. Helmut Fuchs, Senatsvorsitzender der Uni, pflichtete den Studierenden in Sachen Forderungen bei. Die Uni leide an Unterfinanzierung: "Mit der gleichen Anzahl an Personal betreuen wir doppelt so viele Studierende wie München und drei Mal so viele wie Zürich", sagte Fuchs. "Hier muss die Politik eingreifen".

Audimax wird über Weihnachten versperrt

Anschließend an die Räumung wurden die restlichen Räumlichkeiten überprüft, danach wurden die Seiteneingänge des Audimax verschlossen. Ein Polizeisprecher sagte im derStandard.at-Gespräch, dass die Polizei nach der Räumung nicht mehr vor Ort sein werde. Ein privater Sicherheitsdienst werde die Zugänge überwachen. Momentan arbeitet im Audimax noch die Spurensicherung, um die Höhe der Sachschäden festzustellen.

Wie viel die Besetzung der Uni Kosten verursachen werden, sei noch nicht bekannt, sagte Winckler. Derweil geht er von Kosten über 1,3 Millionen Euro aus.

Das gesamte Hauptgebäude der Uni Wien bleibt über Weihnachten geschlossen, nur Mitarbeiter und registrierte Gäste erhalten Zutritt. Ab 7. Jänner soll der normale Vorlesungsbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Uni-Leitung wandte sich auch in einem offenen Brief an die Studierenden.

C1 bleibt besetzt

Der Hörsaal C1 im Uni Campus bleibt nach Aussagen von Studenten weiterhin besetzt. Rektor Winckler sieht keinen Grund einzuschreiten: "Dort gab es bislang keine Sicherheitsprobleme". Nach der Räumung des Audimax soll das Programm in den Hörsaal C1 verlegt werden. Um 13 Uhr wird es, so die Ankündigung der "unibrennt"-InitiatorInnen, ein "Krisenplenum" geben. Mehrere hundert StudentInnen haben sich bereits dort versammelt.

Die Audimax-BesetzerInnen wollen nicht aufgeben. Die Räumung sei so überraschend gekommen, dass nicht genügend Zeit gewesen sei, um andere Teilnehmer der Protestbewegung zu mobilisieren, sagte einer der Besetzer zur APA. Sie hätten keinen Widerstand gegen die Räumung geleistet, weil es "sinnlos" gewesen wäre. Aber: "Vielen ist klar, dass wir nicht zum letzten Mal im Audimax gesessen sind."

Im Gespräch mit derStandard.at meint eine der C1-BesetzerInnen, man wollte heute im Audimax-Plenum eigentlich besprechen, unter welchen Bedingungen man das Audimax freigeben werden sollte. Die Uni Wien habe dieses Ergebnis nicht abgewartet und die Studierenden mit der Räumung überrumpelt. "Abgemacht war was anderes", so die Studentin. (Anita Zielina, Marijana Miljkovic, derStandard.at, 21.12.2009)

Info

Die Aussendung der Uni Wien im Wortlaut

"Offener Brief" der Uni-Leitung an Studierende

Service:

Die Universität Wien hat für Fragen zur Sperre von Hauptgebäude und NIG Servicehotlines eingerichtet. Für Studierende: 01/4277-10600 bzw. -15101. Für Mitarbeiter: Durchwahl -10001. Hotline zur Bibliothek: Durchwahl -15102 bzw. -15140.

Cremers Photoblog: Spurensicherung im Audimax

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1435
Peter111
 
10
23.12.2009, 12:44
Gegendarstellung der BesetzerInnen

Ich finde, auch die Gegendarstellung der BesetzerInnen, also die Antwort auf den offenen Brief des Rektorats, verdient einen eigenen Artikel.

Zu finden ist dieser Brief als 2. Punkt auf http://unsereuni.at/

Der berüchtigte Kleinhirn-Malstift
13
22.12.2009, 18:11
private securitydienste?!?

das is ja unter all den skandalen der GRÖSSTE. private securitydienste ab da beginnt das Chaos!!

Dramatiker mit einem Hang zum Filmriss
12
22.12.2009, 16:30

DANKE AN DIE VOLXKÜCHE

Raimona Unruhe
38
22.12.2009, 13:42
Wie die Schafe

Heute in der Früh musste ich den Ausweis zücken - um meinen Uniarbeitsplatz betreten zu dürfen, dann wurde mein Name noch von den Damen und Herren Sicherheitsbeauftragten (Bewachern??) im Uniserver kontrolliert, bis mich ein Mitglied des Raum-und Ressourcenmanagment durchgewunken hat - weit haben wir es gebracht!
Und alle haben sich das gefallen lassen - eben wie die Schafe!

beethovenfries
01
22.12.2009, 15:34

Grundsätzlich bin ich ja Ihrer Meinung (schlimm, dass sich das alle gefallen lassen), nur: wie haben Sie sich genau gegen diese Schikane gewehrt? Wenn Sie den Stein der Weisen gefunden haben, wie man ohne Drauf- und Drangabe des bürgerlichen Lebens und der mitteleuropäischen Höflichkeitsstandards gegen solche Zumutung Widerstand leistet, bitte lassen Sie es mich (und uU ein paar andere Interessierte) wissen.

