Von Weltkriegskaserne bis Theaterprobebühne

20. Dezember 2009, 19:06
Bild 1 von 12»
foto: jus/derstandard.at

Die rechteckig angelegten Backsteinbauten des Arsenals wurden anlässlich der Märzrevolution im Jahr 1848 geplant und von 1949 bis 1856 erbaut.

weiter ›

Komisch ..

nirgendwo wird erwähnt, dass diese ganzen Kasernen, wie Arsenal, Rossauer Kaserne,... nur aus einem einzigen Zweck gebaut wurden: Die Wiener Bevölkerung, vorallem nach 1848 im Zaum zu halten...

Das Arsenal ist das erste große und sogleich auch das Hauptwerk des Romantischen Historismus.

Es gab auch eine Waffenproduktion dort, das ehemalige Gusshaus im Wien IV wurde aufgelassen (siehe Gusshausstraße).

Die Position gestattete zudem die artilleriemäßige Sicherung Wiens, es gab Bahnanschluss und Erschließung durch eine eigene Station der Vortortelinie (jetzt Lage Kinderspielplatz im Schweizergarten) und befand sich vor dem Linienwall.

http://www.courios.at/wienstere... m-1875.jpg

"Backsteinbau" oder "Ziegelbau"?

Backstein ist ja nur ein anderer Begriff für Ziegel, wobei dort ein Sichtziegel, also Klinker, verwendet wurde (saugt keine Feuchtigkeit auf)

bild 1

"1949 bis 1856 erbaut"

Das älteste staatliche Museum ? Sicher ?

das British Museum geht auf einen Erlass von King George II und dem engl. Parlament im Jahre 1753 zurück.

Das Musee du Louvre wurden von der franz. Repulik 1793 eröffnet.

Das Smithsonian ist 1846 gegründet worden, erste ASustellungen gab es allerdings erst später.

Und auch in Wien gibts ältere zb. das Belvedere das 1781 eröffnet hat.

Wenn man aber das älteste Heeres/Militärgeschichtliche Museum meint das genau für diesen Zweck gebaut wurde dann stimmt es.

Ansonsten sind da nämlich noch die Royal Armouries im Tower in London die seit 1660 public sind.

Ich weiss ihr habts keinen Fact Checker angestellt ... aber wikipedia tut es im Notfall auch ganz gut.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.