Diverl
11
22.12.2009, 15:31
Selber Schuld

Mach dir nicht ins Hemd !!!
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser !

Mihilist
 
01
22.12.2009, 14:24
Bouncers

Es gab schon mal Kontrollen vor Jahren. Da war ich als Student mit einem Sicherheitstypen konfrontiert, der meinen Ausweis nur mit Mühe lesen konnte. Die damaligen Proteste führten zur Einstellung der Kontrollen. Zumindest meinten wir das. Ein schäbiges Zeichen für eine Universität, wenn die Freiheit der Lehre und Wissenschaft von Security gecheckt wird, schade, dass es soweit gekommen ist. Das kann durchaus als Niederlage des Systems gesehen werden. Kontrollieren die Securities dann auch die Ausweise bei den Prüfungen und gehen mit Hunden durch, die nach Schummelzetteln schnüffeln?

ilse schmidt
44
22.12.2009, 13:47

Es hat System. Erschreckend nicht? Beim kleinsten Aufkeimen zivilgesellschaftlicher Bewegung wird sofort ein privatbestellter Repressionsapparat tätig. Dahinter stehten Profiteure deren Spezis im Parlament sitzen. Wehren Sie sich dagegen!

Der Blablaologe
17
22.12.2009, 14:39

Erschreckend finde ich, wie man eine gut angefangene Bewegung aufgrund von Überheblichkeit, unkonstruktivem Verhalten und Dialogablehnung, sowie teilweise völlig wahnwitzigen Forderungen in den Dreck fahren kann, das einem absolut keiner mehr ernst nimmt.

Hätte die Bewegung sich rein auf die Bildungsdebatte konzentriert, hätt das was werden können. Wurde es aber nicht!

Der berüchtigte Kleinhirn-Malstift
02
22.12.2009, 18:03

naja bildungspolitik ist halt auch gesellschaftspolitik, da könnens sich am kopfstellen. (zB die dienstverhältnisse von uni- angestellten sind ja nicht direkt bildungsthemen sondern eher arbeitsrechtliche und viele andere menschen befinden sich in ähnlichen dienstverhältnissen) die herauslösung einer "Bildungsdebatte" hat diese bewegung unterhöhlt da es eine "reine" "Bildungsdebatte" nie geben wird

automatisierter Student-Bot 1000
51
22.12.2009, 15:00

unrealistisch ist nur was sie nicht in den kopf kriegen, was?

Diverl
22
22.12.2009, 15:35

Na is er traurig weils Chaotenleben vorbei ist ?
Der Blablaologe trifft den Nagel auf den Kopf - da hätte viel mehr erreicht werden können.

Dramatiker mit einem Hang zum Filmriss
11
22.12.2009, 16:44

Ich ärgere mich nur über die Phantasielosigkeit der Leute, über deren quadratschädel und das daraus leise zu vernehmende gefasel von was sich alles nicht ausgehen wird.

Und wenn wir nicht in so einer Bananenrepublik wohnen müssten, dann hätten wir auch keine derart lächerlichen probleme.

Erreicht wurden 34 lächerliche Mios aber was haben sie erwartet. Der gesamte Staat müsste sich ändern um alle Forderungen zu erfüllen.

Ja, Bitte!
Es war an der zeit aufzuzeigen wie lächerlich und erbärmlich wenig geld uns die unis kosten würden die wir uns wünschen; frei, auch um uns die Änderung des Staates nach den Wünschen der Bürger überhaupt erdenken zu können, sonst machen das Parteizentralen.

Sie Nachblablaologe Möchtegernblablaologe.

-joB
12
22.12.2009, 16:00

"es hätte viel mehr erreicht werden können"

mit wem denn?
mit der unterstützung von leuten wie dem "blablaologen" oder irgendwelchen tauchern?

Diverl
10
23.12.2009, 09:14

Wenn ihr nur ein wenig dem Rest der Bevölkerung zugehört hättet, anstatt nur führungslos herumzuschwafeln und Aktionen mit Kindergartenniveau zu starten und damit ins lächerliche zu verfallen, DANN hättet ihr auch die Unterstützung vieler Diverls und Blablaologen bekommen. Versaut habt ihr es euch selbst - nicht die anderen !

Der Blablaologe
12
22.12.2009, 16:06

"es hätte viel mehr erreicht werden können"

Indem man nicht dauern sagt: "das müssen wir im plenum diskutieren, das müssen wir im plenum diskutieren ..."

Dieses ganze pseudo-basisdemokratische ist schuld, dass das Interesse an der Bewegung eingeschlafen ist. Hätte man über div. Dinge einfach normal Abgestimmt wären diese anders in die Öffentlichkeit gekommen und man hätte schneller agieren können.

So sind halt alle immer nur rumgesessen und haben das untereinander diskutiert. Da kann ja nix weitergehen.

Der berüchtigte Kleinhirn-Malstift
01
22.12.2009, 18:06
mein eindruck is ja,

dass nach der abstimmung in der schweiz das interesse daran gewachsen is was (bzw wie) die studenten da(s) machen (über themen abstimmen) weil die studenten das ja so ähnlich machen (gemacht haben) wie die eidgenossen

ilse schmidt
33
22.12.2009, 12:58
Falls irgendjemand von Sachbeschädigungen weiss, wo Dinge in ihrer Funktion (also zerstörte Fenster, Türen, Lampen, Geräte, Toiletten, Waschbecken, Wasserhähne) zerstört wurden, dann bitte ich um ein post..

... mir ist davon absolut nicht bekannt, ausser einer Glastür die zerbrochen ist, jedoch auch keine Einganstür ist die gegen Kälte schützen müsste. Wenns hier um das AUSMALEN von Audimax, Gängen und Nebenräumen, der Müllentsorgung, und dem Putzen, und eventuell Bekritzelungen und Kerben und Ritzern in den Audimaxbänken geht - dann ist es kein relevanter Sachschaden, sondern der Wunsch des Rektorates, die Besetzung und das Empowerment der Studierenden so schnell wie möglich vergessen zu machen. Dafür sind jeder Cent an Steuergeldern zu schade, die sollten besser für weitere Protestaktionen zur Verfügung gestellt werden!

Mihilist
 
01
22.12.2009, 14:28

Das Clo im NIG ist seit Jahren kaputt, das im dritten Stock baufällig. Kaputte Sessel gibt es auch sonder Zahl und manchmal muss man in anderen Hörsälen nach Kreide schnorren gehen.

Der Blablaologe
32
22.12.2009, 14:25

Also ist normaler Vandalismus eh ok?
Wo steht ihr Auto? Ich hab eine Farbdose und mir is langweilig. Zahlen tun's eh sie :-)

beethovenfries
01
22.12.2009, 15:39

Nein, normaler Vandalismus ist nicht okay und das hat auch niemand in den bisherigen Posts behauptet. Er findet nur leider statt, und zwar durch protestierende wie auch durch nicht protestierende Benutzer der Uniräumlichkeiten. Auch Studierende die einer normalen Vorlesung lauschen, nutzen die Bänke ab und kritzeln an die Wand. Und bevor sie jetzt auf die urargen Studenten hinhauen, schauen sie sich doch mal in einer durchschnittlichen Wiener Schnellbahnstation um.

Der Blablaologe
21
22.12.2009, 15:52

Wenn Studenten in normalen Vorlesungen wirklich die Wände bekritzeln, wie sie es ausdrücken, dann sollte man aus der Universität einen Kindergarten machen.

beethovenfries
01
22.12.2009, 18:04

Es ist Ihnen unbenommen diesen Vorschlag an geeigneter Stelle vorzubringen. Möchten Sie aber bitte zur Kenntnis nehmen, dass das nichts mit Besetzungen oder Protesten zu tun hat und auch von niemandem hier gutgeheissen wurde. Und dass Ihre Replik ("Wo steht Ihr Auto") daher einer sinnvollen Grundlage entbehrt.

unterschichtskind auf dem weg nach oben
10
22.12.2009, 16:05

da sollten Sie mal in die FB-Germanistik in Wien gehen, was man an die "Wände" der Arbeitstische gekritzelt hat, ist eines Germanisten fast unwürdig. Offenbart aber nur, dass die geisteswissenschaftlichen Studenteninnen sexuell recht frustriert sind.

beethovenfries
01
22.12.2009, 18:11

Die Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien sind scheinbar sexuell auch sehr frustriert. Oder es sind alle immer und überall sexuell frustriert, aber Autofahrer haben weniger Neigung ihre Frustration schriftlich auf eigenem Lack abzuarbeiten. Mit der Räumung des Audimax hat das alles meiner bescheidenen Meinung nach nichts zu tun.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1435

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.